Schwere Prügelei nach Derby 1860 - FCA

Daniel Baier erzielte das entscheidende Tor für die AUgsburger. Nach dem Spiel kam es zu Randalen und Prügeleien.
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Daniel Baier erzielte das entscheidende Tor für die AUgsburger. Nach dem Spiel kam es zu Randalen und Prügeleien.

Das bayerische Derby in der 2. Bundesliga zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Augsburg (0:1) schlägt auch nach einer Woche noch hohe Wellen.

TSV 1860: Hooligan-Überfall nach Augsburg-Spiel

Nach dem Spiel in der Allianz Arena zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Augsburg kam es gegen 20.25 Uhr zwischen Fans der beiden Mannschaften zu einer "hooligantypischen Auseinandersetzung", wie es im Polizeibericht heißt.

Laut Münchner Polizei griffen etwa 20 bis 30 Angehörige der Gruppierung „Cosa Nostra“ etwa 40 Ultras des FC Augsburg, die bei ihrem Bus in der Nähe des Stadions auf die Abfahrt warteten, überfallartig an. Dazu hatten sich die Münchner vorher mit über den Kopf gezogenen Kapuzen unkenntlich gemacht.

Bei dem Aufeinandertreffen schlugen sie dann mit Händen und Füßen auf die Ultras der Schwaben ein. Nur dem sofortigen Einschreiten geschlossener Polizeieinheiten war es zu verdanken, dass die Auseinandersetzung glimpflich ablief, heißt es im Polizeibericht.

In diesem Zusammenhang wurden zwei Angehörige der „Cosa Nostra“ festgenommen. Dabei handelt es sich um einen 31-jährigen Münchner und einen 21-jährigen Echinger. Ihnen wird Landfriedensbruch und Körperverletzung vorgeworfen.

In den anschließenden Ermittlungen bezüglich der anderen noch unbekannten Täter ist die Münchner Polizei auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen. Insbesondere sind die Ermittler neben sachdienlichen Beobachtungen auch an Foto- und Filmaufnahmen interessiert.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

1860 gegen FC Augsburg: Die Löwen in der Einzelkritik und mehr Bilder vom Spiel

Fotostrecke

Quelle: tz

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