Achtelfinale der Champions League

Bayern-Gegner Liverpool: Zwei Ausfälle, zwei Wackelkandidaten - Klopp mit Kadersorgen

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FC Liverpools Trainer Jürgen Klopp trifft am Mittwoch wieder auf Niko Kovacs FC Bayern München.

Der große Tag ist gekommen. Heute trifft der FC Bayern im Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales auf Liverpool. Manuel Neuer ist vor der Partie zuversichtlich.

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17.05 Uhr: Die Nachwuchs-Arbeit steht aktuell so im Fokus wie selten. Bei den kleinen Bayern haben sich in dieser Saison mehrere Spieler für höheres empfohlen und könnten in den nächsten Jahren in den Profi-Kader rücken. Meist wird den Nachwuchs-Kickern zuvor über eine Leihe Spielpraxis in höheren Ligen angeboten. Unsere Kollegen von Fußball vor Ort* haben einen Überblick über den Bayern-Nachwuchs zusammengestellt, der zeigt für wen sich eine Leihe im Sommer definitiv lohnen könne.

Liverpool bereitet sich bei 1860 auf Bayern-Spiel vor

16.49 Uhr: Der FC Liverpool hat sich übrigens auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 München auf das Spiel gegen die Bayern vorbereitet. Dort traf Trainer Jürgen Klopp auch auf Löwen-Coach Daniel Bierofka.

16.44 Uhr: Das Kracher-Spiel im Achtelfinale der Champions League rückt näher und wirft seine Schatten voraus. Einige mitgereisten Liverpool-Fans waren wohl schon am Vorabend in bester Trinklaune: Am Mittwochmorgen fand eine Feuerwehr-Mitarbeiterin einen Halbnackten Briten, nur mit Jacke und Unterhose bekleidet vor.

13. März 2019: Auf diesen Tag haben viele Fans hingefiebert. Heute Abend kommt es in der Allianz Arena zum großen Showdown um das Ticket für das Champions League Viertelfinale. Der FC Bayern empfängt Jürgen Klopps Liverpool. Torwart Manuel Neuer zeigt sich vor der Partie zuversichtlich - und ist zudem davon überzeugt, dass die Fans zum womöglich entscheidenden Faktor avancieren könnten. Neuer, der vor seinem 100. Einsatz in der Königsklasse steht, sagte auf der Pressekonferenz: „Es ist ein Finale, die Arena wird brennen!" 

Vor CL-Kracher gegen Bayern: Liverpools Klopp erwartet „offenes Spiel“

21.13 Uhr: Zudem äußerte sich Jürgen Klopp auch zu der Ausmusterung von Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels aus dem DFB-Team in der vergangenen Woche. Dabei zeigte er Verständnis für die Entscheidung, unverständlich ist für den Coach aber die Endgültigkeit der Entscheidung.

21.09 Uhr: Jürgen Klopp freut sich bei seiner Pressekonferenz am Dienstag auf die Rückkehr mit dem FC Liverpool in die Münchner Allianz Arena, in der er als Trainer des FSV Mainz 05 und vor allem von Borussia Dortmund große Spiele und auch Siege erlebte. „Das rote Licht zu sehen, ist vertraut“, sagte der 51-Jährige am Dienstagabend bei der PK im Stadion.

Video: Hier sehen Sie Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz

Einen speziellen Empfang beim Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwochabend erwartet er aber nicht. Schelmisch sagte er: „Es wird mit Sicherheit keine Feier werden.“

Nach dem 0:0 im Hinspiel erwartet Klopp „ein offenes Spiel“, in dem der Wille und die Leidenschaft den Ausschlag geben könnten. Die Bayern seien „ein Weltklasse-Fußballteam mit Weltklassespielern“, betonte Klopp: „Du musst gegen sie auf höchstem Niveau verteidigen und mit dem Ball musst du richtig selbstbewusst sein.“

Mit Blick auf das Hinspielergebnis von 0:0 sagte er: "Wir haben nicht gedacht, dass wir das Ding im ersten Spiel entscheiden können. Es ist bisher nichts passiert. Wir müssen zeigen, wie sehr wir ins Viertelfinale wollen."

Den Druck, in Liverpool endlich einen großen Titel holen zu müssen, spüre er nicht, versicherte Klopp, der seit 2015 an der Anfield Road tätig ist. "Die Stimmung ist ausgesprochen gut. Dass ich liefern muss, ist vom ersten Tag an so gewesen", sagte er, und fügte hinzu: "Es gibt nur ganz wenige Leute, die mich rausschmeißen können. Solange die Richtung stimmt, ist alles toll."

Klopps Kadersorgen: Der von einer Oberschenkelverletzung genesene Kroate Dejan Lovren sei keine Option für die Startelf, berichtete Klopp. Damit dürfte neben dem nach seiner Hinspielsperre zurückkehrenden Abwehrchef Virgil van Dijk der Ex-Schalker Joel Matip in der Innenverteidigung auflaufen.

Daneben fehlt dem FCL Mittelfeldmann Naby Keita. Der Einsatz von Trent Alexander-Arnold und James Milner ist ebenfalls noch nicht gesichert.

