Raubal: Pagé darf Winkler nicht ersetzen!

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Andreas Raubal

München - Ex-EHC-Star Andreas Raubal hofft in seiner tz-Experten-Kolumne, dass Christian Winkler beim EHC bleibt. Es wäre das Beste für den Klub. Von Pierre Pagé hält er wenig.

Ich war jetzt leider schon länger nicht mehr beim EHC München. Der Klub liegt mir weiter am Herzen, aber ich habe es einfach zeitlich nicht mehr geschafft zuletzt. Ich war Co-Trainer beim SC Riessersee und habe auch mit der Arbeit als Hausmeister im Riessersee Hotel viel um den Hut. Aber ich kenne ja noch einige aus der aktuellen Mannschaft und verfolge in der Zeitung natürlich mit, wie es läuft. Mit den Playoffs wird es, glaube ich, heuer schwierig - durch die Abgänge der NHL-Stars. Aber ich würde mich freuen, das wäre zum Abschluss für Trainer Pat Cortina eine schöne Sache. Pat hat sehr gute Arbeit geleistet und hätte sich das verdient.

Auch Manager Christian Winkler hat den EHC in den vergangenen sieben Jahren aufgebaut. Wir haben öfter darüber geredet, ob er auch nach einem Einstieg von Red Bull Manager bleiben wird - und es wäre eine Schand’, wenn es nicht so kommen würde. Er kennt die Leute und die Strukturen, ich kann mir eigentlich keinen anderen in München vorstellen. Winkler hätte das richtige Alter und die richtige Art, um in München weiter was aufzubauen.

Und sagen wir mal so: Pierre Pagé, der jetzt die Red-Bull-Eishockey-Klubs führen soll, hat schon in Salzburg zuletzt nicht mehr viel erreicht und ist eher schon einer fürs Rentenalter. Jetzt habe ich auch noch gehört, dass Stefan Wagner, der Manager von Schwenningen, zu Red Bull kommen soll. Da wären dann die Richtigen beieinander - denn Wagner hat doch auch in Schwenningen nichts auf die Reihe gekriegt. Oder hat er da was gewonnen? Ich kann nur hoffen, dass Christian Winkler beim EHC bleibt. Es wäre das Beste für den Klub. Winkler steht für den EHC wie kein Zweiter.

Von Andreas Raubal, Ex-EHC-Star

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