Stürmer jetzt bei Union Berlin

Kruse war plötzlich Thema bei den Bayern! Heute lacht er über Salihamidzic - „Sitze immer noch vor dem Handy“

Berlins Max Kruse in Aktion.
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Berlins Max Kruse in Aktion.

Max Kruse weckte vor nicht allzu langer Zeit das Interesse des FC Bayern und auch des FC Liverpool. Warum es am Ende nicht klappte, erzählte er nun in einem Podcast.

München - Wenn Fußballer aus dem Nähkästchen plaudern, dann ist das fast immer unterhaltsam. Anekdoten von „Typen“ wie Max Kruse sind es auf jeden Fall. Ob vergessene Geldkoffer im Taxi oder eher nicht jugendfreie Videoclips im Internet - Kruse hat in seiner Karriere als Profi-Fußballer auf und abseits des Platzes mit Sicherheit schon viel erlebt. Der FC Bayern spielte in Kruses Laufbahn eher keine Hauptrolle. Bis zum Jahr 2019.

Denn wie der Stürmer von Union Berlin in dem Podcast „Spieltagssiegerbesieger“ (Kickbase) verraten hat, waren seine Stürmer-Qualitäten im Sommer 2019 Thema beim deutschen Rekordmeister. Konkret stand Kruse laut eigener Aussage auf einer erweiterten Kandidatenliste des FC Bayern. Der jetzige Sportvorstand Hasan Salihamidzic habe ihn „angerufen, oder er hat mir eine Nachricht geschickt, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher“, berichtete der 32-Jährige.

Kruse scherzhaft über Interesse des FC Bayern: „Sitze immer noch vorm Handy“

Brazzo habe Kruse damals mitgeteilt, dass er sich im Verlauf der Woche melden werde. „Hat er natürlich nicht“, erzählte Kruse im Podcast und schiebt scherzhaft nach: „Ich sitze immer noch vorm Handy.“ Dass mehrere Spieler „auf hold“ gestellt würden sei gang und gäbe, so Kruse - jedenfalls bei großen Vereinen. „Bei großen Vereinen werden zehn Leute angerufen, um die auf hold zu haben. Dann wird entschieden, wen sie nehmen.“ 

Im Sommer vor rund 1,5 Jahren war Kruses Vertrag bei Werder Bremen ausgelaufen. Er hätte also ablösefrei bei einem neuen Verein unterschreiben können. Die Bayern waren zu eben jener Zeit auf der Suche nach einem Backup für Robert Lewandowski. Doch laut Kruse war der FCB nicht der einzige Top-Klub, der Interesse signalisierte. So soll es in dieser Zeit auch deutlich konkretere Gespräche mit dem FC Liverpool gegeben haben.

Kruse über gescheitertes Engagement bei Liverpool: „Das war enttäuschend“

„Da habe ich seit Februar, März Kontakt gehabt. (...) Mit Jürgen Klopp zu sprechen, war auch schon eine geile Sache. Das hätte ich natürlich gemacht.“ Bei den Reds habe man schließlich doch andere Pläne verfolgt. „Das war enttäuschend, aber so ist es im Fußball“, sagte Kruse. Am Ende landete er in der Türkei bei Fenerbahce Istanbul. Am Bosporus hielt es ihn jedoch auch nicht lange. Nach nur einer Saison unterschrieb er schließlich bei Union Berlin.

Beim Hauptstadtklub stand Kruse an diesem Wochenende erstmals seit Dezember wieder im Kader. Ein Muskelbündelriss im Oberschenkel setzte den Stürmer monatelang außer Gefecht. Eingewechselt wurde er beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg nicht. Union konnte die Partie dennoch knapp mit 1:0 für sich entscheiden. (kus)

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