Bayern-Gegner Liverpool mit Kadersorgen

18.57 Uhr: Der FC Liverpool wird das Achtelfinal-Rückspiel der Fußball-Champions-League am Mittwoch bei Bayern München ohne Mittelfeldspieler Naby Keita bestreiten. Der frühere Bundesligaprofi von RB Leipzig sei wegen einer kleinen Verletzung nicht mit nach München gereist, teilte die Reds auf ihrer Webseite mit. Keita kam in der aktuellen Saison in 21 von 30 Liga-Spielen und in vier Champions-League-Partien zum Einsatz.

Im Kader stehen dagegen Trent Alexander-Arnold, James Milner und Dejan Lovren, die alle leicht angeschlagen sind. Teammanager Jürgen Klopp wolle den Zustand der Spieler weiter beobachten, bis über einen Einsatz entschieden werde. Nach dem 0:0 im Hinspiel an der Anfield Road würde Liverpool zum Beispiel ein 1:1 zum Weiterkommen genügen, bei einer Niederlage wäre der LFC raus.

Der mitgereiste Liverpool-Kader im Überblick: Fabinho, Van Dijk, Wijnaldum, Lovren, Milner, Firmino, Mane, Salah, Alisson, Henderson, Sturridge, Moreno, Lallana, Mignolet, Shaqiri, Robertson, Origi, Matip, Phillips, Kelleher, Alexander-Arnold.

Abschlusstraining des FC Bayern mit Alaba und Coman

18.35 Uhr: Die Spannung steigt vor dem Kracher gegen Liverpool. Der FC Bayern München hat das Abschlusstraining für das Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool mit den zuletzt verletzt fehlenden Fußball-Profis Kingsley Coman und David Alaba bestritten. Beide Stammkräfte standen am Dienstagnachmittag auf dem Vereinsgelände auf dem Platz.

Matthäus traut FC Bayern plötzlich das Triple zu

16.16 Uhr: Kaum läuft die rote Maschinerie wieder vortrefflich, nennt Lothar Matthäus den FC Bayern und das Triple gleich in einem Atemzug: "Die Chance auf das Triple ist da, auch wenn Meisterschaft und DFB-Pokal realistischer sind. Aber Stand heute, sind einige Titel für die Bayern in greifbarer Nähe." 

Dabei hatten zahlreiche Experten - darunter auch Lothar Matthäus - die Münchener zumindest im Kampf um den Henkelpott abgeschrieben, die Chancen tendierten fast gegen Null. "Noch vor ein paar Wochen gingen die Bayern als Außenseiter in diese Spiele. Auch ich habe mich dazu hinreißen lassen, Liverpool als Favoriten zu sehen. Aber das Momentum spricht jetzt für den FC Bayern", schreibt der deutsche Rekordnationalspieler in seiner wöchentlichen Kolumne auf skysport.de. 

Insbesondere ein Kniff des FCB-Trainers Niko Kovac ist laut Matthäus für die Rückkehr des Erfolgs entscheidend: "Martinez als Sechser und defensiver Stabilisator sowie Thiago und James verstehen sich nicht nur sprachlich hervorragend in der Bayern-Zentrale. Sie bestimmen den Rhythmus in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung. Kovac hat lange nach seinem optimalen Mittelfeld gesucht. Ich denke, er hat es gefunden." 

Hummels, Boateng oder Süle? Kovac über die Aufstellung der Innenverteidiger - und Kingsley Coman

15.04 Uhr: Neuer über Psychospielchen: „Der Kopf spielt eine Rolle. Viele Spieler sind lange genug dabei, um zu wissen, wie man in so ein Spiel hineingeht. Wir haben keine Angst vor dem Hinspielergebnis. Wir wollen gewinnen.“

15.03 Uhr: Neuer über seine Aufgabe als Kapitän: „Da muss ich nicht einwirken. Jeder weiß wie wichtig das ist. Wir allen wissen wie wichtig dieses Spiel für den Verein ist. Wir werden versuchen, den Sieg zu erzwingen.“

15.02 Uhr: Neuer über seinen Daumen: „Darüber haben wir lange nicht gesprochen. Aber ich hatte auch keine Probleme.“

15.01 Uhr: Neuer über Klopp: „Es ist schon so, dass er den Fußball lebt. Er möchte immer das beste für seine Mannschaft. Es war in Mainz, Dortmund und auch in Liverpool so. Die Spieler sind immer sehr gut mit ihm. Er ist auch sehr beliebt bei den Fans.“

15.00 Uhr: Neuer über das Selbstbewusstsein des zuletzt schwächelnden Salahs: „Es ist in der Mannschaft egal wer die Tore macht. Wir werden bei Standardsituationen auch auf van Dijk und Matip achtgeben. Wir versuchen jeden Zweikampf anzunehmen.“

14.59 Uhr: Neuer über die Vorbereitung auf eine konterstarke Mannschaft wie Liverpool: „Liverpool ist eine der konterstärksten Teams. Das ist nicht nur beim Angriffsspiel, sondern auch nach Ecken und Standards der Fall. 

