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Stastny da - EHC verliert in Hannover

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Manager Christian Winkler mit Paul Stastny (r.) nach dessen Ankunft © EHC München

Hannover - Am Freitag durfte das neue NHL-Duo aus Paul Stastny und Blake Wheeler erstmals gemeinsam ran. Dem EHC nutzte es nichts. Die Münchner verloren in Hannover.

München, sei bereit für Steeler! Ein Name, wie ihn sonst nur Heavy-Metal-Bands tragen. Doch Steeler, das ist die neue Traum-Kombi des EHC RB München. Bestehend aus den beiden NHL-Verstärkungen Paul Stastny und Blake Wheeler. Freitag Abend in Hannover spielten sie das erste Mal zusammen, verloren aber 1:3. Für Stastny standen dabei nur zwei Strafminuten zubuche.

„Wir haben es nicht geschafft, unseren Spielplan über die gesamte Dauer von 60 Minuten durchzuziehen“, so Winkler nach der Niederlage.

Stastny hatte einen hektischen Tag hinter sich: Ankunft am Erdinger Flughafen, Team-Begrüßung, Medizin-Check, Weiterreise nach Niedersachsen. Doch der Allstar und Multimillionär blieb gelassen: „Ich bin hundemüde, aber ich freue mich, endlich wieder Eishockey spielen zu können.“ Stastny hatte sich bei US-Nationalteam-Kollege Wheeler erkundigt, der wegen des NHL-Lockouts den Schritt nach München schon vor ihm gegangen war: „Ich fragte ihn nach Trainern, Klub und Umfeld. Blake sagte mir, dass der EHC und die Stadt erste Sahne sind und dass man sich hier um einen kümmert. Danach fiel mir die Entscheidung leicht, nach München zu kommen.“ Zumal er nun nah bei seinem Bruder Yan ist, der für die Nürnberg Ice Tigers spielt. An den freien Tagen werden sie sich sehen, ehe sie am 7. Dezember aufeinandertreffen.

Spezl Wheeler kann ihm bei der Eingewöhnung helfen. Er hat sich während der Deutschland-Cup-Pause München angesehen – von der Allianz Arena bis zum Hofbräuhaus. Apropos Arena: Stastny ist großer Fußballfan und will hier „unbedingt die Champions League sehen“.

Am Sonntag gegen Augsburg (16.30 Uhr, Eishalle) geben sie ihr Heimdebüt. Verlieren kann sich der EHC gegen den Erzrivalen und Gegner auf Augenhöhe nicht leisten. Dazu könnte es hitzig werden auf dem Eis. Panther-Trainer Larry Mitchell hetzt gern big guy Peter Flache auf den Star des Gegners. Doch Wheeler kennt diese Taktik aus der NHL und meint: „Eigentlich erwarte ich das sogar. Sonst würde etwas falsch laufen. Aber ich bin nicht hier, um mich zu kloppen – sondern um zu spielen.“

wim

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