Bayern blitzte mehrmals ab

Konkurrenz für Gnabry und Sané? FC Bayern scharf auf neuen Flügelstürmer! Doch er ist kein Unbekannter

Serge Gnabry und Leroy Sané beim Kopfballduell.
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Serge Gnabry und Leroy Sané könnten auf den Außenbahnen noch Konkurrenz bekommen.

Der FC Bayern sucht noch Verstärkung für die Offensive. Ein Wunschspieler, der dem Rekordmeister einen Korb gab, gerät jetzt wieder in den Fokus.

  • Der FC Bayern steckt nach dem Gewinn des Triples in den Vorbereitungen zur nächsten Saison.
  • Nach der geplatzten Rückholaktion von Ivan Perisic steht der Rekordmeister unter Zugzwang.
  • Jetzt gerät ein ehemaliger Wunschspieler wieder in den Fokus. Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic holte sich eine blutige Nase.

Update vom 15. September, 10.24 Uhr: Der FC Bayern ist weiter auf der Suche nach Verstärkung. Coach Hansi Flick forderte in der vergangenen Woche vehement Neuzugänge, bislang aber konnten ihm die Bosse die Wünsche nicht erfüllen - deswegen droht intern offenbar ein wenig Knatsch.

So wie es aussieht, ist das Interesse des Rekordmeisters an einem Flügelspieler wieder neu entflammt! Denn auch sky berichtet, dass der FC Bayern seine Fühler wieder in Richtung London zum FC Chelsea ausgestreckt haben und sich wieder mit Callum Hudson-Odoi beschäftigen soll.

Problem an der Sache: Auch Juventus Turin und RB Leipzig haben den 19-Jährigen im Fokus. Zudem verdient „CHO“ nach dem geplatzten Wechsel vor einem Jahr an die Säbener Straße und seiner anschließenden Vertragsverlängerung bei den Blues bis 2024 um die 8,5 Millionen Euro. Also ein richtiger Batzen Kohle. Allerdings wäre Chelsea sogar bereit, den Youngster zu verleihen - allerdings ohne Kaufoption.

Fraglich, ob das eine Option für den FC Bayern wäre. Nach dem Perisic-Abschied besteht beim FC Bayern in jedem Fall Bedarf auf dem Flügel.

FC Bayern: Überraschende Wende! Wunschspieler wieder auf dem Markt - Schlägt der FCB zu?

München - Der FC Bayern steht nach einer perfekten Saison mit dem Triple-Triumph vor der nächsten Herausforderung. Den Rekordmeister erwartet in der kommenden Spielzeit eine Herkules-Aufgabe mit zwei Spielen pro Woche. Dazu braucht es einen breiten Kader mit viel Qualität. Doch besonders in der Offensiv-Abteilung drückt personaltechnisch noch der Schuh.

FC Bayern: Perisic-Deal ist gescheitert

Für die offensive Flügelzange stehen FCB-Coach Hansi Flick aktuell nur drei Spieler zur Verfügung. Die Triple-Helden Serge Gnabry und Kingsley Coman sowie Königstransfer Leroy Sane. Mit Ivan Perisic sollte eigentlich ein weiterer Triple-Held das Offensiv-Quartett komplettieren, doch die Rückholaktion des Leihspielers scheiterte. Die Bayern konnten sich mit Inter Mailand wegen einer Weiterbeschäftigung nicht einigen, dabei spielte auch das Gehalt des Kroaten keine unerhebliche Rolle.

Allerdings waren die Bayern-Bosse auch wegen Perisics Alter nicht vollends überzeugt, weshalb sie die Kaufoption über 20 Millionen Euro für den 31-Jährigen im Frühjahr verstreichen ließen. Das Modell einer Leihe mit anschließender Kaufoption ist mittlerweile sehr beliebt bei den Bayern und gerade in unsicheren Zeiten wie der Corona-Pandemie eine flexible Alternative. Bei Kingsley Coman bespielsweise wurde die Kaufoption nach vorheriger Leihe gezogen, bei James Rodriguez oder Philippe Coutinho hingegen nicht.

Auch bei Eigengewächs David Alaba könnten die Zeichen urplötzlich auf Trennung stehen. Verantwortlich dafür sind scharfe Töne von Berater und Vater des 28-Jährigen.

FC Bayern: Wunschspieler Callum Hudson-Odoi steht wieder im Fokus

Coutinho wurde vor einem Jahr kurz vor Ende des Transferfensters verpflichtet und war nur eine Notlösung, nachdem der Wechsel eines Wunschspielers gescheitert war. Der damalige Sportdirektor Hasan Salihamidzic war damals ganz scharf auf Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea. „Brazzo“ lehnte sich sehr weit aus dem Fenster und sprach in der Öffentlichkeit über einen bevorstehenden Wechsel des Mega-Talents. Den Engländern gefiel dieses Gebaren gar nicht. Am Ende der Transfer-Posse verlängerte der 19-Jährige sogar seinen Vertrag bis 2024.

Jetzt könnte der Wechsel von Hudson-Odoi mit über einem Jahr Verzögerung plötzlich für beide Klubs interessant werden. Der FC Bayern sucht fieberhaft nach einem Ersatz für Perisic. Der FC Chelsea hat nach seiner Transfer-Offensive mit über 200 Millionen Euro für Kai Havertz, Timo Werner und Hakim Ziyech wenig Bedarf für sein Talent. Laut dem Portal 90min.de soll Trainer Frank Lampard zudem unzufrieden mit Hudson-Odois Trainingsleistungen sein und Chelsea eine Leihe in Betracht ziehen, einen Verkauf aber ausschließen.

Dass sich der FC Bayern auf eine Leihe ohne Kaufoption einlässt, darf allerdings bezweifelt werden. Vielleicht setzt bei den Blues aber doch noch ein Umdenken ein. Nachdem sich Hudson-Odoi im Frühjahr 2019 die Achillessehne gerissen hatte, kam er in der vergangenen Saison zumeist nur zu Kurzeinsätzen und erzielte in der Premier League nur einen einzigen Treffer. Der pfeilschnelle Flügelstürmer würde perfekt ins System von Hansi Flick passen und könnte eine ähnliche Entwicklung wie Kingsley Coman nehmen.

Bei CL-Finalgegner Paris ist unterdessen wieder Liga-Alltag angesagt - am zweiten Spieltag gegen Marseille kam es zu einem aufgeladenen "Straßenkampf"-Duell.

Am Freitag startet der FC Bayern in die neue Bundesliga-Saison. Beim Team von Hansi Flick gibt es trotz des Triple-Sieges einige Baustellen. (ck) tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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