Löwen verpassen den Anschluss nach oben

Djordje Rakic (l.) gegen Lachheb
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Djordje Rakic (l.) gegen Lachheb

München - Anschluss verpasst: Dem TSV 1860 gelingt gegen Aufsteiger Erzgebirge Aue nicht mehr als ein Unentschieden. Vor dem Spiel hat eine Verletzung die Fans geschockt.

Rückschlag für den TSv 1860: Die “Löwen“ haben durch eine ärgerliche Nullnummer gegen Erzgebirge Aue den Anschluss nach

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oben verpasst. 17 600 Zuschauer in der Allianz Arena sahen am Mittwoch eine enttäuschende Partie mit nur wenigen Torchancen. In der 89. Spielminute hatte Benjamin Lauth bei der letzten Pech mit einem Kopfball an die Oberkante der Torlatte.

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“Unter dem Strich hatten wir 3:0 Chancen, aber wir haben nur einen Punkt“, kommentierte 1860-Trainer Reiner Maurer und resümierte: “Ich bin unzufrieden.“ Während Aufsteiger Aue das 0:0 nach dem Schlusspfiff feierte und als Tabellensiebter mit zehn Punkten aus fünf Spielen gut dasteht, sind sieben Punkte für die Ansprüche der Sechziger zu wenig. “Wir haben uns den Punkt mehr als verdient“, meinte Aues Trainer Rico Schmitt, der fand: “Es war ein 0:0 der besseren Art.“

1860-Coach Maurer musste vor dem Anpfiff kurzfristig umstellen. Für Kapitän Daniel Bierofka, der wegen Muskelproblemen passen musste, rückte Daniel Halfar in die Startelf. Am Sonntag im Derby beim FC Augsburg rechnet Maurer aber wieder mit dem Einsatz von Bierofka.

In einer zerfahrenen Partie erarbeiteten sich die “Löwen“ in der ersten Hälfte keine zwingende Torchance. “Wir haben keinen Druck aufgebaut“, kritisierte Maurer. Aue hätte sich fast über ein Eigentor von Stefan Aigner freuen können, aber 1860-Torwart Gabor Kiraly konnte den verunglückten Kopfball abwehren (18.).

Per Kopf vergab Aigner auch gleich nach der Pause (47.) die erste echte Torchance für die zwar bemühten, aber zu fehlerhaft agierenden Gastgeber. “Insgesamt hat uns die Durchschlagskraft gefehlt“, sagte Maurer. Aue stand insgesamt kompakt in der Defensive, war offensiv aber zu keiner Zeit gefährlich.

dpa

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