Bayern-Youngster auf der Überholspur

Jamal Musiala: Geheimnis gelüftet - Dieses Versprechen lockte ihn zum DFB

Jamal Musiala wird bei seiner Einwechslung von Bundestrainer Flick geherzt.
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Jamal Musiala entscheid sich Anfang des Jahres für das DFB-Team.

Jamal Musiala verzaubert aktuell nicht nur die Anhänger des FC Bayern und seinen Trainer Julian Nagelsmann - auch beim DFB ist er ein großes Versprechen. Dank eines Gesprächs.

München - Mit seinen 18 Jahren liefert Jamal Musiala* in der aktuellen Saison bereits bockstarke Leistungen ab. In den vier Partien, in denen Trainer Julian Nagelsmann auf den Youngster des FC Bayern* setzte, war er an vier Treffern direkt beteiligt - im Schnitt alle 42 Minuten. Da können sogar Robert Lewandowski und Erling Haaland nur staunen.

Auch im Dress der deutschen Nationalmannschaft ließ Musiala, der sich Anfang der Woche im FCB-Training eine Kapselverletzung am Knöchel zuzog, sein Talent bereits aufblitzen und stand in der WM-Qualifikation in Liechtenstein (2:0) sogar in der Startelf. Unter Hansi Flick gehört er jetzt schon zum festen Bestandteil des DFB-Kaders, immerhin weiß der Ex-FCB-Coach um die Qualitäten dribbelstarken Offensivspielers.

FC Bayern: Jamal Musiala lüftet sein DFB-Geheimnis - ein Gespräch war entscheidend

Glücklicherweise, muss man da fast schon sagen, entschied sich Musiala Anfang des Jahres für das DFB-Team*. Auch der englische Verband hatte um den Youngster gebuhlt. Am Ende entschied er sich gegen die Three Lions - und für den Adler auf der Brust. Bei der enttäuschenden EM im Sommer gehörte Musiala zu den wenigen Lichtblicken im Team von Joachim Löw*.

Der Ex-Bundestrainer war es angeblich auch, der den Ausschlag für die Entscheidung pro Deutschland gab. Im Januar beim Heimspiel des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim (4:1) soll es laut Sport Bild zum ersten Treffen zwischen Musiala und Löw gekommen sein. Mit dabei: Musialas Mutter und Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff.

Video: Jamal Musiala und Sven Ulreich verletzen sich im Training des FC Bayern

Anderthalb Stunden soll das Gespräch gedauert haben. Löw überzeugte den damals 17-Jährigen von einer Karriere beim DFB, indem er ihm sagte, dass er bislang nur wenige Spieler mit seinem Talent in der Nationalmannschaft hatte. Dabei verglich er ihn mit Weltmeister Mesut Özil und versprach Musiala, ihn in die Weltspitze zu führen.

Das muss nun zwar Nachfolger Flick machen, aber der hat dem Youngster beim FC Bayern bereits zum Durchbruch verholfen. 2020 nahm er Musiala mit zum Final-Turnier in der Champions League*, wo er zwar nicht zum Einsatz kam, aber wichtige Erfahrungen sammelte. Flick brachte ihn anschließend im ersten Bundesliga-Spiel nach dem Triple-Triumph von Lissabon, wo Musiala beim 8:0 gegen den FC Schalke umgehend sein erstes Bundesligator erzielte.

Die Voraussetzungen für eine große Karriere könnten also schlechter sein. Als Fan des FC Bayern und der DFB-Elf darf man sich sehr darüber freuen, einen Spieler wie Musiala in seinem Team zu haben. Er könnte in den kommenden Jahren das Gesicht des deutschen Fußballs werden. (smk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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