14.57 Uhr: Neuer über den Spielaufbau über ihn: „Das war so geplant. Das ist keine Überraschung gewesen. Wir sind auf alles vorbereitet. Wenn ich wieder auf diese Art und Weise gebraucht, zeige ich mich.“

14.56 Uhr: Neuer über das Spiel: „Es treffen wieder zwei gute Teams aufeinander. Die Allianz Arena wird brennen. Es wird an der Zeit, dass wir eine große Mannschaft schlagen.“

14.55 Uhr: Manuel Neuer über das Elfmeterschießen nach dem Training: „Ich habe da nicht mitgespielt. Im Training probiert man auch mal was aus. Es ist teilweise die Spannung nicht da. Ich bin kein Freund davon, dass im Training zu trainieren. Grundsätzlich sage ich nicht zu Lewy oder Thomas, dass wir Elfern trainieren.“

PK des FC Bayern vor Rückspiel gegen Liverpool: Das sagt Manuel Neuer über sein Alter

14.54 Uhr: Manuel Neuer über sein Alter (33 Jahre alt): „Ich fühle mich nicht so, aber ich weiß, dass man irgendwann mal aufhören muss. Ich fühle mich gut und es gibt wichtigere Dinge als übers Aufhören zu denken.“

14.53 Uhr: Manuel Neuer über die Strategie: „Liverpool wird uns attackieren. So extrem defensiv wie im Hinspiel wird es nicht. Wir werden ein bisschen offensiver spielen.“

14.52 Uhr: Manuel Neuer nun auf der Bühne

14.50 Uhr: Kovac über Elfermeterschießen: „Wir haben gestern beim Trainingsspiel Unentschieden gespielt, ich wollte das Spiel abbrechen, aber die Spieler wollten einen Sieger, also gab es Elfmeterschießen. Aber eigentlich kann man das nicht trainieren.“

14.49 Uhr: Kovac über die Ausbootung der Spieler: „Darüber haben wir die ganze Woche gesprochen. Die Spieler haben es gezeigt. Das sind Weltklasse-Spieler, die viele Höhepunkte hatten, aber auch viele negative Erlebnisse. Diese Spieler haben gezeigt, dass sie - wenn sie hinfallen - wieder aufstehen. Sie werden nicht nur ihnen oder dem Bundestrainer, sondern sich selbst zeigen, dass sie es können. Das sind Gewinner-Typen. Gewinnen ist schwieriger als verlieren.“

14.48 Uhr: Kovac über Erfahrung: „Mit Erfahrung oder Geld gewinnt man keine Champions League. Die Tagesform entscheidet. Fußball ist mit der Sport, bei dem es überhaupt nicht möglich ist, etwas vorherzusagen. Im Handball oder Basketball geht das eher. Morgen entscheidet die Tagesform.“

14.48 Uhr: Kovac über eine mögliche Verlängerung: „Unser Fokus liegt auf einem Sieg.“

14.46 Uhr: Kovac über Rafinha: „Er hat das gut gemacht. Links wie rechts. Er wird weniger Probleme bereiten. David hat gestern auch mittrainiert, noch nicht so wie wir uns das vorgestellt haben. Ich gehe davon aus, dass er morgen voll einsatzfähig ist.“

14.45 Uhr: Kovac über das Duell mit Klopp an der Seitenlinie: „Wir sind beide temperamentvoll. Wir versuchen unsere Mannschaften zu unterstützen. Was nach Schlusspfiff lief, ist gelaufen. Brauch man nicht dramatisieren.“

14.44 Uhr: Kovac über das Scouting von Liverpool: „Wir haben uns auch das Spiel gegen Burnley angeschaut, aber auch die Spiele nachdem Hinspiel. Wir müssen Räume sehen und bespielen. Wir haben in der Bundesliga viel Esprit nach vorne gezeigt. Wir haben sehr viele Chancen erspielt.“

14.42 Uhr: Kovac über das Spiel und die Bewertung seiner Saison: „Das ist morgen die Creme de la Creme des Weltfußballs. Im Sport gibt es keinen sicheren Sieger. Sie werden es abhängig davon machen, ob wir gut oder schlecht waren.“

14.41 Uhr: Kovac über die Marschricchtung: „Wir werden nicht „Holla die Waldfee“ nach vorne stürmen. Wir brauchen die Balance. Wir müssen zwar nach vorne mehr machen, aber wir man muss wissen, dass der FC Liverpool die mit Abstand stärkste Mannschaft im Umschaltspiel. Es ist ein schmaler Grad. Ich hoffe, wir bekommen es offensiv besser hin als im Hinspiel.“

14.39 Uhr: Kovac über die Veränderung: „wir haben nach vorne und nach hinten Qualitäten. Man sieht letzten Endes, je näher das Ende der Saison kommt, desto Mental stärker werden die Spieler auch. Mit dieser Qualität haben wir mit Frankfurt auch das DFB-Pokalfinale gemacht.“

PK des FC Bayern vor Rückspiel gegen Liverpool: Niko Kovac über Kingsley Coman

14.37 Uhr: Kovac über Coman über Ribéry: „Beim Kingsley bin ich sehr glücklich. Er hat gestern an die Maximalbelastung trainiert. Ribéry kann auch morgen im Spiel seinen Stempel aufdrücken.“ 

14.36 Uhr: Kovac über das 0:0: „Wir hatten eine gute Balance. Wir müssen unabhängig davon was morgen passiert, müssen wir gewinnen. Ein 0:0 wird es nicht geben, also müssen wir unterm Strich gewinnen. Wir werden eine Unterstützung erleben werden.“

