Der FC Bayern München ist interessiert

Überraschende Tuchel-Aussage: Wende im Rabiot-Transfer-Poker?

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Thomas Tuchel (r.) hat sich über Adrien Rabiot geäußert.

Thomas Tuchel hat mit einer überraschenden Aussage die Karten im Rabiot-Transfer-Poker neu gemischt. Der FC Bayern München könnte nun das Nachsehen haben.

News vom 14. Januar 2019: Überraschende Wende bei Paris Saint-Germain: Thomas Tuchel will offenbar den seit Wochen aussortierten Adrien Rabiot zurück in den Kader berufen. Das berichtet die französische Sport-Tageszeitung L‘Equipe, auf die sich die Sportbild bezieht. Laut dem Bericht soll der Mittelfeldspieler in eine kurze Vorbereitung mit nach Katar fliegen. Der Franzose hatte Zoff mit den Klub-Bossen gehabt, weil er nicht zu Gesprächen für eine Verlängerung seines Vertrages bereit gewesen war - zwischenzeitlich hatte er sogar Kabinen-Verbot gehabt.

Nun meint Tuchel: „Ich habe immer eine gute Beziehung zu Adrien Rabiot gehabt. Ich bin offen für alles, sogar, ihn im Januar wieder in den Kader zu integrieren, wenn sein Verhältnis zu den Chefs normalisiert ist.“ Eine sehr überraschende Aussage. Laut L‘Equipe soll der Trainer sogar mit den Klub-Bossen gestritten haben, weil er einen Neuzugang im Mittelfeld verpflichten möchte - sollte er allerdings keinen neuen Spieler bekommen, will er Rabiot zurückholen: „Antero Henrique (Sportdirektor, Anm. d. Red.) und der Präsident (Nasser al-Khelaifi, Anm. d. Red.) sagten mir, dass ich einen neuen Spieler im Mittelfeld bekommen würde. Ich habe aber Angst, dass niemand kommt, doch gleichzeitig habe ich Vertrauen. Ich weiß, dass das Transferfenster im Winter kompliziert ist. Wenn der Spieler bei uns ist, nur dann werde ich gut schlafen.“

Sollte Rabiot in den Kader der Star-Truppe zurückkehren und gar die Rückrunde spielen, würde das die Wechsel-Wahrscheinlichkeit zum FC Barcelona deutlich erhöhen. Die Katalanen hatten, laut mehreren Medienberichten, bereits eine Einigung mit dem Mittelfeldspieler über einen ablösefreien Transfer im Sommer erzielt, als schließlich Berichte auftauchten, der FC Bayern wolle in den Transfer eingreifen und einen Abgang von Rabiot zum deutschen Rekordmeister schon im Winter ermöglichen.

Neue Konkurrenz für FC Bayern: Ausgerechnet dieser Topklub buhlt um Dienste von PSG-Star

News vom 12. Januar 2019: Dieses Spielchen kennt man bereits. Nachdem der FC Bayern ein starkes Interesse an Adrien Rabiot von Paris St. Germain besitzen soll, ist die Liste der Mitbewerber um einen weiteren, namhaften Verein angewachsen. Wie die Sportzeitung "L'Equipe"(Frankreich) berichtet, intensiviert nun auch der FC Chelsea seine Bemühungen im Werben um den Mittelfeldspieler. So planen die „Blues“ angeblich ebenfalls bereits einen Transfer noch im Winter, weil man einen Ersatz für den nach Monaco abgewanderten spanischen Ex-Weltmeister Cesc Fabregas suche.

Chelsea gibt Cesc Fabregas (im Bild) im Winter ab - und möchte offenbar Adrien Rabiot als Ersatz aus Paris loseisen.

Vor einigen Monaten kursierten bereits Gerüchte, die dem FC Chelsea Interesse an einer Rabiot-Verpflichtung für den kommenden Sommer attestierten. Nun jedoch strebe der Premier-League-Klub noch aus einem anderen Grund einen sofortigen Vertrag mit dem Franzosen an: Es soll eine mögliche Tranfersperre nach Saisonende verhindert werden, weil den „Blues“ eine Strafe durch die UEFA wegen unerlaubter Transferpraktiken bei Jugendspielern droht.

