Ribéry wird wohl wechseln, falls Bayern nur im Uefa-Cup spielt

Ribéry: "…dann wäre es schwer zu bleiben"

Jupp Heynckes mit Ribéry
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Gesprächsbedarf: Interimstrainer Jupp Heynckes mit Ribéry

Er hatte sich in den letzten Wochen rar gemacht. Bis jetzt! In einem Interview sprach Franck Ribéry nun Klartext.

Gegenüber der französischen Sportzeitung l'équipe äußerte er sich über Jürgen Klinsmann, Jupp Heynckes und einen eventuellen Wechsel im Sommer.

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„Nach der Niederlage gegen Schalke hatten wir es geahnt, dass irgendwas passieren würde. Der Druck der Fans war enorm. Es ist eine herbe Niederlage für Klinsmann, denn er hatte sich viel für den FC Bayern vorgenommen“, sagte der französische Nationalspieler, der aber der Schritt der Verantwortlichen versteht: „Wenn man beim FC Bayern unter Vertrag steht, ist es Pflicht jedes Spiel zu gewinnen und jedes Jahr deutscher Meister zu werden. Momentan sind wir nur Dritter und die Bosse haben Verantwortung übernommen und reagiert, bevor es zu spät wird.“

In den vergangenen Wochen und speziell seit der katastrophalen Leistung beim FC Barcelona wirkt Ribéry angespannt und nicht mehr so fröhlich wie gewohnt. Dann der Platzverweis gegen Schalke – sein erster, seit er bei Bayern ist. Seine Erklärung: „Ich war frustriert, dass wir zurücklagen und vor allem es nicht schafften, zumindest auszugleichen. Meine Nerven haben auch versagt, weil es nicht einfach war, mit der Situation umzugehen.“

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Unter der Leitung von Neu-Trainer Jupp Heynckes ging es sofort zur Sache: Bei einem Smalltalk zwischen ihm und Luca Toni ging „Don Jupp“ lautstark dazwischen. Ribéry: „Mir ist sofort aufgefallen, dass Herr Heynckes viel mit den Spielern spricht, und dabei taktische Anweisungen gibt. Er scheint sehr motiviert zu sein und er will uns wieder Vertrauen geben damit wir unsere Aufgaben bestens erledigen.“ Gegen Borussia Mönchengladbach ist er nun gesperrt. „Es bleiben fünf Spiele, in den wir alles geben müssen und vor allem zusammenrücken sollten. Das Mindestziel ist Platz zwei, doch wäre uns die Schale am liebsten“, sagt er.

Doch was passiert, wenn die Münchner zum zweiten Mal in nur drei Jahren in den UEFA-Cup müssten? „Daran will ich gar nicht denken. In der Champions League habe ich in dieser Saison viel Spaß gehabt und sich mit den Besten Europas messen zu können ist einfach das Schönste. In unserer jetzigen Lage ist es klar, dass in unseren Reihen Angst herrscht. Es wäre bedauerlich die Saison ohne Titel zu beenden.“ Und dann sagt er die entscheidenden Worte: Würde ein Abrutschen in den Uefa-Cup womöglich seinen Abgang beschleunigen? „Es wäre sicherlich schwer zu bleiben, wenn wir im UEFA-Cup spielen würden.“ Eine Ankündigung, die bei den Bayern die Alarmglocken schrillen lassen werden! Wer künftig Bayern-Trainer wird, habe keinen Einfluss auf seine Zukunft. Für ihn zählen einzig und allein die sportliche Perspektive, sowie die Verstärkung der Mannschaft im kommenden Sommer. In jedem Fall versicherte Ribéry, dass vor Saisonende kein Treffen mit dem Vorstand und seinen Beratern Alain Migliaccio und Jean-Pierre Bernès geplant sei.

Etienne Faubourg

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