Timoschtschuk: Vier Anfragen abgeblockt

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Fühlt sich wohl beim FC Bayern, auch wenn's auf diesem Foto nicht so aussieht: Anatoli Timoschtschuk

München - Anatoli Timoschtschuk ist immer noch Angestellter des FC Bayern. Der Ukrainer nennt die Namen von Interessenten - und relativiert seine Kritik an Jupp Heynckes.

Es war keine Liebe auf den ersten Blick zwischen Bayern-Trainer Jupp Heynckes und Mittelfeldtank Anatoli Timoschtschuk. Der Ukrainer hatte kritisiert, dass der Trainer zu wenig mit den Spielern spreche. Jetzt relativiert der 32-Jährige im Kicker seine Äußerungen. "Das war nach wenigen Wochen, das hat sich mittlerweile geändert", so Timoschtschuk. "Er hat mir seine Philosophie erklärt, wie er spielen will, aber auch, dass er viel durchwechseln möchte. Ich komme mit dieser Rolle klar, auch wenn ich natürlich jedes Spiel machen will. Und der Trainer macht das psychologisch sehr geschickt; er jetzt auf jeden Spieler ein und erklärt ihm die Situation."

Timoschtschuks Gattin und die anderen Bayern-Spielerfrauen

Strec

Timoschtschuks Situation ist derzeit eine unglückliche - aufgrund der Schweinsteiger-Verletzung ist er ins Team gerutscht und konnte sich Hoffnungen auf einen temporären Stammplatz machen. Doch nach seiner Roten Karte, die er sich beim FC Augsburg durch ein rüdes Foul an Daniel Baier einhandelte, muss er in den kommenden drei Spielen auf der Tribüne Platz nehmen. Timoschtschuk erklärt nun, er habe seinen Gegner nicht verletzen wollen und rechtfertigt sich, dass Zweikämpfe und Tacklings zum Fußball gehören. Nur ging er diesmal offenbar zu weit. Der 32-Jährige verspricht, dass so etwas nicht noch einmal passieren werde.

Seine Zukunft liegt bis zum Sommer noch in München - mindestens. "Es gibt eine Möglichkeit, dass sich der Vertrag unter bestimmten Umständen automatisch verlängert, aber grundsätzlich kann ich mir das sehr gut vorstellen." In der vergangenen Transferperiode hätte Timoschtschuk schon die Koffer packen können - wenn er denn gewollt hätte. Er erklärt, es habe Anfragen gegeben "von Machatschkala, St. Petersburg, von einer englischen und einer italienischen Mannschaft, aber auch da wollte ich in München bleiben. Ich habe hier ein Haus gekauft, fühle mich heimisch."

Am Freitag spielt der Teamplayer ausnahmsweise mal nicht mit den Bayern-Kollegen - sondern gegen sie. Beim Länderspiel in Kiew bekommt er es mit Mario Gomez & Co. zu tun. In der Kabine wurde schon eifrig gewitzelt, erklärt Timoschtschuk, der seinen Kumpeln im direkten Aufeinandertreffen nichts schenken will.

Lothar Matthäus' ehemalige Kapitänsbinde, die er sich vor Jahren gesichert hatte, trägt der 32-Jährige übrigens nicht mehr, wie er im Kicker erklärt. Diese liege "bei mir zu Hause in einem Banksafe."

al.

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