1. kurierverlag-de
  2. Sport
  3. Eishockey

EHC: Zwischen Himmel & Hölle

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
EHC-Manager Christian Winkler versucht die Spieler bei Laune zu halten. © sampics

München - Sie haben Post, hieß es für die Spieler des EHC München. Absender war Christian Winkler. Der Manager will und muss das Team mit Mails bei Laune halten.

Denn wie die Geschäftsstellenmitarbeiter leiden sie unter der Unsicherheit – ob und wenn ja, wie es mit dem EHC weitergeht.

Viel Informatives schreiben konnte Winkler lange nicht, auch der Manager ist ja von der Entscheidung der Gesellschafter abhängig. Am Montag aber schrieb Winkler den Spielern, dass am Donnerstag eine Entscheidung denkbar sei. Zwei Optionen gibt es: Entweder verkaufen die Gesellschafter die Spielbetriebs-GmbH nach Schwenningen – es wäre das Aus fürs Münchner Profi-Eishockey. Oder ein neuer Gesellschafter kommt dazu. Der Kandidat prüft die Unterlagen. EHC-intern hieß es, dies könne am Donnerstag abgeschlossen sein – oder länger dauern. Man ist, nach den Himmel-Hölle-Fahrten zuletzt, vorsichtig geworden.

EHC im Lederhosen-Outfit

Den Gesellschaftern liegt der Budgetplan zur neuen Saison vor. Der Entwurf würde Mitte Mai auch beim DEL-Ligabüro eingereicht. Für den Fall, dass es mit dem EHC München weitergeht. Dann hätten sich auch Winklers Durchhalte-Mails gelohnt.

wim

Auch interessant

Kommentare