Wer muss dafür gehen?

Transfer-Doppelschlag für den FC Bayern? Brazzos Sommer-Plan enthüllt

Hasan Salihamidzic will wohl noch zweimal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Der FC Bayern soll schon Spieler ins Auge gefasst haben.

München - Die Kaderplanung für die neue Saison läuft beim FC Bayern auch während der Länderspielpause auf Hochtouren. Den Wechsel von Innenverteidiger Dayot Upamecano (22) von RB Leipzig hat der Verein schon offiziell verkündet. Der Transfer von Omar Richards (23) vom englischen Zweitligisten FC Reading ist ebenfalls eingetütet, die Bestätigung von Vereinsseite steht jedoch noch aus.

Der deutsche Rekordmeister hat also bereits 1,5 Neuzugänge fix – doch nach tz-Informationen sollen im Sommer noch mindestens zwei Stars kommen: Ein Abwehrspieler und ein Mann fürs zentrale Mittelfeld. Der FC Bayern wollte sich dazu auf Nachfrage nicht äußern.

FC Bayern: Transfer-Doppelschlag? Scouting-Abteilung präsentiert Brazzo wohl schon konkrete Namen

Jedoch hat die Scouting-Abteilung Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic dem Vernehmen nach bereits konkrete Namen präsentiert. Verständlich, immerhin verlassen zahlreiche Spieler die Münchner demnächst: Die Abgänge der langjährigen Leistungsträger Boateng, Martinez und David Alaba stehen fest, die Zukunft von Abwehrmann Niklas Süle (Vertragsende Sommer 2022) ist noch ungewiss. Bei Ersatztorwart Alexander Nübel steht nach wie vor eine Leihe nächste Saison im Raum. Vor allem im Defensivverbund besteht also Handlungsbedarf.

Transfer-Handlungsbedarf beim FC Bayern: Brazzo muss erst verkaufen, bevor er zuschlagen kann

Allerdings: Sollte der FCB durch Spielerverkäufe keine Einnahmen generieren, wird es für Brazzo schwer, seine Transferpläne durchzuboxen. Als erster Verkaufskandidat galt in diesem Zusammenhang Corentin Tolisso, doch seine schwere Muskelverletzung inklusive Operation gestaltet dieses Vorhaben sportlich als auch zwischenmenschlich schwierig.

Im Idealfall sollen – zusätzlich zu den anvisierten Neuzugängen – Eigengewächse die restlichen Kaderplätze auffüllen, um die Transfer-Ausgaben in Corona-Zeiten niedrig zu halten. Nicht umsonst nahm Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge den Bayern-Nachwuchs in der „Welt am Sonntag“ in die Pflicht: „Jeder Klub, auch wir, muss künftig noch mehr Qualität aus seinem Nachwuchs ziehen. Es kommen Zeiten auf den Fußball zu, in denen es bei Transfers auch Fortune braucht.“

FC Bayern: Talente sollen Kader 2021/22 wohl stabilisieren - Welche Leihspieler kommen zurück?

Da passt es ins Bild, dass vergangene Woche ein Treffen zwischen Sportvorstand Sali­hamidzic, Chefscout Marco Neppe und Nachwuchsleiter Jochen Sauer stattfand, um über die Ausrichtung der Mannschaft für die Saison 2021/2022 zu diskutieren – und welche Rolle die aktuell verliehenen Spieler dabei spielen könnten.

Mit Chris Richards (20/Hoffenheim), Joshua Zirkzee (19/Parma), Lukas Mai (20/Darmstadt), Adrian Fein (22/Eindhoven), Oliver Batista Meier (20/Heerenveen), Leon Dajaku (19/Union Berlin), Michael Cuisance (21/Marseille) und Torwart Christian Früchtl (21/Nürnberg) sind derzeit acht ehemalige Campus-Spieler auf Leihbasis bei anderen Vereinen unter Vertrag. Für sie gilt wohl die Devise: befördern oder verkaufen.

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

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