Verrückte Anekdote

Bayern-Insider lüftet Müller-Geheimnis: „Thomas hat sich fast vergiftet“

Thomas Müller kann dem FC Bayern aktuell nicht helfen. Ein ehemaliger Weggefährte erzählt nun eine Anekdote, die ihn vielleicht ein bisschen aufheitert.

München - Thomas Müller ist heute ein Weltstar - aber auch er kickte einst in der zweiten Mannschaft des FC Bayern, bevor Louis van Gaal ihn entdeckte. An der Seite des Münchner Eigengewächses spielte damals der Österreicher Daniel Sikorski, dem der Sprung zu den Profis nicht gelang.

Zusammen waren die beiden 2009 auf einer Indien-Reise mit der Bayern-Reserve. Sikorski erzählt in einem Interview mit Spox davon. „Wir haben in einem Hotel nahe dem Himalaya gewohnt, in dem es keine Matratzen gab. Stattdessen haben wir auf Brettern geschlafen“, verrät er.

FC Bayern: Irre Anekdote über Thomas Müller - „Hat sich fast vergiftet“

„Die Duschen waren Eimer mit Wasser und zum Abendessen gab es Chips und Cola von gefühlt 1953. Als wir woanders mal ein richtiges Essen bekommen haben, hat sich Thomas fast vergiftet. Bei unserer Speise stand ‚nicht scharf‘, aber sie war trotzdem scharf ohne Ende. Thomas ist das nicht so bekommen“, erzählt Sikorski. „Am nächsten Tag ist er statt zum Training nur aufs Klo gegangen.“

Entweder hat der Bayern-Star also einen sensiblen Magen, oder das Essen war tatsächlich schlecht. Bleibenden Schaden hat der Zwischenstopp im Himalaya jedenfalls nicht hinterlassen, Müller fällt so gut wie nie aus. Aktuell kuriert er jedoch seine seine Corona-Infektion aus und könnte erst gegen den BVB wieder ins Team zurückkehren. Wie dringend er von der Mannschaft gebraucht wird, zeigte die Niederlage in Frankfurt.

FC Bayern: Wandervogel Daniel Sikorski plaudert über Zeit in München

Für eine Weltkarriere hat es bei Sikorski hingegen nicht gereicht, er ist aber trotzdem ziemlich rumgekommen. Mit seinen 33 Jahren hat er schon für zwölf Vereine in acht Ländern gekickt, derzeit steht er beim zypriotischen Zweitligisten Aris Limassol unter Vertrag.

In seiner Zeit beim FC Bayern lernte er einige der heutigen Protagonisten kennen, unter anderem seinen Landsmann David Alaba, Sandro Wagner und Hermann Gerland. Über seinen Jugend-Coach sagt er: „Für junge Spieler ist er genau der richtige Trainer, weil er seine Linie knallhart durchzieht. Bei ihm gibt es kein links oder rechts.“ Gerland habe ihn und seine Familie letztes Jahr nach München eingeladen. „Bei Bayern ist man nie wirklich weg. Für Jungs, die früher mal da waren, stehen immer die Türen offen. Der Klub ist eine richtige Familie und das ist nicht nur gespielt.“ (epp)

Rubriklistenbild: © imago sportfotodienst

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