Löwen über Finanz- und Aufstiegspläne

"In spätestens zwei Jahren schwarze Null"

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Robert Schäfer (l.) mit Dieter Schneider (Archivfoto)

München - Dieter Schneider, Robert Schäfer und Hamada Iraki haben gegenüber Business-Club-Kunden und Sponsoren Auskunft gegeben - über finanzielle Pläne und das Ziel Aufstieg.

Am Freitagabend standen im Hotel Hilton Park Löwen-Präsident Dieter Schneider, Geschäftsführer Robert Schäfer und Vermarktungschef Hamada Iraki rund 60 Business-Club-Kunden und Sponsoren fast drei Stunden lang Rede und Antwort. Es gab viele Fragen und angesichts der Geschehnisse in den letzten Wochen auch einiges an Kritik. Zum Beispiel, warum sich der Verein in der Öffentlichkeit nicht anders darstellen kann.

Schäfer gab sich in wirtschaftlicher Hinsicht optimistisch: „Spätestens in zwei Jahren schreiben wir eine schwarze Null.“ Und Iraki fügte hinzu: „Wir halten an unserem Plan fest, wonach wir innerhalb der nächsten zwei Jahre aufsteigen wollen."

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Vom Maurer-Aus bis zum geplatzten Eriksson-Deal: Eine Chronologie

Vom Maurer-Aus bis zum geplatzten Eriksson-Deal: Eine Chronologie

Nach wochenlangem Gezerre ist der Machtkampf beim Fußball-Zweitligisten 1860 München beendet. Die Vereinsgremien segneten den Vorstoß von Investor Hasan Ismaik ab, den schwedischen Starcoach Sven-Göran Eriksson neben Trainer Alexander Schmidt zu installieren. Doch die Installation des Schweden platzte doch noch. Die Nachrichtenagentur dpa zeichnet den langen Weg nach. © Sampics
17.11.2012: 1860 München trennt sich angesichts ausbleibender Erfolge von Trainer Reiner Maurer. Als Nachfolger wird Regionalliga-Coach Alexander Schmidt befördert - erst einmal bis zur Winterpause. © M.I.S.
24.11.2012: Unter den Augen von Sven-Göran Eriksson, der als Wunschkandidat von Investor Hasan Ismaik die „Löwen“ erneut live verfolgt, verpasst Schmidt in seinem ersten Zweitliga-Spiel knapp den Sieg bei Union Berlin. © M.I.S.
26.11.2012: Präsident Dieter Schneider wiegelt angesichts des erneuten Auftritts von Eriksson ab: „Das Ganze wird ein bisschen hochgehängt. Der Investor hat sich über Eriksson eine zweite Meinung über die Mannschaft eingeholt.“ © M.I.S.
27.11.2012: Beim 1:0-Heimsieg gegen den SC Paderborn holt Schmidt den ersten und bisher einzigen Dreier. Eriksson sitzt wieder auf der Tribüne, beteuert aber: „1860 braucht keinen neuen Trainer.“ © M.I.S.
16.12.2012: Schmidt bleibt „Löwen“-Coach bis zum Saisonende. „Er wird Trainer über die Winterpause hinaus bleiben“, erklärt überraschend Präsident Dieter Schneider vor dem letzten Heimspiel des Jahres. © M.I.S.
17.12.2012: Schmidt registriert selbstbewusst seinen Verbleib bis zum Saisonende. „Ganz ehrlich: Diese Entscheidung hat mich nicht überrascht. Ich bin sehr ehrgeizig und möchte diesen Verein wieder in die Spur bringen.“ © M.I.S.
02.01.2013: Investor Ismaik attackiert Präsident Schneider und die gesamte Vereinsführung. „Die Wahrheit ist, dass sie sich nicht wirklich um den Club kümmern, sondern um ihre Ämter und ihr Ansehen in den Medien.“ © M.I.S.
03.01.2013: „Überrascht und irritiert“ reagieren die „Löwen“ auf den harschen Vorstoß Ismaiks in aller Öffentlichkeit. Persönliche Angriffe seien „kontraproduktiv“, erklären Präsidium und Aufsichtsrat. © M.I.S.
07.01.2013: Ein Treffen zwischen Ismaik und der Vereinsführung endet im Eklat. „Ich kann mit diesen Leuten nicht arbeiten“, klagt der jordanische Investor. © Sampics
09.01.2013: Bei einem Schlichtungstreffen in Abwesenheit Ismaiks wird den Vereinsgremien ein Kompromissvorschlag des Investors unterbreitet. © M.I.S.
10.01.2013: Ismaik schlägt nun auch öffentlich versöhnliche Töne an. „Für mich ist das Projekt noch lange nicht vorbei“, sagt er in einem Interview. „Wir haben ein gemeinsames Ziel und müssen Kompromisse finden.“ © Sampics
15.01.2013: Nach einer fast siebenstündigen Sitzung ist tief in der Nacht endlich die Einigung gefunden: Eriksson sollte künftig zusammen mit Schmidt agieren. © Sampics
18.01.2013: Rolle rückwärts! Sven-Göran Eriksson wird doch nicht Trainer. "Seit dem ersten Kontakt mit dem Verein im November ist einige Zeit vergangen und wir alle wissen, wie schnelllebig das Profi-Fußballgeschäft ist. Deshalb bitte ich alle Beteiligten, meine Entscheidung zu respektieren. Ich wünsche meinem Freund Hasan Ismaik und dem TSV 1860 München viel Erfolg für die Zukunft", so der Schwede © Getty

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