Bosse lassen ihn zappeln

Nagelsmann schwärmt von Coman: FC Bayern droht trotzdem Worst-Case-Szenario

Kingsley Coman hat beim FC Bayern immer mal wieder aufblitzen lassen, was in ihm steckt. Die Bosse lassen ihn in Sachen Verlängerung aber zappeln.

München - In der Champions League mutierte Bayerns King zum König von Kiew. Kingsley Coman (25) war am Dienstagabend beim 2:1 bei Dynamo am ersten Treffer der Münchner beteiligt, das zweite Tor erzielte er in traumhafter Manier selbst. Für Trainer Julian Nagelsmann (34) war es alles in allem sogar schöner, als der Fallrückzieher von Knipser Robert Lewandowski (33), der zum 1:0 führte.

„Als Fußballästhet in Verbindung mit der Kombination vorher ist das andere Tor insgesamt etwas mehr herausgespielt und schöner anzuschauen“, erklärte der Landsberger, der Coman klasse findet.

FC Bayern: Nagelsmann hofft auf „viele, viele Jahre“ mit Coman

Mitte September musste sich der Franzose aufgrund einer Rhythmus-Störung einem kleinen Eingriff am Herzen unterziehen. Vier Spiele verpasste er danach. Das Schöne: Seit seiner Rückkehr zeigt er konstant starke Leistungen. Nagelsmann betonte zuletzt öffentlich, dass Coman - sofern fit - aus seiner Sicht zu den vier besten Flügelspielern Europas gehöre. Er wolle „noch viele, viele Jahre mit ihm zusammenarbeiten“.

Der Haken daran: Comans Vertrag läuft 2023 aus. Und nach tz-Informationen haben die FCB-Bosse ihr Angebot zur Verlängerung noch nicht nachgebessert.

Gut in Schuss: Kingsley Coman bereitet derzeit nicht nur Bayern-Trainer Julian Nagelsmann viel Freude.

Neuer Vertrag? Bayern-Bosse lassen Coman erstmal zappeln

Seit Monaten stocken die Verhandlungen. Mit der ersten Offerte des Vereins war die Coman-Seite nicht zufrieden - sowohl in Sachen Gehalt als auch mit der Laufzeit. Nun lassen die Bayern, die an der Vertragsverlängerung mit Serge Gnabry (26/Kontrakt bis 2023) basteln, Coman zappeln.

Kein ideales Vorgehen der Verantwortlichen. Denn der Flügel-Star wäre bereit, den Vertrag auslaufen zu lassen und ablösefrei zu wechseln. Ein solches Szenario ist natürlich nicht im Sinne der Vereins-Bosse.

Klar ist: Lassen die Münchner Coman ziehen, brauchen sie Ersatz - und ein adäquater würde wohl um die 50 Millionen Euro Ablöse kosten. Viel Geld in Zeiten der Pandemie. (bok, pk)

Rubriklistenbild: © Efrem Lukatsky/dpa

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