Halfar im tz-Interview: "... dann können wir oben angreifen"

Daniel Halfar
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Daniel Halfar hat bis 2014 beim TSV 1860 verlängert

München - In der tz spricht Daniel Halfar über seine Pläne nach der Vertragsverlängerung - und über Söhnchen Louis, der vor elf Monaten mit einem Herzfehler zur Welt gekommen ist.

Seine Vertragsverlängerung vergangene Woche ging im Investorengerangel ziemlich unter, doch beim 2:1 gegen den KSC machte Daniel Halfar (23) gleich wieder auf sich aufmerksam. Er trat die Ecke vor dem 1:0 und sorgte mit Flügelpartner Stefan Aigner für Druck über außen. In der tz spricht Halfar über seine Pläne – und über Söhnchen Louis.

Daniel, Sie haben bei 1860 bis 2014 verlängert. Ist das neue Auto schon bestellt?

Halfar: (lacht) Nee, ich fahr weiter den 1er BMW meiner Frau. Die Finanzen waren zwar nicht unwichtig, aber sie waren ganz sicher nicht das Wichtigste, um hier zu verlängern.

Sondern?

Halfar: Das Gesamtpaket. Wir fühlen uns wohl in München, wohnen im Fasangarten, die sportliche Perspektive bei 1860 stimmt, und der Verein hat immer mit offenen Karten gespielt. Die Verantwortlichen geben mir das Gefühl, dass ich ein wichtiger Teil der Mannschaft bin. Was will ich mehr?

Einen Bugatti vielleicht?

Halfar: (lacht)

Ihr Sohn Louis kam vor elf Monaten mit einem Herzfehler zur Welt, musste am Aortabogen operiert werden. Wie geht es ihm heute?

Halfar: Perfekt. Alle drei Monate müssen wir zur Kontrolluntersuchung ins Herzzentrum. Der Kleine ist putzmunter.

Und wie zufrieden ist der Papa mit dem Saisonstart?

Halfar: Geht schon. Der Schuss hätte komplett nach hinten losgehen können. Ich denke, wir haben uns die drei Punkte am Samstag über den Kampf verdient.

Übers Spielerische eher weniger…

Halfar: Wir haben allgemein noch Steigerungspotenzial, das stimmt schon. Aber es ist auch eine Qualität, bei Standards gefährlich zu sein. Gerade in der Zweiten Liga.

Zweitliga-Etats: Löwen im Niemandsland

Investor Ismaik will mit 1860 spätes
tens 2014 in der Bundesliga sein. Realistisch?

Halfar: Natürlich hat man in der Zweiten Liga immer den Wunsch aufzusteigen. Wenn alles passt, können wir vielleicht auch in diesem Jahr schon oben angreifen. Wir würden uns nicht wehren, wenn’s direkt hochgeht. Wir sind eine hungrige Mannschaft, aber nicht gerade der Topfavorit.

Interview: lk

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