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Löst Eintracht die Probleme um Béda?

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Mathieu Béda im Trikot der Vorsaison - in der aktuellen darf er nicht mehr ran © Getty

München - Zwischen Mathieu Béda und dem TSV 1860 ist die Situation momentan noch sehr verfahren. Doch bald könnte Eintracht die Probleme lösen - so oder so.

Mathieu Béda wurde im Sommer bei den Löwen degradiert, nachdem ein Wechsel nach England geplatzt war. Er darf seitdem nicht mehr spielen, sondern nur noch mit der zweiten Mannschaft trainieren. Das Gehaltskonto der Sechziger belastet er aber immer noch Monat für Monat - und zwar nicht zu knapp. Der 29-jährige Franzose soll zu den Großverdienern des Vereins zählen.

Das Sparbuch des TSV 1860

Die verfahrene Situation soll nun möglichst noch im Januar gelöst werden. Solange das Transferfenster geöffnet hat, gilt es, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Es gibt zwei Optionen.

Option 1: Béda wird begnadigt

Dafür spricht, dass die Löwen sich derzeit in Abwehrnöten befinden. Die etatmäßige Innenverteidigung aus Stefan Bell (Sehnenentzündung) und Kai Bülow (Rotsperre) fällt komplett aus. Dennoch schließt Coach Reiner Maurer eine Begnadigung aus, sagte zur Bild: "Das ist für mich kein Thema. Er hatte eine lange Pause und trainiert erst seit Montag wieder bei der U 23. Für Freitag in Osnabrück passt diese Lösung nicht und danach ist Kai Bülow wieder einsatzfähig. Außerdem sind wir nach wie vor daran interessiert, dass Mathieu den Verein verlässt."

Doch auf dem Weg zur einträchtigen Versöhnung scheint Béda ein Argument vorzubringen, für das die Löwen-Ohren derzeit sehr empfänglich sind: ein finanzielles! Sein Berater Michael Serr erklärt gegenüber tz-online: "Er wäre bereit, dem Verein sehr, sehr weit finanziell entgegenzukommen, wenn er spielen sollte." Ohnehin würden Zweitliga-Einsätze womöglich seinen Marktwert steigern - auch für einen Verkauf im Winter.

Option 2: Béda verlässt den Verein

"Die Bereitschaft zu gehen ist nach wie vor da", stellt Berater Serr klar. "Für einen Spieler wie Béda sind sicher immer wieder Anfragen da, sie müssen eben auch der Qualität des Spielers entsprechen." Die Sache mit Standard Lüttich wurde heißer gekocht als sie tatsächlich war. "Es hat sich nie konkretisiert mit Lüttich", so Serr.

Auch eine Rückkehr zum 1. FC Kaiserslautern steht nicht zur Debatte. Wie tz-online erfuhr, gibt es allerdings eine Anfrage aus dem Oberhaus. Eintracht Frankfurt planen derzeit arge Sorgen in der Innenverteidigung. Aleksandar Vasoski, Marco Russ und Chris fallen flach. Die Hessen überlegen derzeit, ob sie Kevin Kraus (18) das Vertrauen schenken - und denken über externe Alternativen wie Béda nach.

Nackte Tatsachen im Fußball-Stadion

Strec

al.

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