1. kurierverlag-de
  2. Sport
  3. Eishockey

EHC-Stars: Die Siegestorjäger

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Den Puck durchs Siegestor schießen? Für die Stars Paul Stastny (links) und Blake Wheeler zu einfach. Noch dazu hat das rund 21x24 Meter große Bauwerk keinen Goalie © sampics

München - Seit einem knappen Monat ist Blake Wheeler in München, Paul Stastny seit zwei Wochen. Sie haben sich mittlerweile ganz gut eingelebt, sagen sie. Bei einem Fototermin posierten sie am Siegestor.

Am Montagnachmittag schlenderten Blake Wheeler und Paul Stastny über den Marienplatz. „Wir kamen zufällig vorbei“, sagt Wheeler und lacht. „Da wurde gerade der Baum aufgestellt. Das schien eine große Sache zu sein – drum haben wir uns das angeschaut.“ Im Münchner Adventszauber, finden die beiden, lässt es sich schon leben.

Wheeler und Stastny sind die beiden Superspieler, die während des NHL-Arbeitskampfes beim EHC RB München spielen. Am Dienstag waren die beiden für einen Fototermin am Siegestor. Klar, die beiden Goalgetter kennen sich ja schon mit Sieg(es)toren aus…

Seit einem knappen Monat ist Wheeler nun in der Stadt, Stastny seit zwei Wochen. Sie haben sich mittlerweile ganz gut eingelebt, sagen sie.

„Wir beide sind immer zusammen unterwegs“, erzählt Stastny. Sein Vater Peter, Mitglied der Eishockey-Ruhmeshalle, hofft ja schon, dass zwischen den beiden eine spezielle Beziehung entsteht. Das würde ihnen bei der nächsten Weltmeisterschaft helfen – als kongeniales US-Duo. Und wenn es klappen sollte, wäre auch München dran beteiligt.

null
© sampics

„Das bayerische Essen ist richtig lecker“, hat Wheeler festgestellt. „Was ich da so genau runterschlinge, weiß ich gar nicht. Aber es schmeckt mir richtig gut. Ich habe schon allerlei probiert – und auch ein paar wenige Biersorten.“ Und auch die Stadt schmeckt den beiden. „Was haben wir eigentlich noch nicht gesehen?“, fragt Wheeler. Das KZ Dachau wollen sie noch besuchen. Ansonsten haben sie schon die Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Nach dem Training „fahren wir in die Innenstadt und erkunden jeden Tag was Neues“, sagt Stastny. „Ein bisschen in die Läden, ein bisschen was essen und in ein US-Kino. Ich will mir Lincoln anschauen. Ich gehe so spät wie möglich ins Hotel zurück.“ Zwei Dinge fehlen Wheeler: Seine Frau und sein ein Monat alter Sohn. „Meine Frau macht das so weit großartig. Aber es wird Zeit, dass wir wieder zusammen sind.“

Nächste Woche, sagt Wheeler, werden seine Schätze nach Bayern kommen. „Dann kann ich ihnen die schönsten Orte Münchens zeigen.“ Die Leopoldstraße ist sein Hotspot. Auch, wenn er in Richtung Kreditkartenabrechnung auf „ein knappes Budget“ verweist.

Für ein bisserl Kleingeld hat es beim Dollar-Millionär dann aber doch gereicht. Wheeler parkte neben dem Siegestor und warf vorschriftsmäßig ein paar Münzen in den Parkautomaten. Man merkt: Dahoam san’s nachad doch no ned, die Siegestorjäger. Aber das kann noch werden, der NHL-Lockout dauert an…

wim

"Pat" steht NICHT für "Patrick"! Cortina im Mini-Porträt

Auch interessant

Kommentare