14.34 Uhr: Kovac über Manuel Neuer: „Es gibt keine jungen und alten Spieler. Es gibt nur gute und schlechte Spieler. Manu hat eine außerordentliche Qualität. Er ist eine sehr starke Persönlichkeit. Der Mensch Manuel ist ein Vorbild für jeden in der Kabine. Er hat das Heft des Handelns in der Hand. Er geht mit Leistung auf und neben dem Platz, auch auf dem Trainingsplatz, nicht nur im Spiel, voran. Er ist demütig und zurückhaltend. Solche Typen braucht man in der Zukunft. Er könnte sogar auf dem Feld mitspielen. Er kann 100-prozentige Bälle halten. Was er im Hinspiel mit dem Ball am Fuß gemacht hat, war super.“

14.32 Uhr: Kovac über Anspannung vor Spielen: „Ich bin vor jedem Spiel angespannt, egal ob bei der Nationalmannschaft Kroatiens oder in der Relegation bei Frankfurt. Wobei die Relegation bei Frankfurt noch negativ ausgehen können. Das ist positive Anspannung vor dem Spiel gegen Liverpool morgen.“

PK des FC Bayern vor Liverpool: Niko Kovac über die Innenverteidiger

14.31 Uhr: Niko Kovac über die Aufstellung am Mittwoch: „Es könnten alle drei Innenverteidiger spielen. Es kann sowohl eins mit zwei spielen, eins mit drei und zwei mit drei. Ich habe eine Idee, aber die ist noch nicht feritig.“

14.22 Uhr: In knapp acht Minuten sprechen Niko Kovac und Manuel Neuer in der offiziellen Pressekonferenz vor dem Kracher morgen. 

Beim FC Liverpool gingen die Lichter aus! Bus-Panne an der Allianz Arena

Update vom 12. März, 13.16 Uhr: Aufmerksame User haben unserer Redaktion einen Post der Firma „AGK Truck & Bus GmbH Bayern“ gesendet. Das Unternehmen schreibt über dem Foto: „Vor dem UEFA Champions League Knaller FC Bayern München: FC Liverpool. AGK Truck & Bus GmbH Bayern Notdienst beim Liverpool FC. Wir helfen auch dem Gegner.“

Auf Nachfrage der Ippen-Digital-Zentralredaktion, teilte die Firma mit: „Wir haben gestern um 22:30 Uhr eine Meldung bekommen, dass der Bus des FC Liverpools defekt an der Allianz Arena steht“. Das Problem: Bei Liverpool gingen Lichter aus! Und das zwei Tage vor dem Spiel. „AGK.Bayern hat die defekte Lichtmaschine noch in der Nacht repariert“, so das Unternehmen. 

Dass der FC Liverpool ähnlich technische Probleme ab Mittwochabend um 21.00 Uhr hat, hoffen alle Bayern-Fans. Dann kann aber die AGK.Bayern nicht mehr helfen. 

Das Team war zu dem Zeitpunkt noch nicht in München. Die Mannschaft von Jürgen Klopp soll um 18.30 Uhr am heutigen Dienstag in München landen. 

Vor dem Giganten-Duell: Jetzt sprechen die Schlüsselspieler van Dijk und Lewandowski 

12. März, 9.27 Uhr: Virgil van Dijk ist zurück - eine Nachricht, die auf der Insel für Erleichterung sorgte. Einer der besten Innenverteidiger der Welt ist im Rückspiel spielberechtigt. Seine Gelbsperre musste er im Hinspiel absitzen. „Wir müssen uns auf einen großen Kampf vorbereiten, sie werden alles reinlegen, vor allem zu Beginn. Wir müssen uns im Vergleich zu den letzten Auswärtsspielen in der Königsklasse steigern“, so der Verteidiger bei der Dailymail. Optimismus strahlt der Defensivmann auch aus. „Wir werden auch unsere Momente bekommen. Wir haben viel Qualität. Wir müssen aber unser Spiel spielen“, so der 27-Jährige.

Van Dijks Hauptaufgabe wird Robert Lewandowski sein. Der Pole ist gespannt, wie das Duell gegen den Niederländer ablaufen wird. „Gegen ihn wird es nicht einfach, ein Tor zu schießen, aber das ist Champions League. Da muss man versuchen, etwas Besonderes zu schaffen. Wir müssen daher jede noch so kleine Lücke finden und unsere Chancen nutzen. Liverpool hat wenig Gegentore bekommen, wir müssen wirklich Gas geben“, sagt Lewy bei Sport1

"Wir müssen bereit sein ein Tor zu schießen, wenn Liverpool einen Fehler macht. Sie haben zwar eine starke Mannschaft und das zeigen sie auch in der Premier League, aber sie haben auch Schwächen. Genau da liegt unsere Chance“, zeigt der Pole die Chancen seiner Münchner auf. 

Auch den Fokus auf die restlichen Partien neben der Champions League hat Lewandowski gelegt. Den Aussagen zu urteilen, wirkt er zu 100 Prozent konzentriert. „Wir wissen, wie schwer diese Saison war und ist. Wir dürfen jetzt keinesfalls denken, dass es einfacher wird. Ganz im Gegenteil, es wird noch schwieriger und wir müssen jetzt noch mehr Gas geben”, gibt sich Lewy selbstbewusst. 