Unterdessen werben die Münchner Bayern stark um den englischen Nachwuchsspieler Callum Hudson-Odoi, worauf Chelsea-Coach Maurizio Sarri den deutschen Rekordmeister ziemlich scharf attackiert hat.

Lesen Sie auch: Transferkracher im Winter? FC Bayern wohl an Torjäger vom FC Chelsea interessiert

Achtung, FC Bayern: Diese dreisten Fehltritte leistete sich Adrien Rabiot schon

News vom 11. Januar 2019: Will der FC Bayern wirklich diesen Stinkstiefel verpflichten? Adrien Rabiot gilt im Umgang mit Vereinen und Verbänden nicht unbedingt als, sagen wir mal, gefühlvoll. Beispiele gefällig? Im Sommer schaffte er es nicht in den vorläufigen WM-Kader Frankreichs, stand nur auf einer Nachrückerliste. Darauf hatte der 23-Jährige aber keine Lust, reagierte beleidigt auf die Bekanntgabe. Per E-Mail erklärte er Nationaltrainer Didier Deschamps, dass er das nicht mit ihm machen könne - und ließ sich kurzerhand von der Backup-Liste streichen: Er stehe als Reservist nicht zur Verfügung und werde die ausgehändigten Trainingspläne somit nicht befolgen. Deschamps schimpfte: „Er ist 23, er ist jung. Wäre er 30 und hätte schon 50 Länderspiele, gäbe es vielleicht mildernde Umstände. Ich verstehe seine große Enttäuschung, aber die Nationalmannschaft steht über allem.“ 

Adrien Rabiot (unten rechts) hat im vergangenen Jahr ein ums andere Mal mit Respektlosigkeiten von sich reden gemacht.

Im Dezember teilte Adrien Rabiot plötzlich ganz unverblümt mit, dass er Noch-Verein Paris St. Germain im Sommer verlassen werde - ohne dass zuvor mit den PSG-Verantwortlichen besprochen zu haben. Dabei gab es zuvor noch lange Verhandlungen zwischen Rabiots Mutter und dem Klub. Die Konsequenz: Der Verein suspendierte den zentralen Mittelfeldspieler. PSG-Trainer Thomas Tuchel sagte damals: „Ich liebe den Spieler. Er war ein Schlüsselspieler für uns, aber diese Situation hat sich schon viel zu lange hingezogen.“

FC Bayern: Bahnt sich mit Rabiot ein Super-Schnäppchen an?

News vom 10. Januar 2019: Bahnt sich da ein Transferkracher an? Nach Informationen von RMC Sport steht der FC Bayern in Kontakt mit Paris St. Germain wegen Adrien Rabiot. Dabei geht es wohl um einen sofortigen Wechsel nach München.

Demnach soll Hasan Salihamidzic an die Franzosen herangetreten sein. Kontakt besteht dabei sowohl mit PSG-Sportdirektor Antero Henrique als auch mit dem Rabiot-Clan um Mutter Veronique Rabiot. Der Mittelfeldmann könnte sich dabei zum Super-Schnäppchen für den Rekordmeister entwickeln.

Zwischen zehn und 20 Millionen soll Paris nur für Rabiot aufrufen, da sein Vertrag im Sommer 2019 ausläuft. Allerdings sind die Bayern nicht die Einzigen, die den 23-Jährigen verpflichten wollen.

Der FC Barcelona, der bislang als Favorit auf einen Transfer Rabiots im Sommer galt, soll ebenfalls kräftig mitmischen. Auch die Katalanen sollen den Wechsel möglicherweise vorverlegen wollen. Das große Plus für den Messi-Klub könnte sein, dass bereits Verhandlungen mit Rabiot stattgefunden haben, obwohl Barca dies stets dementiert hatte.

Rabiot war bei PSG unter Trainer Thomas Tuchel zuletzt in Ungnade gefallen, nachdem er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Er erhielt sogar Kabinenverbot.

PSG-Star wird auf die Bank verbannt - Schnappt der FC Bayern zu?

