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EHC im Duell der NHL-Stars

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NHL-Crack Paul Stastny. © sampics

München - Der EHC hat am Freitag mit 3:0 (Tore: Stastny, 2x Buchwieser) gegen Wolfsburg gewonnen. Am Sonntag wird es explosiv: Dann steigt das Duell der NHL-Kracher. Wheeler und Stastny treffen auf Berlins Briere und Giroux. Der Check:

Die Fakten: Stastny hat drei Scorerpunkte in drei Spielen, Wheeler sechs in fünf Partien beigesteuert. Briere machte bislang zwei Scorerpunkte für Berlin – pro Spiel. Und Giroux liegt im Schnitt noch etwas höher! Doch Giroux fällt verletzungsbedingt aus – steht da München bereits als Sieger fest? Briere zur tz: „Nein. Stastny und Wheeler bei München und ich bei Berlin sind nur eine Ergänzung. Allein können wir keine Spiele entscheiden.“ Berlin ist natürlich Favorit. Denn der Meister besitzt, wie Briere beobachtete, „ein sehr kompaktes Team. Das ist längst nicht bei allen Teams so.“ Die Eisbären sind selbst „in der NHL ein Begriff“, sagt Briere. Stastny gibt hingegen zu, dass er ohne Wheeler eher nicht nach München gekommen wäre.

„Berlin ist die Krönung, nicht nur wegen der riesigen Stadt“, meint Briere. Pergamon-Museum und die Mauer – der Star kennt die Sehenswürdigkeiten schon. „Jetzt bin ich hier, wo sich alles abgespielt hat. Das ist sehr spannend und ich lerne wirklich viel.“ Stastny, auch geschichtsinteressiert, will das KZ Dachau besuchen. Trotz Lobes für die DEL und die Städte würden alle drei Stars am liebsten wieder heim. Briere meint: „In meinem Herzen denke ich, dass Eishockey in Kanada und den USA zu groß ist, deshalb werden sie vielleicht eine verkürzte Saison hinbekommen.“ Der EHC profitiert jedenfalls von den Stars, sagt Briere: „München hat mit Stastny und Wheelers neue Spielstärke gewonnen.“ Daher wäre hier gleich niemand grantig, wenn der Lockout noch ein bisserl andauert. Bis Weihnachten – 2023. Mindestens.

mh, wim

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