Uefa gibt Schiedsrichter bekannt - Karten-Liebhaber könnte für die Bayern ein Vorteil sein

20.42 Uhr: Die Spielerberaterin Samira Samii erzählt intime Details über das Fußball-Business. Samii, die unter anderem die Liverpool-Spieler Trent Alexander-Arnold und James Milner betreut, musste offenbar mehrmals schockierende Avancen von Bundesliga-Funktionären über sich ergehen lassen. 

Uefa gibt Schiedsrichter bekannt - Karten-Liebhaber könnte für die Bayern ein Vorteil sein

19.05 Uhr: Nun steht der Schiedsrichter für den Kracher fest: Der Italiener, Daniel Orsato, wird die Partie in der Allianz Arena leiten. Es ist bereits das zweite Mal in der laufenden Saison, dass der 43-Jährige den Rekordmeister pfeift. Beim klaren 5:1-Sieg gegen Benfica Lissabon war Orsato ebenfalls eingeteilt worden. Kein schlechtes Omen also! 

Der Referee trat in der laufenden Saison insbesondere bei seinem Auftritt im Old Trafford in Erscheinung, als er im Hinspiel zwischen Manchester United und Paris St. Germain insgesamt zehn Karten verteilte, einmal sogar Gelb-Rot gegen Paul Pogba. Englische Härte scheint dem 43-Jährigen scheinbar ein wenig zu missfallen.         

18.34 Uhr: Wintereinbruch an der Säbener Straße, doch einer hatte im dichten Schneetreiben sichtlich gute Laune: Kingsley Coman. Das hoch sensible Rennpferd, O-Ton Jupp Heynckes, absolvierte zum ersten Mal seit seinem Muskelfaserriss vor zwei Wochen wieder die komplette Einheit mit der Mannschaft. Beim Kreisspiel nach dem Warmlaufen hatte der 22-Jährige Spaß und lachte viel, wie auch seine Mitspieler. Schluss mit lustig war dann aber bei der Spielform auf acht kleine Tore. Dort haute sich der Flügelflitzer in Zweikämpfe, zog Sprints an und nahm Bälle geschmeidig aus der Luft an. 

Als die Startelf aus dem Wolfsburg-Spiel nach einer guten Stunde schon in der Kabine war, bat Niko Kovac die restlichen Spieler noch zur intensiven Tschechen-Rolle - und Coman war auch da noch mit dabei. Kingsley streckt sich für Liverpool! „Wir sind positiv und glauben, dass er es schaffen kann. Es ist jedoch zu früh zu sagen, das kann zu 100 Prozent klappen“, meinte Kovac am Wochenende. Kein Wunder: Intern ist man in Sachen Coman-Comeback gegen Liverpool mit Prognosen noch vorsichtiger - auch wenn die Einheit Grund zum Optimismus gibt. 

Das Hinspiel in Liverpool bestritt der Franzose ebenfalls angeschlagen, wirkte auf dem Platz darum etwas gehemmt und konnte dadurch keine Top-Leistung in der Offensive abliefern. Und bei der Generalprobe gegen Wolfsburg drehte ein anderer Franzose gewaltig auf: Franck Ribéry. Der 35-Jährige bereitete nach seiner Einwechslung innerhalb von einer guten halben Stunde drei Treffer vor, zeigte sich effektiv wie lange nicht. Neben Coman absolvierte auch David Alaba die gesamte Trainingseinheit und wird gegen Liverpool mit großer Wahrscheinlichkeit in der Startelf stehen. Die Personalsorgen entspannen sich also rechtzeitig zum Königsklassen-Kracher, auch wenn Robert Lewandowski und Thomas Müller nicht mit der Mannschaft trainierten. 

Bei Lewy sprach der Verein von einer individuellen Trainingssteuerung, bei Müller war der Grund des Fehlens ein trauriger: Seine Oma Erna starb vergangene Woche im Alter von 90 Jahren. Am Montag Vormittag fand der Trauergottesdienst in Pähl statt. Weltbekannt wurde Erna Burghart, als ihr Enkel Thomas 2010 im WM-Viertelfinale beim 4:1-Sieg gegen England einen Doppelpack erzielte und seine Großeltern danach live im Fernsehen grüßte. 

18.05 Uhr: Normalerweise ist der Ärger über eine Gelbe Karte spätestens nach dem Abpfiff verflogen - nicht so allerdings bei Joshua Kimmich. Der Rechtsverteidiger des FC Bayern holte sich im Hinspiel gegen Liverpool eine Verwarnung ab, die dritte in der laufenden Champions-League-Saison. Im Rückspiel am Mittwoch ist der 24-Jährige zum Zuschauen verdammt. Kimmich: „Es ist extrem bitter! Mit jedem Tag, den das Spiel näher kommt, wird es noch schlimmer.“ Der Außenverteidiger sah sich die verhängnisvolle Szene beim 0:0 an der Anfield Road noch ein paar Mal an. 

