Beckenbauer: Hoeneß muss lernen

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Franz Beckenbauer

München - Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hat nicht nur Trainer Louis van Gaal kritisiert, sondern auch Präsident Uli Hoeneß.

Zu van Gaals Aussage, die Sticheleien der Ex-Bayern Oliver Kahn und Mehmet Scholl sei „Papageien-Musik“, sagte Beckenbauer bei sky90: „Ob das klug ist, wage ich zu bezweifeln. Scholl und Kahn - das war ja wirklich die leiseste Form der Kritik, da muss ich als Trainer doch drüberstehen, da wähle ich vielleicht andere Worte.“

Dass Hoeneß van Gaal zuvor erneut provoziert hatte, fand Beckenbauer auch nicht gut. „Es schaut so aus, als ob Louis van Gaal empfindlich ist. Aber ich finde auch, van Gaal verhält sich korrekt. Der Uli beschwert sich, dass er in Entscheidungen nicht mehr eingebuden wird. Aber es war ja auch sein Wunsch, von seiner Managertätigkeit in meine Fußstapfen zu treten und den Präsidenten zu übernehmen. Aber damit ist er aus dem Tagesgeschäft draußen. Der Uli ist nicht mehr in dem operativen Geschäft dabei, das muss er erst noch lernen“, sagte der Kaiser.

sid

 

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