Sein Vertrag läuft bis 2021

Bundesliga-Absteiger jagt U23-Leader Lars Lukas Mai

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Lars Lukas Mai läutete am vergangenen Freitag mit seinem Tor zum 1:0 die Meisterfeier der U23 ein. 

Kaum ist die Meisterschaft der U23 in der Regionalliga Bayern unter Dach und Fach, flattern beim FC Bayern offenbar die ersten Anfragen für die Nachwuchsspieler ins Haus. 

Lars Lukas Mai war der erste Spieler aus dem Jahrgang 2000, der bei den Profis des FC Bayern sein Debüt feiern durfte. Am 31. Spieltag der Saison 2017/18 warf Trainer-Legende Jupp Heynckes den damals 18-Jährigen beim 3:0-Erfolg in Hannover ins kalte Wasser und ließ den Junioren-Nationalspieler 90 Minuten im Starensemble mitmischen. Nach einer überzeugenden Leistung spulte er eine Woche später beim 4:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt erneut die gesamte Spielzeit ab, ehe Mai wieder ins zweite Glied rückte. 

Obwohl der Innenverteidiger noch für die U19 spielen durfte, reifte er in der aktuellen Saison bei der zweiten Mannschaft zum Leader, kam in 26 von 33 Spielen zum Einsatz (23 Spiele über die komplette Distanz) und markierte zwei Treffer. Mit seinem Tor am vergangenen Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth II läutete Bronzegewinner der Fritz-Walter-Medaille für den besten Nachwuchsspieler 2017 die große Meisterfeier der U23 ein. 

Nürnberg zeigt laut Medienbericht Interesse an Lars Lukas Mai

Wie BildPlus berichtet, hat jetzt der 1. FC Nürnberg ein Auge auf den U19-Nationalspieler geworfen. Der Bundesliga-Absteiger möchte den Youngster als Abwehrstabilisator nach Franken locken und mit Mai im Sommer 2020 in die Bundesliga zurückkehren. Allerdings steht Bayerns U17-Meisterkapitän aus dem Jahre 2017 noch bis 2021 an der Säbener Straße unter Vertrag. Außerdem sollen noch andere Vereine ihr Interesse an einer Verpflichtung hinterlegt haben. 

Eine Entscheidung vor den beiden Relegationsspielen gegen den VfL Wolfsburg am 22. und 26. Mai ist unwahrscheinlich. Gelingt der Reserve nach acht Jahren die Rückkehr in die 3. Liga, könnte ein Wechsel für den Club noch schwieriger werden. Sicherlich hängt eine Lösung auch davon ab, ob Niko Kovac in der kommenden Saison dem gebürtigen Dresdner eine Chance gibt. In der aktuellen Spielzeit saß Mai zwar in der Bundesliga- und Champions League mehrfach auf der Bank, eingewechselt wurde er vom Kroaten aber nicht. 

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