News vom 18. Dezember 2018: Adrien Rabiot (23) kann sich bei Paris Saint Germain auf eine unangenehme Zeit unter Thomas Tuchel (45) gefasst machen. Wie der PSG-Sportdirektor Antero Henrique gegenüber „Yahoo Sports France“ mitteilte, habe ihm Rabiot klar gesagt, keinen neuen Vertrag unterzeichnen zu wollen: „Er will den Verein als freier Spieler am Ende der Saison verlassen.“ Diese Entscheidung werde für das Pariser Eigengewächs unerfreuliche Konsequenzen haben, kündigte Henrique an: „Er wird auf unbestimmte Zeit auf der Bank bleiben. Es ist mangelnder Respekt gegenüber Verein und Fans, vor allem von einem Spieler, der seit seiner Kindheit bei uns ist und immer die Unterstützung des Vereins hatte.“  

Adrien Rabiot könnte im Winter zum FC Bayern wechseln.

Rabiot-Abgang beschlossene Sache: Europäische Top-Klubs stehen Schlange 

Rabiot ist dadurch nächsten Sommer ablösefrei auf dem Markt, was die Aufmerksamkeit vieler europäischer Top-Klubs geweckt hat. Darunter der FC Arsenal, FC Barcelona, Juventus Turin und der FC Bayern, der schon seit längerem mit dem Franzosen in Verbindung gebracht wird. Sollte PSG seinen Mittelfeldmann allerdings doch nicht ablösefrei an die Konkurrenz verlieren wollen, ist es nicht ausgeschlossen, dass Rabiot den Klub schon im Winter verlassen dürfte.  

Adrien Rabiot zum FC Bayern? Mittelfeldmann ist unzufrieden bei PSG

Update vom 5. Oktober 2018:

Die Gerüchte rund um PSG-Star Adrien Rabiot reißen nicht ab. Während der FC Bayern aufgrund der kleinen Ergebnis-Krise aktuell einem Pulverfass gleicht, könnte sich im Hintergrund ein echter Coup anbahnen. Denn wie Paris United  berichtet, hat der französische Nationalspieler auch das dritte Vertragsangebot von PSG abgelehnt. Dieses hätte das Gehalt von Rabiot auf rund 7,2 Millionen Euro pro Jahr angehoben. Scheinbar nicht genug für den 23-Jährigen.

Selbst die Gespräche zwischen Neu-Trainer Thomas Tuchel und dem Franzosen sollen nicht die gewünschte Wirkung erzielt haben, was den Schluss zulässt: Geht es Rabiot überhaupt um das Geld oder möchte er tatsächlich wechseln? Die Liste der Interessenten ist lang, die Namen der Interessenten groß. Auch der deutsche Rekordmeister soll nach wie vor die Situation um den Mittelfeldspieler genau beobachten, wie der Sportkanal beIN Sports berichtet. 

Denn auch das Verhältnis zwischen Rabiot und PSG-Sportdirektor Antero Henrique gilt als angespannt, der Spieler fühlt sich nicht genügend wertgeschätzt. Trotzdem möchte PSG dem Vernehmen nach weiter um seinen Mittelfeld-Star kämpfen, das nächste Angebot soll ein Jahresgehalt von rund neun Millionen Euro beinhalten. 

Video: Turbulente Zeiten bei Paris Saint-Germain 

Nach dem mehrfachen Blocken seitens Rabiots scheint ein Wechsel im nächsten Sommer jedoch am wahrscheinlichsten zu sein. Bleibt nur abzuwarten, ob sich der FC Bayern gegen die große Konkurrenz aus Barcelona, London und Manchester behaupten kann. Bei Goretzka hatte es geklappt.

Update vom 11. September 2018

München - Robert Lewandowski kam 2014 ablösefrei aus Dortmund, auch für Leon Goretzka musste der FC Bayern München in diesem Sommer keinen Cent an den FC Schalke 04 bezahlen. Für 2019 könnte sich bereits der nächste ablösefreie Coup beim deutschen Rekordmeister anbahnen. Laut Informationen der renommierten L’Équipe sind die Münchner in das Tauziehen um PSG-Star Adrien Rabiot eingestiegen.

Der Vertrag des Franzosen läuft im kommenden Sommer aus. Bisher konnte sich Rabiot mit den Parisern auf keine Verlängerung des Arbeitspapiers einigen.

