Sportdirektor befördert

Salihamidzic hat neuen Job - und kritisiert schwierige Anfangszeit: „Es ist nun mal der FC Bayern“

Hasan Salihamidzic ist seit drei Jahren für den FC Bayern aktiv. Nun blick er rückblickend auf diese Zeit, die nicht immer einfach gewesen sei. Außerdem spricht er über hohe Ziele mit dem FCB.

  • Hasan Salihamidzic hat gewissermaßen einen neuen Job beim FC Bayern*.
  • „Brazzo“ wird zum Sportvorstand befördert.
  • Dabei war die Zeit des Bosniers gerade zu Beginn schwierig. Nun sprach er über seine Anfänge als FCB-Verantwortlicher.

München - Es läuft bei Hasan Salihamidzic. Der FC Bayern kämpft nach der souveränen Meisterschaft noch um das Triple und der Bosnier ist seit 1. Juli vom Sportdirektor zum Sportvorstand aufgestiegen. Zudem befindet sich der Transfer von Leroy Sané* auf der Zielgeraden. „Sein“ Transfer nimmt damit endlich Konturen an

FC Bayern: Salihamidzic steigt zum Sportvorstand auf - „richtig verdient“

Das freut auch Uli Hoeneß: „Er hat sich diesen Aufstieg vom Sportdirektor zum Vorstand richtig verdient, weil er hart dafür gearbeitet hat“, sagte der Ex-Manager des FCB im Gespräch mit Sport1. Für Salihamidzic war die Arbeit beim deutschen Rekordmeister jedoch nicht immer leicht. Gerade zu Beginn seiner 2017 begonnen Tätigkeit lief nicht alles rund und der Bosnier musste mit viel Kritik leben. Über diese Zeit sprach der 43-Jährige nun.

Salihamidzic stellte im Gespräch mit dem Spiegel (Artikel hinter Bezahlschranke) klar, der Gegenwind wie auf der Jahreshauptversammlung im November hätte ihn nicht wirklich tangiert: „Mit den Gefühlen der Fans – mit Kritik ganz grundsätzlich – muss man umgehen. Unbegründete, unsachliche Beurteilungen treffen mich sowieso nicht. Wichtig ist, dass ich mich nicht irritieren lasse und weiter meinen Weg gehe und meine Ziele verfolge.“

Salihamidzic hat neuen Job - und kritisiert Anfangszeit: „Es ist nun einmal der FC Bayern“

Seinen Anfang beim erfolgreichsten Klub des Landes sieht aber auch Salihamidzic selbst etwas schwierig, denn „es war nicht so, dass ich da erst einmal reinschnuppern konnte, sondern ich musste ins kalte Wasser springen. Aber es ist nun einmal der FC Bayern, da muss es so sein.“

Für die Zukunft hat sich der Bosnier derweil viel vorgenommen: „Es ist meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der FC Bayern auch für die kommenden Jahre sportlich gut aufgestellt ist.“ Dabei offenbarte „Brazzo“ durchaus ehrgeizige Ziele, die er und Vorstandsmitglied Oliver Kahn gemeinsam formuliert hätten: „2001 haben wir die Champions League im Bayern-Trikot geholt. Jetzt wollen wir sie auch im Anzug gewinnen.“

Wollen jetzt auch Erfolge „im Anzug“ feiern: Hasan Salihamidzic (l.) und Oliver Kahn.

Aktuell sieht es gut aus, das Triple scheint möglich. Der Bundesligatitel ist fix und im DFB-Pokal* wartet am Samstag Bayer Leverkusen*. (die Pressekonferenz vor dem Duell im Ticker*). Nach einer kurzen Pause steht dann der Abschluss der Champions League an, wo der FCB auf Chelsea London trifft. Auch in der Königsklasse läuft es prächtig, dennoch müsse die Spannung hochgehalten werden, wie Salihamidzic erklärte: „Wir haben da ein gutes 3:0-Polster (aus dem Hinspiel, d. Red.), aber deswegen wird niemand Chelsea unterschätzen.“ Damit es mit dem Anzugtitel klappt. (as) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © dpa / Alexander Hassenstein

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