Zur Erinnerung: In Minute 28 entwischte Liverpools Flügelflitzer Sadio Mane seinem bayerischen Bewacher, der stoppte ihn anschließend unsauber. Noch heute hadert Kimmich. Er meint: „Ich habe im Zweikampf vorher ein bisschen die Orientierung verloren, wollte nachstochern, treffe Mane dann. Auf der einen Seite war es ein dummes Foul. Auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass 100 von 100 Schiedsrichtern Gelb geben.“ Ob berechtigt oder nicht: Der Italiener Gianluca Rocchi zückte den Karton, Kimmich verdrehte prompt die Augen. Statt Dauerbrenner Kimmich muss am Mittwoch Ersatzmann Rafinha die Seite dicht machen - kein leichtes Unterfangen gegen den formstarken Mane. 

Der Senegalese schoss in dieser Saison schon 17 Tore, allerdings erst eins in der Königsklasse. Was bleibt für den eigentlichen Rechtsverteidiger Nummer eins? Kimmich: „Ich hoffe, dass ich für die Zukunft daraus lerne. Denn solche Spiele will man nicht verpassen.“ Der heutige Nationalspieler verpasste übrigens letztmals in der 3. Liga eine Partie gelbgesperrt. Damals kickte Kimmich noch für RB Leipzig und verpasste das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim. Bei allem gebotenen Respekt: Die Zuschauerrolle am Mittwoch dürfte den 24-Jährigen deutlich mehr schmerzen. 

FC Bayern: Coman und Alaba im Training - Lewandowski fehlt

14.00 Uhr: Mit David Alaba und Kingsley Coman, aber ohne Robert Lewandowski hat sich der FC Bayern am Montag auf den FC Liverpool eingestimmt. Der Torjäger fehlte bei der Einheit in München auf dem Rasen und arbeitete stattdessen individuell im Leistungszentrum. Auch Thomas Müller war nicht im Teamtraining dabei. Der im Achtelfinal-Rückspiel am Mittwoch nach seiner Roten Karte ohnehin gesperrte 29-Jährige ließ die Einheit laut Club-Angaben wegen familiärer Gründe aus. Informationen der Bild zufolge war Müller heute auf der Beerdigung seiner Oma Erna, die am 5. März im Alter von 90 Jahren verstarb - am selben Tag gab Bundestrainer Jogi Löw Müllers Aus in der Nationalmannschaft bekannt.

Wie schon am Sonntag trainierten dagegen Flügelstürmer Coman und Außenverteidiger Alaba im winterlichen München mit. Der Franzose Coman hatte sich vor zwei Wochen einen Muskelfaserriss zugezogen. Der Österreicher Alaba war von einer Sehnenreizung gestoppt worden.

Matthäus gibt Prognose für FCB-CL-Kracher ab: „Ich bin davon überzeugt, dass ...“

Update vom 11. März, 12.15 Uhr: Das werden FCB-Fans gerne hören: Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat sich vor dem Bayern-Spiel gegen den FC Liverpool geäußert und gibt sich optimistisch. „Aufgrund der gezeigten Leistungen in den letzten Spielen bin ich überzeugt davon, dass die Bayern das Viertelfinale erreichen“, so Matthäus gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Das 0:0 aus dem Hinspiel an der Anfield Road sei zwar ein gutes, aber auch ein gefährliches Ergebnis. Wenn man selbst ein Tor erzielen müsse, bekäme Liverpool mehr Räume. „Aber die Bayern spielen zu Hause, da haben sie in der Champions League schon einige geschlagen.“ 

Matthäus „ein Fan von Lewandowski“

Dabei soll vor allem Torjäger Robert Lewandowski helfen. Der wurde in den vergangenen Wochen scharf von Didi Hamann kritisiert, wird aber von Matthäus deutlich positiver gesehen: „Ich bin Fan von Robert Lewandowski. Nicht nur, weil er viele Tore schießt. Sondern auch wegen seiner spielerischen Klasse, seiner Persönlichkeit und weil er mittlerweile verstanden hat, auch als Stürmer defensiv mitzuarbeiten.“

Im Kampf um die beiden nationalen Titel sind die Bayern laut dem Sky-Experten ebenfalls in die Favoriten-Rolle geschlüpft und zum ersten Titel-Anwärter geworden: „Vor vier Wochen hätte ich noch gesagt, dass Dortmund Meister wird. Aber jetzt spricht das Momentum dafür, dass die Bayern in den beiden nationalen Wettbewerben der Favorit sind.“ 

Liverpools Rekordtorjäger hebt einen FCB-Star hervor und lobt eine Bayern-Legende

Update vom 11. März, 8.04 Uhr: Liverpools Legende Ian Rush hat vor dem Rückspiel zwischen dem FC Bayern München und dem FC Liverpool ein Interview im Kicker gegeben. In diesem spricht er über die Historie, Thomas Müller und Robert Lewandowski. 

Rush erinnert sich an das Halbfinale 1981 - als er mit Liverpool gegen die Bayern daheim 0:0 und dann 1:1 in München spielte. Eine Konstellation, die Liverpool auch am Mittwoch in die nächste Runde bringen würde. Ich sprach mit Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß neulich beim Essen darüber. Sie wussten damals, dass sie mit diesem torlosen Remis noch nicht durch waren. Jetzt ist es ganz genauso“, so der ehemalige Stürmer.

Der 57-Jährige lobt Klopp und würde den Premier-League-Titel dem Champions-League-Sieg vorziehen. „Er ist für mich der Spieler des Jahres“, so Rush über Virgil van Dijk, der im Rückspiel nach abgelaufener Sperre wieder dabei ist. 

