Transferpolitik in der Diskussion

„Der BVB hat viele Spieler gekauft“, aber ... - Bayern-Präsident Uli Hoeneß stichelt gegen Dortmund

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Bei der Premiere des Dokumentarfilms „Kroos“ nahm Uli Hoeneß Stellung zur Transferpolitik des BVB.

Vor der neuen Bundesligasaison hat sich Borussia Dortmund bereits früh verstärkt. Für seine Transfers wurde der BVB dabei viel gelobt. Uli Hoeneß indes sieht dies etwas anders. 

München - In der abgelaufenen Saison war das Rennen um die Deutsche Meisterschaft spannend wie lange nicht. Der BVB war über weite Strecken in der Pole Position, verlor gegen Ende der Saison allerdings die Souveränität. Schlussendlich durften die Münchner über den siebten Meistertitel in Serie jubeln. In der kommenden Spielzeit könnte es ähnlich spannend werden. Kann der BVB am Ende sogar die Schale holen? 

FC Bayern: Meisterschaftsduell gegen Dortmund? BVB verstärkt sich früh

Zumindest haben sich die Schwarz-Gelben bereits ordentlich verstärkt. Während in München seit Wochen eher wenig in Sachen Transfers passiert, sind die Bosse in Dortmund richtig aktiv. Neben Julian Brandt, Nico Schulz, Thorgan Hazard und der festen Verpflichtung des zunächst ausgeliehenen Paco Alcacer lotsten die Verantwortlich auch Mats Hummels zurück ins Ruhrgebiet. Dem gegenüber steht im Prinzip nur ein echter Abgang - Christian Pulisic wechselt in die Premier League zu Chelsea London. In Dortmund scheint man also bereits früh in der Saisonvorbereitung für den nächsten Meisterschaftsshowdown gewappnet.

FC Bayern: Transferoffensive oder Transferstau?

Und an der Säbener Straße ist seit Hoeneß angekündigter Transferoffensive samt der zuletzt häufig zitierten „Wenn-Sie-wüssten“-Aussage eher wenig passiert. Muss sich der Rekordmeister also Sorgen um die erneute Titelverteidigung machen? Im bayerischen Lager steht man den Transfertätigkeiten der Konkurrenz derzeit zumindest äußerst gelassen gegenüber. 

FC Bayern: „Der BVB hat viele Spieler gekauft“, aber ... - Präsident Uli Hoeneß stichelt gegen Dortmund

Uli Hoeneß stellte nun sogar die viel gelobten Verstärkungen des BVB infrage: „Der BVB hat viele Spieler gekauft“, sagte der Bayern-Präsident auf dem Roten Teppich zur Premiere von Toni Kroos' neuem Film in Köln. „Ob sich Dortmund verstärkt hat, sehen wir im Laufe der Saison“, ergänzte er gewohnt schlagkräftig.

FC Bayern: Der Rekordmeister hat einen zu kleinen Kader

Der FC Bayern hat bislang lediglich die Verteidiger Benjamin Pavard und und Lucas Hernandez sowie Youngster Jann-Fiete Arp verpflichtet. Den drei Neuzugängen stehen mit Arjen Robben, Franck Ribery, Rafinha, James Rodriguez und Mats Hummels fünf prominente Abgänge gegenüber. Zudem könnten auch noch Jerome Boateng oder Renato Sanches den Verein verlassen. 

Aktuell hat der FCB einen zu kleinen Kader, weswegen zwingend noch Verstärkungen folgen müssen. Aber: Noch hat der Rekordmeister Zeit, was auch Reiner Callmund erkennt. Nur: Frühzeitig ausreichend Spieler in den eigenen Reihen zu haben, schadet gewiss nicht. Die neue Saison wird zudem zeigen, wie stark die Neuzugänge auf Dortmunder Seite sind.

Der FC Bayern München soll derweil an einem Verteidiger aus der Bundesliga interessiert sein. Er hat letztes Jahr sogar Champions League gespielt. 

as

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