Die Münchner sind aber nicht der einzige Klub, der es auf den 23-Jährigen abgesehen hat. Nach Informationen der französischen Sportzeitung sollen sich auch der FC Barcelona, Manchester City, Juventus Turin, die Tottenham Hotspur und der FC Chelsea um die Dienste Rabiots bemühen. 

Wenn es nach Trainer Thomas Tuchel geht, wird PSG jedoch alles daran setzen, den Linksfuß zu halten. Im Interview mit dem RadiosenderRMC sagte der 45-Jährige über seinen Schützling: „Ich mag Adrien. Er hat enormes Potential. Vom ersten Tag an hat er im Training alles gegeben und keine Einheit verpasst. Ich kann mich auf ihn verlassen.“ 

Dieses Vertrauen spiegelt sich aktuell auch in den Einsatzzeiten des Franzosen wieder. Sowohl im französischen Supercup, als auch an den ersten vier Spieltagen der Ligue 1 stand Rabiot von Beginn an auf dem Platz.

Ob sich Rabiot auch beim FC Bayern im nächsten Jahr Hoffnungen auf einen Stammplatz machen dürfte, ist schwer zu sagen. Aktuell ist der Rekordmeister mit Goretzka, Javier Martínez, Thiago, Corentin Tolisso, Renato Sanches und James Rodríguez in der Zentrale gut besetzt. Zudem zeigte auch Joshua Kimmich in der deutschen Nationalmannschaft, dass er durchaus eine Alternative im defensiven Mittelfeld sein kann.

News vom 6. Juni 2017

Die italienische Sportzeitung Corriere dello Sport berichtet  von vier Spielern, an denen die Münchner gesteigertes Interesse haben sollen. Neben Adrien Rabiot sind auch Piotr Zielinski (SSC Neapel, 23), Andrea Conti (Atalanta Bergamo, 23) und Federico Chiesa (AC Florenz, 19) sollen dem Bericht zufolge zwischen 200 und 300 Millionen Euro investiert werden - eine unglaubliche Summe.

Am realistischsten ist der Transfer von Rabiot, der 22-Jährige wird schon länger von den Bayern gescoutet und könnte nach dem Karriereende von Xabi Alonso das defensive Mittelfeld stärken. Und: Carlo Ancelotti kennt den Franzosen, verhalf ihm 2012 in Paris zum Debüt. Rabiot wäre wohl der einzige Spieler aus dem Quartett, der in der kommenden Spielzeit auch zu reichlich Einsatzminuten kommen würde. PSG soll für ihn eine Ablösesumme von 35 Millionen euro aufgerufen haben. Ex-Profi und Sky-Experte Christoph Metzelder hatte sich vor einigen Wochen im Sport1-Doppelpass lobend über den Mittelfeldmann als potenziellen Alonso-Nachfolger geäußert: „Er wäre ein Kandidat für diese Position.“

„Sehr guter Spieler“: Holt Ancelotti ihn zum FC Bayern?

München - In Frankreich gilt er als hoffnungsvolles Talent, steht aber im Schatten von Paul Pogba und N‘Golo Kanté: Adrien Rabiot. Der 22-jährige Franzose ist derzeit bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. Rabiot könnte beim deutschen Rekordmeister ein Problem lösen. Denn die Roten brauchen dringend Ersatz auf der Position des Sechsers. Da Xabi Alonso seine Karriere im Sommer beendet, Joshua Kimmich die Nachfolge von Lahm als Rechtsverteidiger antreten könnte und Renato Sanches noch nicht überzeugt, ist die Verpflichtung eines weiteren Sechsers ein Muss.

Was sind die Vorzüge von Adrien Rabiot?

