Personalentscheidung vor Fohlen-Hit

Klarheit in der Kapitänsfrage: Weber bleibt Löwen-Chef, Mölders rückt auf

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Zwei, die Verantwortung übernehmen: Felix Weber und Sascha Mölders.

Am Samstag wartet auf den TSV 1860 vor den Toren Münchens ein prominenter, hochklassiger Gegner. Vor dem Vorbereitungsturnier hat sich Löwen-Coach Bierofka in der Kapitänsfrage festgelegt.

München - Der TSV 1860 befindet sich auf der Vorbereitungs-Zielgeraden. Am Samstag steigt in Heimstetten die Generalprobe für den Drittliga-Auftakt am kommenden Freitag gegen Preußen Münster. Gegner um 16 Uhr ist Borussia Mönchengladbach mit Neu-Trainer Marco Rose. Im Anschluss geht’s gegen den FC Augsburg oder Greuther Fürth: 45 Minuten Spieldauer, bei Unentschieden direkt Elfmeterschießen. 30.000 Euro Antrittsgage samt Live-Übertragung bei Sky Sport News HD sind für die klammen Sechziger ein nicht zu verachtendes Zuckerl.

1860-Trainer Daniel Bierofka freut sich auf namhafte Gegner. „Das ist eine super Geschichte vor den Toren Münchens. Dazu treffe ich meinen alten Kumpel Stefan Leitl wieder“, sagt der Löwen-Coach. Mit dem Trainer der Fürther verbindet ­Bierofka der Wunsch nach Offensiv-Verstärkungen. Doch während die Mittelfranken zumindest ein kleines Restbudget haben, ist bei 1860 Ebbe in der Kasse. „Es schaut nicht so aus, als ob noch was gehen würde“, sagte ­Bierofka am Freitag. Bis zum 2. September ist das Transferfenster noch geöffnet.

TSV 1860: Einsatz-Garantie für Kapitän Weber? Das sagt Bierofka

Geklärt ist die Kapitänsfrage. „Es gibt keinen Grund, Felix Weber abzusetzen“, so der Trainer. „Er bleibt Kapitän. Sascha Mölders wird sein Stellvertreter (für den ausgeschiedenen Jan Mauersberger, d. Red.). Das ist eine ideale Konstellation – weil der Sascha auch vorneweg geht.“ Weber verkörpere als Spielführer „die Werte von 1860“, sagt Bierofka. Was allerdings nicht bedeute, „dass der Kapitän eine Einsatzgarantie hat. Das gibt es bei keinem Spieler bei mir.“

Ein potenzieller Weber-Konkurrent ist Aaron Berzel, dem Bierofka in Heimstetten (hier gibt‘s das Blitz-Turnier im Live-Ticker) Spielpraxis geben wird. Auch die Torhüter werden jeweils 45 Minuten zum Einsatz kommen. „Ich will beide noch einmal sehen“, sagt der Trainer. „Das wird wie letzte Saison eine ganz enge Entscheidung.“ Damals hatte Bonmann die Nase vorn, verletzte sich allerdings schon am sechsten Spieltag beim 2:0-Sieg in Cottbus und kam bis zum Ende der Spielzeit auf keinen Einsatz mehr. Jetzt ist das Rennen völlig offen. Bonmann ist zwar der fußballerisch versiertere Keeper, braucht jedoch noch Spielpraxis. Hiller absolvierte beim TSV 1860 eine fast fehlerfreie Vorbereitung, lässt jedoch bei Rückpässen Souveränität vermissen.

Positiv: die Wiedereingliederung des verletzten Stefan Lex (Syndesmoseriss) schreitet schneller voran als gedacht. Sollte nichts dazwischenkommen, ist für übernächste Woche mit einer Rückkehr ins Mannschaftstraining zu rechnen. Offensiv-Optionen hat Bierofka bekanntlich nicht im Überfluss. Aktuell streiten sich Benjamin Kindsvater, Marius Willsch und der frech aufspielende Fabian Greilinger um die zwei Außenposten. Noch sechs Tage bis zum Ernstfall.

Kurz vor dem Saisonstart zaubert Sechzig noch einen alten Bekannten als Zugang aus dem Hut. Dank Investor Hasan Ismaik kehrt Timo Gebhart nach Giesing zurück.

lk

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