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FC Ismaning gg TSV Eching: Bayerisches Finale als Derby

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Der Siegtreffer: Ismanings Florian Wolf trifft im Achtmeterschießen gegen Alexander Heep. © hübner

FC Ismaning/TSV Eching - Nur etwas mehr als zehn Kilometer liegen zwischen Ismaning und Eching. So war das Endspiel um den Erdinger Meister Cup 2011 zugleich ein Derby.

Nach einem Pfostentreffer durch Echings Thomas Eckmüller in der regulären Spielzeit brachte Mijo Stijepic den FCI in der Verlängerung in Front, ehe Eren Bircan Sekunden vor dem Abpfiff noch der Ausgleich gelang.

Im anschließenden Acht-Meter-Schießen sicherte sich schließlich doch der Favorit den attraktiven Hauptpreis, ein Trainingslager am Gardasee. Beim Bayernliga-Meister konnte der Kader vor der anstehenden Mission „Qualifikation für die neue Regionalliga Bayern“ weitgehend zusammen gehalten werden. Die wenigen Abgänge wurden kompensiert durch die Verpflichtungen von Johannes Volkmar (TSV Großbardorf), Andreas Fischer (zuletzt vereinslos / zuvor SpVgg Weiden) sowie Franz Hübl (TSV Aindling). Man sei seiner Philosophie treu geblieben, erläutert Trainer Frank Schmöller, „auf Qualität anstatt Quantität“ zu setzen.

Der kleine Kader berge zwar „ein gewisses Risiko“, doch konnte der 44-jährige Übungsleiter in seinen bisherigen beiden Spielzeiten in Ismaning beweisen, damit gut umgehen zu können. Am kommenden Wochenende steht nun zunächst ein Trainingslager im niederbayerischen Wurmannsquick an.

Dem TSV Eching indes war nach nur einem Jahr in der BOL die sofortige Rückkehr in die Landesliga gelungen. Dort wolle man der Liga nun „das wahre Gesicht des TSV Eching“ präsentieren, erklärt Trainer Ivo Bacic, nachdem man vor zwei Jahren sangund klanglos abgestiegen war. Er sei „von der Qualität meiner Mannschaft überzeugt“, betont der 37-Jährige. Zumal er sich insbesondere von der Verpflichtung des Angreifers Thomas Eckmüller (24 / TSV Buchbach) verspricht, „nicht mehr so abhängig von Fabi zu sein“. Hatte doch der 34-jährige Torjäger Fabijan Hrgota den TSV Eching mit sagenhaften 32 Treffern in 26 Partien (!) fast im Alleingang zur Meisterschaft geführt.

In der kommenden Saison „können wir ohne Druck“ agieren, versichert Bacic, „wir wollen, müssen uns aber nicht für die Bayernliga Süd qualifizieren“.

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