Nächster Sieg für die Köllner-Elf

Großchancen verballert und zum Sieg gezittert: Sechzig beendet Auswärtsfluch in Havelse

1860 München war in Person von Yannick Deichmann (l.) beim TSV Havelse zu Gast.
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1860 München war in Person von Yannick Deichmann (l.) beim TSV Havelse zu Gast.

Es sah lange nach einem deutlichen Sieg aus, doch am Ende musste der TSV 1860 noch zittern. Doch er schaffte den lange ersehnten Auswärtssieg - das Spiel im zum Nachlesen im Ticker.

Vorbericht: TSV Havelse - TSV 1860 München

München - Zuletzt ging es auf und ab beim TSV 1860 München: Sieben sieglosen Ligaspielen in Folge folgte eine rauschende Pokalnacht gegen Schalke und ein furioses 6:0 gegen Freiburg. Gleich danach wurde man bei einer schwachen Leistung bei der 1:3-Pleite in Osnabrück wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Doch immerhin standen die Löwen wieder auf: Gegen den MSV Duisburg erkämpfte sich die Elf von Trainer Michael Köllner ein 3:2. Gelingt es nun beim Tabellenletzten aus Havelse, endlich mal wieder zwei Ligasiege in Folge einzufahren und ein wenig Stabilität in diese Saison zu bringen?

Der Aufsteiger aus Niedersachsen wirkt auf dem Papier wie ein dankbarer Gegner. In den letzten sieben Pflichtspielen setzte es fünf Niederlagen für Havelse. Zuletzt erkämpfte man sich immerhin ein 0:0 in Freiburg. Trotzdem steht die Elf von Coach Rüdiger Ziehl auf dem letzten Tabellenplatz, bereits jetzt mit vier Punkten Rückstand auf den Siebzehnten und ganze sieben Punkte auf die Nichtabstiegsränge. Ob Havelse gegen die favorisierten Gäste aus München die Kurve bekommt?

Auswärtsfluch beim TSV 1860 München - Daniel Wein fällt aus

Bei den von der Saison als Aufstiegsaspirant gehandelten Isarstädtern teilen sich die Lager. Während viele die Spielzeit mit erst 20 Punkten aus 15 Spielen schon abgeschrieben haben, glauben andere noch an die Trendwende - so wie Klublegende Thomas Miller. „Mir gefällt das derzeit alles sehr gut. Es ist ein Fortschritt zu sehen. Wenn sie jetzt drei Spiele gewinnen, dann sind sie wieder oben dabei“, so der ehemalige Verteidiger zur Bild. Laut Miller ist der Aufstieg noch drin.

Coach Köllner nennt freilich erst einmal andere Ziele.  „Ich will eine Mannschaft mit Herz sehen, die bedingungslos alles gibt“, sagte er vor dem Spiel, das „ein riesiger Fight“ werden wird. Damit sein Team wirklich wieder nach oben schauen kann, muss der Auswärtsfluch endlich gebrochen werden: In sieben Spielen gab es bisher erst zwei mickrige Punkte. Daniel Wein wird nicht dabei helfen können, dies zu erreichen: Der Mittelfeldmann fällt aus. (cg) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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