Das Talent hat zwei Vorteile, die ihm sozusagen in die Wiege gelegt wurden. Er ist 1,88 Meter groß und Linksfüßer. Rabiots Spielstil vereinigt zwei Dinge: Er ist technisch unheimlich stark, aber auch defensiv ziemlich stabil. Oft lässt sich der Lockenkopf zwischen die Verteidiger fallen und reißt den Spielaufbau an sich. Auf gar keinen Fall ist er ein Sechser der alten Schule. Seine Variabilität ist auffällig. Mit geschickten Pässen und technischer Raffinesse leitet Rabiot brandgefährliche Angriffe ein. Der Franzose wirkt filigran und dennoch konsequent. Er ist eine Mischung aus Yaya Toure und Sergio Busquets. Trotz seiner vielen Zweikämpfe ist der 22-Jährige ein fairer Spieler und hat in seinen 25 Ligue-1-Einsätzen in der vergangenen Saison erst zwei gelbe Karten geholt. Dabei hilft ihm vor allem seine Antizipation und seine Übersicht. Auch Lothar Matthäus könnte sich Rabiot beim Rekordmeister vorstellen: „Adrien Rabiot ist exakt der Sechser wie ihn der FC Bayern derzeit sucht. Er ist nicht nur ein Zerstörer, sondern auch ein exzellenter Spielgestalter.“

Wen holen die Bayern als Verstärkung? Wir haben bereits alle Transfergerüchte zum FC Bayern München im Überblick zusammengefasst.

Die Sport Bild hakte auch bei Carlo Ancelotti nach. Der Italiener verhalf dem Jungspund 2012 zum Debüt. „Er ist ein sehr guter Spieler. Wir haben aber keinen Kontakt“, sagt der Trainer. Ancelottis Ansehen bei seinen Spielern war immer sehr hoch. Auch wenn die Zeit von Rabiot und Ancelotti schon fünf Jahre her ist, wird das Talent den Trainer nicht vergessen haben. Dazu kommt: Der Franzose kennt das 4-3-3-System, das sowohl in Paris als auch in München hauptsächlich gespielt wird. 

Sollte die Verletzungsseuche in der Innenverteidigung wie vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Real Madrid ausbrechen, könnte Rabiot auch in der Viererkette spielen. Als Linksfüßer wäre er für die halblinke Position ideal geeignet. Javi Martinez, der damals für 40 Millionen als Sechser geholt wurde, nimmt immer öfter den defensiven Part ein und meistert diesen mit Bravour. 

Woran könnte ein Transfer von Adrien Rabiot scheitern?

Es gibt zwei Gründe, warum die Chance auf ein Transfer von Adrien Rabiot gering sein könnte: Einerseits bekommt er im Pariser Mittelfeld, in dem sich Hochkaräter wie Marco Verrati, Javier Pastore, Blaise Matuidi, Thiago Motta und Grzegorz Krychowiak tummeln, ausreichend Einsatzzeit. Bedenkt man, dass meist nur drei der sieben auf dem Feld stehen dürfen, ist die Wertschätzung Rabiots in der französischen Hauptstadt groß. Andererseits ist Vorstandsvorsitzender Nasser Al-Khelaifi ein Fan des Linksfußes. „Ich weiß von PSG-Besitzer Nasser, dass er sehr viel von dem Eigengewächs hält, weshalb er schwer zu bekommen sein dürfte“, sagt Matthäus. Der Marktwert wird bei transfermarkt.de auf 12 Millionen Euro geschätzt, allerdings werden die Verantwortlichen von der Säbener Straße wohl tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn sie den Youngster nach Deutschland holen wollten. 

Bei seinen 25 Einsätzen in der Ligue 1 stand Rabiot 17 Mal in der Startelf. Ihm gelangen beim Double-Sieger von 2016 lediglich zwei Tore und zwei Assists. Die Scorer-Statistik ist durchaus ausbaufähig. Allerdings sollte das Hauptaugenmerk des 22-Jährigen eher auf der Defensive liegen, denn bei Paris tummelen sich ausreichend Offensivkräfte wie Di Maria, Draxler, Cavani, Lucas & Co., die für das Toreschießen verantwortlich sind. Eine ähnliche Aufgabe würde ihm beim FC Bayern erwarten, allerdings sind die Fußstapfen, in die er treten würde, riesengroße. Van Bommel, Schweinsteiger, Alonso - Rabiot? Ein große Verantwortung, die der Franzose in der Geschichte von Münchens Sechsern übernehmen müsste. 

Hier ein Higlight-Video aus der Saison 2016/2017:

AnK, tlm, nc

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