EHC München: Pokalschlacht in Schwenningen

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Pat Cortina nimmt das Pokalspiel sehr ernst

München - Wie ist das im deutschen Eishockey? Der Pokal interessiert niemanden? Von wegen! Wenn der EHC München in Schwenningen zum Halbfinale antritt, dann wird’s richtig ernst.

Der EHC will sich Dienstagabend (20 Uhr) für die jüngste Liga-Niederlage revanchieren, die’s am Freitag bei den Wild Wings setzte. Gleichzeitig haben die Schwenninger aber auch noch eine Rechnung mit dem EHC offen…

Münchens Trainer Pat Cortina sagt: „Wir haben das erste Spiel in der Saison gegen Schwenningen mit 7:1 gewonnen. Daraufhin, und da wette ich drauf, haben die sich in Schwenningen auf einem großen Kalender in der Kabine alle Tage eingekreist, an denen wir bei denen antreten müssen. Die fokussieren sich auf die Spiele gegen uns. Deswegen ist jedes Aufeinandertreffen mit Schwenningen in dieser Saison ein großes Spiel. Und deswegen nehme ich es auch sehr ernst.“ Hört sich an, als wird das heute Abend eine echte Pokalschlacht!

Allerdings: Der EHC muss sich steigern, wenn dabei ein Sieg rauskommen soll. Cortinas Analyse des vergangenen Wochenendes: „Wir müssen in der Defensive wieder ein bisschen zulegen.“ Am Sonntag gewann der EHC zwar mit 3:1 gegen Bremerhaven (Tore: Heatley, Buchwieser, Wrigley) – aber teilweise sah das gefährlich aus, was die Münchner in der Verteidigung anstellten. Dass es da nicht mehr Gegentore setzte, lag im Wesentlichen an der Harmlosigkeit der Norddeutschen. Bremerhavens Trainer Gunnar Leidborg schüttelte den Kopf: „Am Ende kann man unserem Sturm eigentlich nur den Friedensnobelpreis verleihen.“ Derartige Auszeichnungen wird es heute Abend wohl nicht geben…

Matthias Würfl

Quelle: tz

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