Debüt als RTL-Experte beim Länderspiel

Hoeneß schlägt Rummenigge für DFB-Posten vor - und leistet sich irren Versprecher

Uli Hoeneß machte bei seinem Debüt als Experte für RTL mit vielen Aussagen auf sich aufmerksam.
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Uli Hoeneß machte bei seinem Debüt als Experte für RTL mit vielen Aussagen auf sich aufmerksam.

Uli Hoeneß giftete bei seinem RTL-Debüt gegen den DFB, der Bayern-Ehrenpräsident schlug dabei einen seiner engsten Vertrauten für wichtige DFB-Positionen vor.

Duisburg - Bei seinem Debüt als RTL-Experte legte Uli Hoeneß am Donnerstagabend im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Island mächtig los. Die Nationalmannschaft hatte sich mit einem makellosen 3:0-Sieg noch vor der Kritik des Bayern-Machers retten können, so dass der Ehrenpräsident des FC Bayern auf den DFB los ging. Hoeneß schoss außerdem gegen die DFB-Vertreter bei der UEFA sowie der FIFA und schlug einen Bayern-Wegbegleiter für beide Posten vor.

FC Bayern: Uli Hoeneß stänkert gegen den DFB - und bringt Rummenigge als DFB-Vertreter ins Spiel

Beim Jahresauftakt der Nationalelf zeigte sich Uli Hoeneß wider Erwarten zunächst verhalten und analysierte das Spiel der Löw-Truppe unaufgeregt und professionell. Doch je später der Abend wurde, desto weiter entfernte sich das Gespräch von der einseitigen Partie. Als RTL-Moderator Florian König auf das Thema DFB zu sprechen kam, gab es bei Hoeneß kein Halten mehr. Der 69-Jährige kritisierte die Verbandsspitze massiv und sprach angesichts der internen Streitigkeiten von einem „Trauerspiel“.

Neben der umfassenden Kritik ging Hoeneß auch auf die DFB-Vertreter der UEFA und der FIFA los, die seiner Meinung nach falsch besetzt seien. „Wir sind mit Herrn Koch bei der FIFA vertreten. Jetzt soll Peter Peters, der bei Schalke nicht gerade gute Arbeit geleistet hat, in das UEFA Board gehen“, fasste Hoeneß die aktuelle Lage zusammen. „Mein Vorschlag wäre, dass Karl-Heinz Rummenigge, der ja beim FC Bayern aufhört, beide Ämter irgendwann übernehmen sollte“, meinte Hoeneß wenig überraschend.

FC Bayern: Hoeneß erlaubt sich Freudschen Versprecher im TV - er führte bereits ein Gespräch mit FCB-Boss

Mit einem Freudschen Versprecher rückte er seine Idee allerdings in ein ganz anderes Licht. „Dann hätte der FC Bayern, äh, dann hätte die deutsche Fußball-Welt den besten Vertreter“, ergänzte Hoeneß seinen Vorschlag. Unbeirrt von seinem Lapsus Linguae verriet der ehemalige Bayern-Präsident, dass er Rummenigge bereits diesbezüglich angesprochen habe. „Ich glaube, da würde er sich schon geehrt fühlen", gab der Welt- und Europameister zu verstehen.

Auch die „Human Rights“-Aktion des DFB-Teams sowie die Gerüchte um Hansi Flick als neuen Bundestrainer kommentierte er bei seiner Premiere als Experte für den Kölner Privatsender ausführlich. (ajr)

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