1860-Keeper über Saisonhighlights

Eicher-Interview: "Schlabberhose? Nichts für mich"

Vitus Eicher
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Vitus Eicher

München - Im tz-Interview spricht Vitus Eicher über die Relegation der Löwen-U21, über Gabor Királys Schlabberhose und über den Champions-League-Triumph der Bayern.

Am Mittwoch gilt’s für die kleinen Löwen. In Elversberg steht das erste Relegationsspiel um den Aufstieg in die 3. Liga an. Die Truppe von Trainer Markus von Ahlen („Wir wollen das schier Unmögliche möglich machen und in den zwei Spielen die totale Sensation schaffen“) will beim Klub aus dem Saarland eine gute Basis für das Rückspiel am Sonntag schaffen.

Schließlich steigt diese Partie in der Allianz Arena, für die meisten der vorwiegend jungen Löwen das Erlebnis schlechthin. Auch für Torhüter Vitus Eicher, der seine Fröttmaning-Premiere feiert. Die tz sprach mit dem Erdinger.

Vitus, ein Einsatz bei den Profis war in der abgelaufenen Spielzeit nicht drin. Sind die Finals gegen Elversberg für Sie jetzt das Highlight?

Eicher: Kann man schon so sagen. Ich freue mich richtig drauf. Das werden zwei schöne Spiele.

Wie gut kennen Sie Elversberg?

Eicher: Zwei Spieler sind mir ein Begriff. Alexander Buch , der früher in Ismaning war, und der ehemalige Ingolstädter Daniel Jungwirth. Elversberg ist sicher stark einzuschätzen, weil die Regionalliga Südwest vom Niveau her insgesamt besser ist als unsere hier im Süden. Aber wir haben ja nix zu verlieren.

Und Sie haben mit Markus von Ahlen einen Trainer, der von allen Seiten gelobt wird. Was macht ihn so gut?

Eicher: Er ist ein super positiver Typ, der mit jungen Spielern hervorragend umgeht.

Auch wenn Sie in der 2. Liga nicht zum Einsatz gekommen sind, so sind Sie doch in der Hierarchie aufgestiegen – nach dem Weggang von Timo Ochs im Winter zur Nummer Zwei. Wie groß ist die Freude?

Eicher: Das war ein weiterer Entwicklungsschritt für mich.

Was rechnen Sie sich für die Zukunft aus? Gabor Király ist mit 37 nicht mehr der Jüngste…

Eicher: Einfach Gas geben und weitermachen.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Gabor?

Eicher: Wirklich sehr freundschaftlich. Wir reden viel und er gibt mir Tipps. Gabor hat ja schließlich eine Riesenerfahrung.

Nehmen Sie von ihm auch modische Torwarttipps an? Stichwort Schlabberhose.

Eicher: Ganz bestimmt nicht (lacht). Dieses Outfit ist nichts für mich. Ich spiele nicht mal im Winter mit langen Hosen. Wenn’s besonders kalt ist, zieh ich mir manchmal sogenannte Skins drunter. Aber selbst das ist nicht so mein Ding.

Bei der Wahl zum Tor des Monats sind Sie mit Ihrem Treffer aus siebzig Metern gegen Buchbach an Schweinsteigers Hackentor gescheitert. Enttäuscht?

Eicher: Ach was. Die Konkurrenz war groß. Alle Tore waren ja nicht ohne. Es war schön, mal dabei zu sein.

Apropos Schweinsteiger. Wie haben Sie den Triumph der Bayern erlebt?

Eicher: Allein zu Hause. Ich brauche da keinen Trubel. Freude war bei mir nicht da, aber Bayern hat’s verdient. 

Ihr einziger Profieinsatz war vor gut einem Jahr, vor 50 000 Zuschauern beim 2:0 in Frankfurt. Sie sagten damals, die DVD von diesem Spiel würde nie gelöscht werden. Gibt es sie noch?

Eicher: Leider nicht. Ich habe sie gelöscht. Irgendwie bin ich mit der Fernbedienung ungeschickt hingekommen.

Interview: tz

Quelle: fussball-vorort.de

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