Ian Rush ist Fan von Robert Lewandowski

Doch er hat den Blick auch auf den Gegner gerichtet und verrät, wer der wichtigste FCB-Spieler aus seiner Sicht ist. „Robert Lewandowski. Er ist der Mann für die Tore. Du kannst ihn kaum davon abhalten. Er ist die Hauptfigur, ein gigantischer Spieler. Auch Müller wäre stark“, so Rush, der bei Müller im Konjunktiv bleibt, da der Deutsche bekanntlich gesperrt ist. 

Auch eine Bayern-Legende hebt er hervor. Rush, der selbst über Jahrzehnte die Netze in der englischen Liga kaputt schoss, schwärmt von einem Ex-FCB-Angreifer. „Und der größte Torjäger aller Zeiten war Gerd Müller. Als kleiner Junge schaute ich ihm zu und wollte Tore aus einem Meter erzielen. Heute wollen viele Wundertore schießen. Müller erzielte sie in den 1970er Jahren von überall aus im Strafraum“, lobt Rush den „Bomber der Nation“.

Doch auch Gerds Namensvetter ist ein Liebling der Liverpool-Legende. „Ich mag Thomas Müller, ich sah ihn bei Weltmeisterschaften. Er ist ein sehr guter Spieler“, sagt Rush. 

Vor dem CL-Kracher: FCB bangt um diese Stars - So lief Liverpools Generalprobe

Update vom 10. März, 21.40 Uhr: Zuletzt war Ex-FCB-Kicker Dietmar Hamann vor allem mit Kritik am Rekordmeister aufgefallen - vor dem Duell mit dem FC Liverpool um den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale setzt er aber auf den FC Bayern. „Ich kann mir vorstellen, dass es 45 bis 60 Minuten 0:0 steht. Dann wird es eine Nervenfrage – Liverpool ist individuell besser, aber die Bayern haben mehr Erfahrung“, sagte Hamann in einem Interview mit der Schweizer Zeitung Blick. 

Genau diese Erfahrung könne den Ausschlag für Niko Kovacs Mannen geben, meint er: „Ich kenne kein Team, das besser spürt, wann der Gegner verwundbar ist und man zuschnappen kann.“ Hamann hat im Laufe seiner Profikarriere sowohl für den FC Bayern als auch für den FC Liverpool gespielt. Mit Liverpool gewann er 2005 die Champions League.

Vor dem CL-Kracher: FCB hofft weiter auf Coman und Alaba

Update vom 10. März 2019, 15.30 Uhr: Der FC Bayern lässt nichts unversucht, um Offensivspieler Kingsley Coman und Außenverteidiger David Alaba für das Champions-League-Rückspiel gegen den FC Liverpool fit zu kriegen. Die beiden Fußball-Profis absolvierten am Sonntag in München zumindest Teile des Mannschaftstrainings. Bis zur entscheidenden Achtelfinal-Partie an diesem Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) bleiben noch zwei weitere Übungseinheiten sowie Zeit für intensive Behandlungen.

Der Franzose Coman hatte sich vor zwei Wochen beim 1:0 gegen Hertha BSC einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. „Der King fühlt sich gut“, berichtete Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Wochenende. Man müsse allerdings die Trainingseindrücke abwarten.

„Der Trainer wird die richtige Lösung finden“, sagte Salihamidzic zur Aufstellung von Niko Kovac gegen Jürgens Klopps Team. Beim Österreicher Alaba hatte es nach einer Sehnenreizung noch nicht für einen Einsatz am Samstag beim 6:0 gegen den VfL Wolfsburg gereicht.

Die Bayern müssen nach dem 0:0 in Liverpool im Rückspiel bereits die gesperrten Thomas Müller und Joshua Kimmich ersetzen. Außerdem fallen Arjen Robben (Wade) und Corentin Tolisso (Aufbautraining) sicher aus.

Vor dem Champions-League-Kracher beim FC Bayern: So lief Liverpools Generalprobe

Update vom 10. März, 15.28 Uhr:

Der FC Liverpool hat eine erfolgreiche Generalprobe für den Champions-League-Kracher beim FC Bayern München. Jürgen Klopps Mannschaft kam gegen den abstiegsbedrohten FC Burnley zu einem verdienten 4:2 (2:1)-Erfolg und rückte wieder bis auf einen Punkt an Tabellenführer Manchester City heran.

Nach dem frühen Rückstand durch Ashley Westwood (6.) drehten der Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino (19.) und Sadio Mane (29.) mit ihren Toren noch vor der Pause die Begegnung. Firmino sorgte nach dem Wechsel mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung (67.).

Für Liverpool-Spiel: So schützt München die gestressten Arena-Anwohner

Update vom 8. März 2019, 13.32  Uhr: Die Stadt München wird die Anwohner rund um die Allianz Arena am Abend des Spiels gegen den FC Liverpool auf besondere Weise schützen. So werden drei Stunden vor Anpfiff - also um 18 Uhr - an insgesamt sechs Zufahrten in den Gebieten Kieferngarten, Haidparksiedlung, Burmesterstraße und Auensiedlung mobile Verkehrszeichen und Sperrbarken aufgestellt. Auf Schildern ist dann „Verbot für Kraftwagen“ mit dem Zusatz „Anlieger frei“ zu lesen. Am Schlösselanger wird die Zufahrt dagegen auch für Anlieger nicht möglich sein.

