Transfer-Rennen

Luka Jovic und der FC Bayern: Erhöht Kovac jetzt intern den Druck?

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Luka Jovic wird Eintracht Frankfurt wohl bald verlassen.

Viele europäische Top-Klubs sind an Luka Jovic von Eintracht Frankfurt dran, darunter vielleicht auch der FC Bayern München. Erhöht Kovac jetzt intern den Druck?

Update vom 20. Januar, 09.57 Uhr: Luka Jovic spielt eine Bomben-Saison. Der Stürmer von Eintracht Frankfurt führt mit 14 Treffern die Torschützenliste an, legte drei weitere Tore vor. Klar, dass halb Europa den erst 21-Jährigen jagt. Gute Chancen werden dem FC Barcelona und dem FC Bayern München nachgesagt. Zünglein an der Waage könnte Bayern-Coach Niko Kovac sein, der den treffsicheren Serben bereits bei der Eintracht trainiert hatte.

Erhöht Niko Kovac bei den Bayern jetzt intern den Druck, den Ziehsohn vom Main an die Isar zu lotsen? Ein Bericht der Sport Bild legt das nahe. Darin heißt es, der 47-Jährige habe „intern wiederholt für den Eintracht-Torjäger geworben“. Allerdings hatte der Bayern-Coach bereits zuvor versucht, Ante Rebic zum FC Bayern zu holen - vergebens. Klappt es mit Luka Jovic? Das wird sich wohl in absehbarer Zeit klären. Dem Vernehmen nach will die Eintracht 50 bis 60 Millionen Euro als Sofort-Ablöse. Geld, das die Bayern problemlos bezahlen könnten. Wenn nicht doch der FC Barcelona das Rennen um Luka Jovic macht...

Bericht: Frankfurt hängt Preisschild an Jovic - Bayern noch im Rennen

Update vom 19. Februar, 13.18 Uhr: Dass Luka Jovic Eintracht Frankfurt am Ende der Saison verlassen wird, scheint fast sicher. Doch wohin es für den Goalgetter geht und wie viel Geld der Transfer dem Ex-Klub von Niko Kovac einbringt, war bislang nicht klar. Nun gibt es offenbar ein Preisschild für den treffsicheren 21-Jährigen: Nach Informationen von goal.com wollen die Frankfurter knapp 60 Millionen Euro für einen Sofort-Wechsel. Dem Bericht nach halten die interessierten Klubs rund 35 Millionen Euro für angemessen. Eine deutliche Erwartungs-Lücke also, die erst einmal geschlossen werden muss.

Zudem ist dem Bericht nach der FC Barcelona aktuell erster im Rennen um einen Jovic-Transfer. Der FC Bayern soll genau, wie Real Madrid und der FC Chelsea aber ebenfalls nah dran sein und genau beobachten. 

EX-FCB-Profi Mario Basler allerdings rät Jovic von einem Wechsel nach Barcelona dringend ab und votiert für einen Verbleib in Frankfurt: "Was nützt es mir, wenn ich das Barcelona-Trikot trage, aber auf der Bank sitze?", fragte Basler im Hessischen Rundfunk in der Sendung "Heimspiel!".

Der frühere Eintracht-Trainer Dragoslav Stepanovic vertritt die gleiche Meinung. "Jetzt zeigt er gerade, dass er ein Guter werden kann. Wenn er jetzt aber wechselt, stehen wieder zwei, drei Leute vor ihm. So kann eine Karriere kaputt gehen", sagte der 70-Jährige.

Eintracht-Chef Fredi Bobic äußert sich zur Zukunft des Superstars

Update vom 18. Februar, 17.29 Uhr: Wie schaut es mit der sportlichen Zukunft von Eintracht Frankfurt aus? „Wir werden an unsere Grenzen gehen, um die Mannschaft so gut es geht zusammen zu halten. Aber wir haben natürlich brutale Konkurrenten, vor allem im wirtschaftlichen Bereich – und da sind bei uns irgendwo Grenzen“, so Bobic.  

Außerdem lobt er die Entwicklung der Mannschaft, weil er Scouts auf der Tribüne wahrnimmt, die es früher noch nicht in die Commerzbank Arena geschafft hatten. „Im späten Frühling wird der eine oder andere Verein vorstellig werden, bis jetzt ist kaum was passiert. Bis jetzt ist es nur typisches Blätterrauschen, mit null Inhalt dahinter. Dass sich Vereine mit unseren Spielern beschäftigen, sehe ich an der Scouting-Liste bei jedem Heimspiel. Das ist die Creme de la Creme, die waren vor zwei Jahren noch nicht da“, sagt der Sportvorstand. Darunter könnte auch der deutsche Ligaprimus FC Bayern München sein.

