„Da täuscht er sich“

Timo Werner zum FC Bayern? Effenberg sieht bessere Alternative

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Timo Werner ist einer der besten deutschen Angreifer. Liegt seine Zukunft beim FC Bayern?

DFB-Nationalspieler Timo Werner gilt als heißer Anwärter auf einen Wechsel zum FC Bayern. Ex-Kapitän Stefan Effenberg sieht einen anderen Klub für den Leipziger Stürmer besser geeignet.

München - Seit geraumer Zeit wird der deutsche Nationalspieler Timo Werner mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Kein Wunder: Der Profi von RB Leipzig gilt derzeit als bester deutscher Stürmer, während die Münchner zweifellos Deutschlands Vorzeige-Klub darstellen. Gehört diese Verbindung also zwangsläufig zusammen? 

Ex-Bayern-Ikone und Champions-League-Gewinner Stefan Effenberg ist da anderer Meinung. In der neuen Ausgabe seiner Kolumne für „T-Online“ zieht der 50-Jährige ein Zwischenfazit zur laufenden Saison. Und dabei spielt auch ein möglicher Transfer Timo Werners zum deutschen Rekordmeister eine Rolle. Einen Abschied von seinem derzeitigen Arbeitgeber hält Effenberg demnach für wahrscheinlich: 

„Einen Top-Spieler wie Timo Werner vergrault RB so – obwohl der Klub ihn eigentlich halten will. Ich bin mir relativ sicher, dass Timo Werner Leipzig im Sommer verlässt“, sagt „Effe“ und spricht als einen Grund die mangelnde Einstellung der Leipziger im Europacup und das damit verbundene vorzeitige Scheitern an.

Stefan Effenberg ratet Timo Werner, seine Zukunft nicht zwangsläufig in München zu sehen.

Timo Werner zum FC Bayern - oder Borussia Dortmund?

Zu der Aussage von Timo Werner, dass es nur einen Verein gebe, zu dem man wechseln kann, wenn man bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben möchte, findet Stefan Effenberg klare Worte: „Da täuscht er sich allerdings. Timo Werner passt zu vielen Vereinen – nicht nur zum FC Bayern. Vielleicht würde er sogar noch besser zu Borussia Dortmund passen, als zu Bayern. Eine Sturmreihe mit Marco Reus, Timo Werner und Jadon Sancho? Das hätte etwas (...)“

Effenberg führt als Grund die These an, dass Timo Werner in München erstmal den arrivierten Robert Lewandowski vor der Nase hätte. Ein prominentes Negativ-Beispiel könnte sogar abschreckend wirken: Schließlich befindet sich mit dem Ex-Hoffenheimer Sandro Wagner bereits ein DFB-Kicker in den Reihen des Rekordmeisters, der aktuell nur ziemlich selten zum Einsatz kommt.

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PF

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