Vor dem Start in Stuttgart

Badstuber: „Ich habe bei Ancelotti nicht das Vertrauen gesehen“

Holger Badstuber (l.) im Training beim VfB Stuttgart.
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Holger Badstuber (l.) im Training beim VfB Stuttgart.

Holger Badstuber hat bei seiner Vorstellung beim VfB Stuttgart das Vertrauen der Schwaben und das Fehlen des selbigen beim FC Bayern als Gründe für seinen Wechsel genannt.

Stuttgart - Das Vertrauen der Verantwortlichen und die Lust am Fußball haben Holger Badstuber zu einem Wechsel zu Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart bewegt. "Ich habe Gespräche vor allem mit dem Trainer und Jan Schindelmeiser (Ex-Sportvorstand, Anm. d. Red.) geführt. Der Trainer ist für mich die entscheidende Person", sagte der 28-Jährige am Montag bei seiner Vorstellung über Stuttgart-Coach Hannes Wolf: "Ich hatte das Gefühl, dass mich der ganze Verein wollte."

Bei Bayern München, wo er außer einem halben Jahr Ausleihe an Schalke 04 15 Jahre unter Vertrag stand, sah der Verteidiger auch wegen Carlo Ancelotti keine Zukunft mehr. "Ich habe bei dem Trainer nicht das Vertrauen gesehen. Ich hätte natürlich schon bei Bayern bleiben können, aber ich habe Bock zu kicken", sagte der ehemalige Nationalspieler.

Der in der Vergangenheit immer wieder verletzungsgeplagte Badstuber ist nach eigenen Angaben aber körperlich fit. "Ich bin seit einem Jahr gesund, aber das sehen die meisten wieder nicht", sagte er.

Dass es beim VfB ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Technischen Direktor der Münchner, Michael Reschke, gibt, freut Badstuber: "Er ist ein Top-Mann, sehr professionell und er arbeitet hart. Er kennt das große Ganze." Der deutsche Meister von 2007 hatte Reschke am Samstag als neuen Sportvorstand verpflichtet.

SID

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