Schalke-Boss Tönnies: „Es gibt eine Schmerzgrenze, bei der wir nachdenken“

Neuer: Am Wochenende wird wieder verhandelt!

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Manuel Neuer: Wechselt er doch noch zum FC Bayern?

München - Die Bundesliga in der Sommerpause. Die Spieler schalten ab, machen Urlaub.

Der Eine aalt sich am Strand von Sardinien, der Andere schippert um Formentera herum, der Dritte macht einfach Pause zu Hause. Nur die Jungs von der U21-Nationalmannschaft sind noch im Einsatz – stehen bei der EM in Schweden im Halbfinale.

Mit dabei: Schalke-Keeper Manuel Neuer. Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen weiß der aber noch nicht, für welches Team er im nächsten Jahr spielen wird. Denn: Die Bayern buhlen um Neuer, haben eine Verpflichtung des jungen Torwart-Juwels lange noch nicht abgehakt.

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Jetzt geht der Wechselpoker in die nächste Runde. Während Felix Magath s Urlaub (bis letzten Montag) lagen die Verhandlungen auf Eis. Die tz erfuhr, dass die Gespräche am Wochenende wieder aufgenommen werden sollen. Dazu passt, was Schalke-Boss Clemens Tönnies nun zur tz sagte. Frage: Ist Manuel Neuer unverkäuflich oder gibt es eine Summe, bei der Schalke schwach wird? Antwort Tönnies: „Es gibt immer eine kaufmännische Schmerzgrenze. Da liegt die Latte sehr hoch auf Schalke.“ Frage: Also ist ein Verkauf möglich? Tönnies: „Ja, natürlich ist ein Verkauf möglich. Denn wenn so eine Schmerzgrenze überschritten ist, also ein Wahnsinnsangebot kommt, bringt das einen ordentlichen Kaufmann dazu, faktisch darüber nachzudenken. Aber letztlich trifft die Entscheidung Felix Magath.“ Und der weiß: Neben den sportlichen Aspekten zählen vor allem auch wirtschaftliche. Denn Magath ist Trainer und Manager in Personalunion.

Schon vor einigen Wochen ließ Bayern-Manager Uli Hoeneß gegenüber der tz durchblicken, dass er fest an einen Transfer Neuers zu Bayern glaube. Der Grund: Schalke ist finanziell nicht auf Rosen gebettet, das teure Stadion lastet schwer auf dem Konto. „Wir haben in unserem Etat eine eingeplante Summe aus Transfererlösen. Und diese Summe ist so gut wie erreicht. Es gibt also keine Notwendigkeit Spieler zu verkaufen“, sagt Tönnies. Klar ist demnach auch, dass die von Tönnies angesprochene „kaufmännische Schmerzgrenze“ für die Bayern ziemlich teuer würde – es geht um rund 20 Millionen Euro.

Ob die Bayern bereit sind, so viel zu zahlen? Im Vorstand ist man sich einig, dass der nächste Bayern-Keeper eine neue Ära begründen soll. So wie zuvor der Titan Oliver Kahn. Und im Vorstand traut man derzeit nur Neuer das zu.

jj

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