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Müller hadert: „Das war nicht so, wie wir es wollten“

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Von: Denis Huber

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Thomas Müller (l.) war mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden.
Thomas Müller (l.) war mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden. © dpa

München/Freiburg - Es war ein hartes Stück Arbeit, das die Bayern beim SC Freiburg abliefern musste, um drei Punkte mitzunehmen. Die Reaktionen der Beteiligten zum Spiel:

Der Höhepunkt kam ganz am Ende: Durch ein Traumtor von Robert Lewandowski in der Nachspielzeit entführte der FC Bayern etwas glücklich drei Punkte aus dem Breisgau. Dabei war Gastgeber SC Freiburg bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sogar früh in Führung gegangen.

Dank eines Doppelpacks des Polen setzte sich der Rekordmeister 2:1 (1:1) beim badischen Aufsteiger durch. Lewandowksis Treffer (35./90.+1) bescherten den Münchnern am letzten Hinrunden-Spieltag den sechsten Sieg in Folge - und dem Torschützen einen Rekord. Damit dürfen die FCB-Verantwortlichen die Meisterfeier schon einmal planen. Bislang holten die Münchner in 86 Prozent der Fälle (18 von 21) nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft am Ende auch den Titel. Wir haben die Reaktionen der Beteiligten zusammengestellt:

Carlo Ancelotti (Trainer Bayern München): "Wir sind auf einen guten Gegner getroffen, der viel investiert hat. Aber wir haben einfach nicht gut gespielt. Was mir gefallen hat, ist allerdings der Wille, der Charakter den die Mannschaft gezeigt hat. Deshalb haben wir das Spiel am Ende doch noch gewonnen. Mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, können wir nicht zufrieden sein, aber mit dem Ergebnis."

Robert Lewandowski über sein Traumtor: „Mein erster Gedanke war, den Ball direkt zu einem Kollegen spielen, aber das war nicht so einfach, weil keiner da war. Und da habe ich probiert, den Ball einfach anzunehmen und zu schießen. Es war die letzte Situation im Spiel, da muss man Qualität zeigen und alles probieren. Zum Glück habe ich das geschafft. Ich habe den Ball nicht sauber getroffen, aber Tor ist Tor und drei Punkt sind drei Punkte.“

Robert Lewandowski über die Leistung: „Die Bundesliga ist nicht so leicht, wenn der Gegner defensiv spielt. Wir mussten geduldig bleiben. Es war am Ende ein bisschen Glück dabei. Wir mussten heute hart kämpfen um diese drei Punkte. Bei Minus acht, neun Grad ist es aber auch nicht so leicht zu spielen."

Thomas Müller: „Es war sehr zäh und ein harter Kampf. Wir haben uns schwer getan. Das war nicht so, wie wir es wollten.

Arjen Robben: „Das erste Spiel nach der Winterpause ist nie einfach. Wir haben uns schwer getan und müssen es besser machen als in der ersten Halbzeit. Wir haben nicht schnell genug gespielt und waren so nicht gefährlich genug. Ein Spiel dauert manchmal 94 Minuten, da kann man immer ein Tor schießen. Wir brauchen jetzt die Spiele, um in den Rhythmus zu kommen. Nächste Woche geht’s weiter.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Bayern hat gar nicht so viele Torchancen gehabt. Aber ich ärgere mich nicht. Man muss Bayern weglassen, das ist uninteressant. Wenn du das zweite Tor von Lewandowski siehst, fällt dir nichts mehr ein. Wenn die Bayern so Spieler haben wie den Lewandowski, gewinnen sie solche Spiele eben. Wir müssen gegen andere Mannschaften Punkte für den Klassenerhalt holen. Die Jungs haben es toll gemacht, aber das Spiel ist schon vorbei. Jetzt geht es nur um die kommenden Aufgaben."

Das Spiel im Ticker nachlesen!

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