1. kurierverlag-de
  2. Sport
  3. 1860 München

Die Löwen lauern im Windschatten

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

TSV 1860 München II Dominik Stahl
Ein hartes Stück Arbeit: Dominik Stahl (l.) beim 3:1 gegen Wehen-Wiesbaden. © Lakovic

München - Mit einem schwer erkämpften, letztlich aber verdienten 3:1-Erfolg über den SV Wehen- Wiesbaden II konnte die U 23 des TSV 1860 ihre ausgezeichnete Position bestätigen und liegt somit weiter im Windschatten von Spitzenreiter Hessen Kassel auf dem zweiten Rang.

Der zweite Sieg in Serie brachte zudem für Trainer Bernhard Winkler die wesentliche Erkenntnis, dass seine Mannschaft „clever gespielt“ habe, dies sei ein „großer Schritt nach vorne“, da man nun auch lernen müsse, „mit der Favoritenrolle umzugehen“.

In den ersten 20 Minuten hatte der ehemalige Angreifer „eines unserer bisher besten Heimspiele“ gesehen, Bobby Wood setzte jedoch einen Heber knapp neben das Gehäuse (5.) und ein Freistoß von Tobias Strobl strich nur Zentimeter über das Tor (7.). Danach hätte man sich aber zunehmend „der Spielweise des Gegners angepasst“, wie Kapitän Julian Ratei anmerkte. So kamen die Gäste in dieser Phase zur bis dahin besten Torgelegenheit, als Sebastian Szimayer nach einem gelungenen Spielzug über die rechte Angriffsseite aus sechs Metern am kurzen Pfosten vorbei zielte (25.). Dass die Junglöwen dennoch mit einer Führung in die Kabine gehen konnten, war einer feinen Vorarbeit von Holger Knartz zu verdanken, die von Gökhan Gümüssu eiskalt verwertet wurde (41.).

Die Bilder des Spiels

Daran habe man „nach der Pause anknüpfen“ wollen, erläuterte Winkler, anstatt dessen ließ sich seine unerfahrene Elf aber nach einem eigenen Freistoß auskontern und Philipp Albert schloss zum Ausgleich ab (56.). Anschließend „stand das Spiel kurz auf der Kippe“, räumte der 44-jährige Löwen-Coach ein. Auch der 20-jährige Knartz, der eine Maßvorlage von Gümüssu zum 2:1 verwandelte (76.), berichtete, ihm sei nach diesem Treffer „ein Stein vom Herzen gefallen“. Abschließend erzielte wenig später Dominik Stahl, nach Vorarbeit von Dimitry Imbongo Boele, den Endstand (79.). Nun wolle man „möglichst lange den zweiten Platz halten“, so Winkler, es sei schließlich „nach zwölf Spieltagen kein Zufall, dass wir da oben stehen“.

Auch interessant

Kommentare