Heiß begehrt bei Bayern-Heimspielen: Tausende Stadionbesucher werden auf der Suche nach einem Parkplatz sein.

Die Schilder und Barken werden zum Spielbeginn wieder entfernt. Ordnungskräfte werden auf die Zufahrtsregeln hinweisen und Auskünfte zu bestehenden Parkmöglichkeiten für Spielbesucher geben. Die Polizei wird in den Gebieten verstärkt Stichprobenkontrollen durchführen. Empfohlen wird Stadiongängern die Nutzung der Parkhäuser an der Arena oder die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mit diesen Maßnahmen werden die in der Hinrunde bei allen Bayern-Heimspielen getesteten Zufahrtsbeschränkungen fortgeführt. Dies soll in der Rückserie jedoch nur bei Partien der Fall sein, die unter der Woche abends angepfiffen werden.

Kovac spricht über Ausfall von Robben und hat Hoffnung bei Coman

Update vom 7. März 2019, 14.24 Uhr: Was stimmt denn nun? Nachdem es Berichte gegeben hatte, wonach Kingsley Coman definitiv gegen Liverpool ausfalle und Arjen Robben noch eine Option ist, hat Bayern-Trainer Niko Kovac diesen auf seiner Pressekonferenz vor der Partie am Samstag gegen den VfL Wolfsburg widersprochen.

Arjen Robben hatte zuvor nach seiner gerade erfolgten Rückkehr ins Mannschaftstraining einen erneuten Rückschlag erlitten und wird dem Fußball-Rekordmeister laut Kovac definitiv im Achtelfinal-Rückspiel fehlen. "Er hat sich vorgestern an der Wade verletzt, er fällt jetzt wieder aus", sagte der Bayern-Trainer am Donnerstag und fügte hinzu: "Liverpool ist ausgeschlossen."

Optimistischer ist Kovac dagegen bei Flügelstürmer Kingsley Coman (Muskelfaserriss), der womöglich noch eine Option für das Duell mit dem Team von Jürgen Klopp am kommenden Mittwoch werden könnte. "Er ist auf dem aufsteigenden Ast. Wir hoffen, dass es für Liverpool was werden kann", sagte Kovac, der zudem den französischen Weltmeister Corentin Tolisso nach auskuriertem Kreuzbandriss "Ende dieses Monats" zurückerwartet.

Update vom 7. März 2019, 12.14 Uhr: Bittere Nachricht für den FC Bayern! Flügelspieler Kingsley Coman wird das entscheidende Champions-League Rückspiel gegen Liverpool wohl verpassen. Das berichtet die Bild. Der Franzose, der seit dem Hertha-Spiel an einem Muskelfaserriss laborierte, sei zwar wieder ins Lauftraining eingestiegen, ein Einsatz gegen Liverpool komme demnach allerdings zu früh.

Auch Arjen Robben kann weiterhin nur eingeschränkt trainieren. Bei ihm reichte es nicht, um gemeinsam mit den Profis auf dem Platz zu trainieren, er musste stattdessen im Kraftraum schuften. Es bleibt weiterhin fraglich, ob der Niederländer für das Rückspiel fit wird.

England-Legende rät Bayerns Champions-League-Gegner: „Scheidet einfach aus“

Diese Worte wird man beim FC Bayern gerne hören. Vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Liverpool hat Englands Abwehr-Legende Gary Neville einen kuriosen Rat an seine Landsmänner. In einem Podcast mit Sky Sports behauptete Neville, es sei besser für Liverpool, wenn sie einfach aus dem Wettbewerb ausscheiden würden. 

„Ich sage es jetzt: Scheidet gegen Bayern München aus. Ich weiß, dass das verrückt klingt. Natürlich will man nicht absichtlich verlieren, aber es wäre von Vorteil, wenn sie sich nur noch auf die Premier League konzentrieren müssten und ihre Spieler somit frisch hielten.“ 

Liverpool rutscht in der Premier League ab

Das Team von Jürgen Klopp konnte in den letzten Wochen nicht mehr so überzeugen wie in der Hinrunde. Nach einem 0:0 gegen den Lokalrivalen Everton mussten die Reds auch noch die Tabellenführung an Pep Guardiolas Manchester City abgeben. 

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Das Hinspiel an der Anfield Road endete 0:0. Um weiterzukommen, müssen die Bayern gewinnen. Bei einem weiteren torlosen Unentschieden würde das Spiel in die Verlängerung gehen. Ein Unentschieden mit Toren würde hingegen nicht mehr für ein Weiterkommen reichen. 

Liverpools voller Fokus auf die Liga?

Da Liverpool auch schon im englischen FA-Cup ausgeschieden ist, müssten sich Mohamed Salah und Co. nur noch auf die Liga konzentrieren und könnten ihre Spieler für den Meisterschaftskampf schonen.

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„City hat noch ein paar FA-Cup-Spiele vor sich. Liverpool könnte das möglicherweise ausnutzen und mit fünf, sechs Punkten in Führung gehen. Es wäre schwer für City, diesen Vorsprung in den letzten Liga-Wochen aufzuholen“, so Neville weiter. 

*Fußball vor Ort/Oberbayern ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

ta

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