Immer wieder Transfergerüchte

Comans Zukunft beim FC Bayern weiter unklar: Wäre sein Abgang der Türöffner für einen Mega-Deal?

Florian Wirtz von von Timo Werner geherzt. Kingsley Coman schaut nach rechts.
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Kingsley Comans Vertrag (r.) beim FC Bayern läuft 2023 aus.

Die Zukunft von Kingsley Coman beim FC Bayern steht noch immer nicht fest, auch wenn sein Vertrag noch bis 2023 läuft. Sein Abgang könnte aber der Türöffner für ein Mega-Deal werden. 

München - In den vergangenen Wochen und Monaten waren die Schlagzeilen über Kingsley Coman selten von sportlicher Natur. Zuletzt stand beim 24-Jährigen der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund, weshalb er in den medialen Fokus rückte. Coman musste sich einer Herz-OP unterziehen und fiel anschließend aus. Nun soll er aber zum Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen am kommenden Sonntag immerhin wieder zur Verfügung stehen.

Bereits im Frühjahr schwirrte der Name durch die Gazetten, als wurde bekannt, dass der Turbo-Dribbler des FC Bayern seinen Berater gewechselt hatte und von nun von Pini Zahavi vertreten wird. Der Israeli treibt bei den FCB-Bossen spätestens seit der missglückten Vertragsverlängerung von David Alaba per se die Schweißperlen auf die Stirn.

FC Bayern: Zukunft von Kingsley Coman weiter unklar - Wäre Abgang Türöffner für Mega-Deal?

Comans Vertrag läuft zwar noch bis 2023, doch der Franzose möchte bei einer Vertragsverlängerung deutlich mehr Geld. Aktuell ruhen wegen dieser Diskrepanzen die Gespräche zwischen dem Final-Torschützen beim Champions-League-Triumph in Lissabon und dem Rekordmeister. Eine Einigung ist in näherer Zukunft nicht in Sicht.

Insofern ist es durchaus vorstellbar, dass der FC Bayern im kommenden Sommer darüber nachdenkt, Coman für ordentlich Kohle abzugeben. Manchester United wurde zuletzt immer wieder als einer der Interessenten gehandelt. Mit der Ablöse, die die Münchner für Coman kassieren könnte, dürfte sich ein ordentlicher Ersatz finanzieren lassen.

Zumal Herbert Hainer ankündigte, dass man wieder investieren werde. „Aber klar!“, sagt der FCB-Präsident in der Süddeutschen Zeitung am Donnerstag: „Aber wir entscheiden nach sportlichen Kriterien, und wenn dir wegen Corona 150 Millionen Euro an Einnahmen fehlen, schaust du natürlich umso mehr, wie du deine Ausgaben gestaltest.“ Heißt: Wenn man viel Kohle einnimmt, kann man auch viel ausgeben. Vielleicht für Florian Wirtz?

Video: Elf Tage nach Herz-OP - Coman zurück im Bayern-Training

Der Youngster, der aktuell bei Bayer Leverkusen und der DFB-Elf für Furore sorgt, hat seinen Vertrag bei der Werkself kürzlich bis 2026 verlängert. Zudem hat sein Vater einen klaren Karriereplan für den 18-Jährigen festgelegt. Dieser besagt, dass Wirtz die kommenden zwei Jahre bei Bayer bleiben soll. Und dann? „Was danach kommt, weiß man noch nicht“, so sein Vater.

In zwei Jahren wäre 2023, so lange läuft auch Comans Vertrag an der Säbener Straße. Im schnelllebigen Fußballgeschäft kann sich der Zwei-Jahres-Plan von Wirtz‘ Vater auch schnell zerschlagen, wenn ein potenter FC Bayern anklopft und dem Junior ein aus sportlicher und finanzieller Sicht verlockendes Angebot macht.

Aber das ist - Stand jetzt - alles noch ferne Zukunftsmusik. In München wird man erst einmal hoffen, dass Coman bald wieder ein paar sportliche Schlagzeilen fabriziert. Es wäre ihm zu wünschen. (smk)

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