Bayerns U17-Trainer freut sich auf das Finale um die Deutsche Meisterschaft und glaubt an die Stärke seiner Jungs

Beckenbauer: „Wir haben nur gute Spieler“

München - Schaffen die Bubis, was den Männern verwehrt bliebt?

Am Samstag (14 Uhr, Aschheim) kämpfen die B-Junioren des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart um die Deutsche Meisterschaft. Für Coach Stephan Beckenbauer ist es bereits die vierte Finalteilnahme mit einer U17-Mannschaft des Rekordmeisters, zwei Mal gingen er und seine Spieler als Sieger vom Platz – zuletzt vor zwei Jahren. Der Sohn von Bayern-Präsident Franz Beckenbauer und spricht über das Finale, seine Aufgabe als Trainer und Erzieher und seinen berühmten Vater.

Stephan Beckenbauer

Beckenbauer Junior kann das Spiel kaum erwarten: „Man freut sich schon auf das Spiel und macht sich Gedanken über die Aufstellung, über den Gegner, über die Taktik – aber das große Kribbeln kommt wahrscheinlich erst einen Tag vor dem Spiel”, sagt Beckenbauer auf der Vereinshomepage des Rekordmeisters. Der Coach hat genügend Final-Erfahrung und weiß daher, worauf es an solchen entscheidenden Tagen ankommt. „Am Samstag ist ein Finale, da kann man danach nichts mehr ausmerzen. Da muss man auf den Punkt genau topfit sein und den nötigen Siegeswillen mitbringen – und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück und die entsprechende Tagesform“ so der Sohn des Kaisers. Das Spiel der Spiele für die Jung-Kicker steigt in Aschheim. Ein Heimvorteil für die Bayern.

Doch bringt der im Vergleich zu den Profis tatsächlich etwas? Beckenbauer zu fcb.de: „Ich glaube, das mit dem Heimvorteil ist in der Jugend noch nicht so ausgeprägt. Aber sicherlich kann es ein psychologischer Vorteil sein, wenn aus dem privaten Umfeld jedes Spielers mehr Leute am Platz sind als wenn die Partie in Stuttgart ausgetragen werden würde.“ Stephan Beckenbauer kennt die Stärken und Schwächen der Seinen aus dem Effeff. Und er ist total von seiner Mannschaft überzeugt. „ Ich denke, wir haben nur gute Spieler, die später auch mal Geld mit dem Fußball verdienen können. Was uns manchmal das Leben ein bisschen schwer gemacht hat, ist der Umstand, dass wir ein, zwei, drei Spieler dabei haben, die manchmal zu egoistisch spielen und auch ein wenig Allüren an den Tag gelegt haben. Aber das haben wir in den Griff bekommen und der Zusammenhalt der Truppe ist immer besser geworden.“ Die Krönung soll am Samstag folgen.

Rubriklistenbild: © dpa

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