Und auch zum Thema Luka Jovic äußert sich Fredi Bobic. „Die Kaufoption bei Jovic wird gezogen, wenn mein Finanzvorstand sagt: Jetzt ziehen wir sie“, sagt der Verantwortliche. 

Wettbieten um Frankfurt-Stars? Bobic: „Die Bayern werden richtig bluten müssen“

Update vom 18. Februar, 12.26 Uhr: Bei den Laureus World Sports Awards sind auch die Größen des deutschen Fußballs vertreten. Unter ihnen: Fredi Bobic. Der Verantwortliche von Eintracht Frankfurt hat in der Offensive drei Jungs  - Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic - die natürlich auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen wecken. 

Wieder einmal wurde der Sportvorstand der Hessen zu der Personalsitutation im Zusammenhang mit dem FC Bayern München befragt. „Wenn die Bayern einen unserer Spieler haben wollen, werden noch ganz andere Klubs um die Ecke kommen. Die Bayern werden richtig bluten müssen!“, wird Bobic von einem unserer Reporter vor Ort zitiert. 

Hierbei geht es wahrscheinlich um Rebic und Jovic, die wie (siehe unten) schon mit anderen Top-Klubs in Verbindung gebracht werden. Bei einer Verpflichtung müsste der Rekordmeister wohl tief in die Tasche greifen. Der Marktwert der beiden wird laut transfermarkt.de auf 40 Millionen Euro (Jovic) und 35 Millionen Euro (Rebic) geschätzt. Bei einem Kauf könnte dieser Richtwert noch deutlich überstiegen werden. 

Bayern im Wettbieten um Senkrechtstarter Jovic chancenlos? Eintracht-Manager mit überraschender Ansage 

Update 17. Februar, 21.13 Uhr: Im Werben um Luka Jovic scheint der FC Bayern aktuell nicht die besten Karten zu haben (siehe Meldung vom 11. Februar 2019). Doch offenbar haben sich weder die Münchner noch die internationale Konkurrenz bislang eindeutig positioniert. Das hat Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic nun nach der Bundesliga-Partie gegen Borussia Mönchengladbach klargestellt.

Auf die Frage, wie viele Anfragen er für Jovic aktuell habe, antwortete Bobic: „Gar keine einzige. Das ist Fakt und auch die Realität.“ Dass der torgefährliche Serbe auch in der kommenden Saison für die Hessen aufläuft, wollte der Eintracht-Funktionär nicht partout ausschließen. „Wir werden alles daran setzen, dass er bei uns bleibt“, sagte Bobic.

Wirbel um Luka Jovic: Barca-Wechsel stand bevor - jetzt schaltet sich ein weiterer Klub ein

Update vom 12. Februar 2019, 12.15 Uhr: Der moderne Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Erst am Montag verkündete die FAZ mit Verweis auf seinen Berater, dass sich Luka Jovic für einen Wechsel zum spanischen Meister FC Barcelona entschieden habe und die Katalanen sich mit Eintracht Frankfurt nur noch über eine Ablösesumme einig werden müssten. Nur einen Tag später scheint sich ein weiterer Verein um eine konkrete Verpflichtung des Serben zu bemühen.

Wie Bild.de berichtet, soll auch Barca-Konkurrent Real Madrid ein Angebot für den Top-Stürmer der Bundesliga (14 Tore in 19 Spielen) abgegeben haben. Die Königlichen sollen der Eintracht demnach 45 Millionen Euro für ihren Edel-Knipser geboten haben. Eine fast schon historische Summe, denn nur 13 Mittelstürmer wechselten in der Vergangenheit für eine höhere Ablöse den Verein. 

Spanien scheint also das Ziel von Luka Jovic zu sein, der auch bereits mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht wurde. Nico Kovac, der Jovic bereits in Frankfurt trainieren durfte, soll demnach versucht haben, den Serben zum FC Bayern zu locken. Ob die Münchner gegen zwei solche Transfer-Schwergewichte noch eine Chance auf die Verpflichtung des 21-Jährigen haben bleibt abzuwarten. Billig wird Jovic aber auf keinen Fall. 

Update vom 11. Februar 2019, 11.50 Uhr: Eintracht Frankfurts Torjäger Luka Jovic steht angeblich vor einem Wechsel zum spanischen Spitzenklub FC Barcelona. Wie die FAZ berichtet, habe der Berater des 21-Jährigen mit den Katalanen bereits Einigkeit über einen Vertrag erzielt. Nun müsse Barcelona mit der Eintracht nur noch über die Ablösesumme verhandeln. Ein offizielles Angebot liege den Hessen bislang allerdings noch nicht vor.

