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Lob von oben: Darf Aygün doch länger bleiben?

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Necat Aygün, TSV 1860 München
Seit Ende Juli als Sportdirektor bei den Löwen tätig: Ex-Löwen-Profi Necat Aygün. © MIS

München - Seit 31. Juli ist Necat Aygün Sportchef bei den Löwen - allerdings nur vorerst. Für seine Arbeit bekommt er jetzt ein explizites Lob von Präsident Schneider.

Nach wochenlangem Hickhack und Kritik an seiner Person war auch bei Gerhardt Poschner irgendwann der Geduldsfaden gerissen. Nachdem sogar ein Protestmarsch gegen ihn organisiert wurde, schmiss der 45-Jährige hin. Mit Necat Aygün übernahm ein weiterer Ex-Löwen-Profi das Amt des Sportchefs.

Eine Eingewöhnungsphase brauchte Aygün nicht - schließlich war der 34-Jährige bei den Löwen schon als Scout tätig. Und so legt er auch gleich los: Mit den beiden Offensivakteuren Stefan Mugosa (23) und Michael Liendl (29) verpflichtete der Ex-Löwen-Profi in der kurzen Zeit gleich zwei Hoffnungsträger. 

Löwen-Präsident angetan von Aygüns Arbeit 

Im Gespräch mit der Bild zeigt sich Löwen-Präsident Siegfried Schneider nun mehr als angetan von Aygüns Arbeit. "Ich bin mehr als zufrieden mit seiner Leistung bisher", so der Interims-Präsident. Vor allem der Transfer von Ex-Düsseldorfer Liendl nötigt Schneider Respekt ab. "Ich kann ihm nur gratulieren und das habe ich auch schon getan."

Nach Poschners Rücktritt hat Aygün das Amt des Sportchefs eigentlich nur "bis auf Weiteres" übernommen. Bei solchen Worten des Löwen-Bosses dürfte es aber kaum verwundern, wenn Aygün noch ein bisschen bleiben darf - und eventuell noch einen Transfer abschließt. "Lassen wir uns überraschen, ob noch einer kommt", meint er dazu nur.

Lukas Praller 

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