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Hoffnungsschimmer für den EHC

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Fans des EHC München. © Sampics

München - In den nächsten Tagen entscheidet sich die Zukunft des angeschlagenen EHC München. Kurz vor Torschloss glimmt nun ein kleiner, zarter Hoffnungsschimmer.

Der Reihe nach: Durch den Ausstieg eines Gesellschafters geriet die jahrelange Aufbauarbeit in Gefahr. Der Inhaber der Münchner DEL-Lizenz, der Kanadier Michael Phillips, hat daher seit Februar über den Verkauf und damit das Aus des Klubs verhandelt. Zweitligist Schwenningen hat ein Angebot abgegeben, erwartet die Antwort. Alternativ gibt es Gespräche mit Rainer Beck über dessen Einstieg. Allerdings kündigte der bereits an, dass er die DEL-Spielberichtigung wohl an seinen Erstklub Landshut weitergeben würde. Dem Münchner Eishockey wäre ein Dasein im Unterbau vorherbestimmt. Für die Fans des EHC war weder das eine noch das andere tragbar (tz berichtete).

EHC im Lederhosen-Outfit

Am Wochenende wird der EHC nun stark an der Alternative zur Alternative zimmern. Wie es aus der Geschäftsstelle heißt, arbeitet man auch intensiv daran, den beiden verbleibenden Gesellschaftern Unterstützung zur Seite zu holen. Offenbar ist ein erste Annäherung geglückt. Dem Vernehmen nach soll ein zusätzlicher Zahler aus dem Netzwerk der beiden Unternehmer gewonnen werden. Damit wäre der EHC weiter existent und frei.

Desweitern gibt es eine Annäherung mit der Stadt. Da München als Sportstadt gelten will und über eine erneute Olympiabewerbung nachdenkt, wird man den Eishacklern wohl etwas entgegen kommen. Die Bereitschaft dazu hatte Oberbürgermeister Christian Ude bereits signalisiert. Bislang hat der EHC zum Beispiel unter hohen Fixmieten für die Eishalle, verpflichtenden, unlukrativen Verträgen und Catering zu leiden. Aber noch ist all das nicht fix. Ob die Gespräche so kurz vor knapp zu einem Erfolg führen? Die Fans drücken die Daumen.

wim

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