Spanische Medien hatten schon länger über ein vermeintliches Interesse Barcelonas an dem Serben berichtet. Zudem galt auch Real Madrid als mögliches Ziel für den Angreifer. Im Dezember hatte Jovic im Interview mit der Bild-Zeitung allerdings auch einen Verbleib in Frankfurt in Aussicht gestellt: "Ich würde nächste Saison gern hier spielen. Wenn wir die Champions League erreichen, werden sie mich hier nicht los", sagte er damals.

Video: Clubs investieren fast 70 Mio. in der Bundesliga

Jovic führt mit 14 Treffern die Torschützenliste der Fußball-Bundesliga an. Er ist noch bis zum Sommer von Benfica Lissabon an die Eintracht ausgeliehen. Allerdings verfügt der deutsche Pokalsieger über eine Kaufoption für Jovic und hat bereits angekündigt, von dieser auch Gebrauch zu machen.

Die Frankfurter Kollegen von extratipp.com* berichten ebenfalls: Eintracht: Wechselt Luka Jovic zum FC Barcelona? Pikantes Detail enthüllt.

Update vom 21. Dezember: Vor dem Gastspiel bei Eintracht Frankfurt am Samstag hat sich Niko Kovac zu Luka Jovic geäußert. „Wenn er auf dem Dampfer bleibt, ist er ein Weltklasse-Stürmer! Der irgendwann einmal für einen ganz, ganz großen Klub Fußball spielen wird“, lobte der Bayern-Trainer auf der turnusmäßigen Pressekonferenz vor der Abreise zum Spiel. Weiter sagte der Kroate über den Serben: „Davon bin ich überzeugt, wenn er gesund und im Kopf klar bleibt. Dann ist er einer - und wir sind, glaube ich, ein Weltklasse-Klub!“

Und damit noch nicht genug der Lobhudeleien, legte Kovac nach: „Ein Spieler, der links, rechts, Kopf, alles hat. Ein kompletter Spieler! Er hat die deutsche Arbeitsmentalität jetzt auch angenommen, neben seinem Naturtalent.“

Luka Jovic zum FC Bayern? Frankfurt-Stürmer wirbt mit Toren am Fließband für sich

München/Barcelona - 15 Spiele, zwölf Tore, drei Assists: Die bisherige Bilanz von Luka Jovic könnte sich kaum besser lesen. Neben Ante Rebic und Sébastien Haller hat der serbische Nationalspieler einen großen Anteil daran, dass Eintracht Frankfurt derzeit sogar von der Champions League träumen darf. Und wo ein neuer Fußballstern aufgeht, sind die europäischen Schwergewichte nicht weit. 

Schon am Donnerstag berichtete der Kicker vom Interesse des FC Bayern an Luka Jovic. Doch die Münchner sind nicht die einzigen Interessenten. Auch der FC Barcelona hat offenbar seine Augen gen Frankfurt gerichtet, oder genauer gesagt: gen Belgrad. Denn dort findet am Samstagnachmittag das Nations-League-Spiel zwischen Serbien und Montenegro statt. 

Wie das Portal Mozzart Sport berichtet, wird Barca seine Scouts nach Serbien schicken, um Jovic aus nächster Nähe zu betrachten. Das Portal bezieht sich dabei auf Quellen aus dem Umfeld des serbischen Verbandes. So bestehe konkretes Interesse an Frankfurts Top-Stürmer. 

Luka Jovic: Heiß begehrt, auch aus England 

Doch nicht nur der FC Bayern und Barca, auch der FC Liverpool hat dem Vernehmen nach Jovic bereits im Visier. Das berichtet zumindest das englische Newsportal LFC Globe. Wie viel an diesen Gerüchten dran ist, bleibt abzuwarten, beobachten dürften Jovic mit Sicherheit aber einige Klubs.

Stand jetzt ist Luka Jovic von Benfica ausgeliehen, die Eintracht besitzt allerdings eine Kaufoption, die sie auch ziehen wird, wie Sportdirektor Bruno Hübner unlängst bestätigte. Damit ist klar: Wer auch immer Jovic von Frankfurt loseisen möchte, muss tief in die Tasche greifen. 

Frankfurt-Teamkollege Sébastien Haller betonte zuletzt im Kicker, dass er seinem Sturmpartner den Sprung zu einem europäischen Top-Klub durchaus zutraut. Ob und welcher Spitzenverein das sein wird, zeigt sich wohl frühestens im kommenden Sommer. 

Joshua Kimmich hat derweil Kai Havertz ins Gespräch beim FC Bayern gebracht. Zudem hat wohl die Watschn gegen den TV-Experten Patrick Guillou Franck Ribéry den Bambi gekostet.

nc

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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