"War nicht leicht, gut drauf zu bleiben"

Jetzt kann's losgehen: Franck Ribery ist wieder da.
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Jetzt kann's losgehen: Franck Ribery ist wieder da.

Die Fans schrien, sie tanzten, sie freuten sich einfach riesig, ihren Franck Ribéry wiederzusehen. Aber wie ging es dabei eigetlich dem Hauptdarsteller? Das tz-Interview.

Wie lief Ihr Comeback?

Ribéry: Ich bin höchst zufrieden. Für mich war es das Wichtigste, einfach wieder dabei zu sein: Auf dem Rasen, zusammen mit meinen Mitspielern und mit den Fans im Rücken. Ich hatte alles so arg vermisst. Mit dem Coach Jürgen Klinsmann war es geplant, dass ich eine halbe Stunde spielen würde. Ich war sehr ungeduldig während des Aufwärm-Programms und wollte schnellst möglich zurück sein.

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Wie war es denn psychisch für Sie, so lange zuschauen zu müssen?

Ribéry: Es war alles andere als angenehm. Dann dachte ich, gegen Werder Bremen am letzten Samstag wieder zum Kader zu gehören, und dann kam diese Muskelverhärtung.

Hatten Sie keine Ängste, nachdem Sie solange verletzt waren?

Ribéry: Nicht wirklich. Ich habe mir einfach keine Fragen gestellt und wollte sofort wieder den Spaß zurückfinden. Während meiner Abwesenheit war es nicht immer leicht, allein zu trainieren, während die Kollegen spielten. Es war nicht einfach, immer gut drauf zu bleiben. Ich war ja noch nie so lange außer Gefecht und damit musste ich klar kommen. Aber nun läuft alles wieder rund, auch wenn es ein bisschen komisch war, wieder aufzulaufen.

Wann werden Sie wieder bei 100 Prozent Ihrer Möglichkeiten sein?

Ribéry: Erst muss ich den Spielrhythmus Schritt für Schritt wiederfinden. Aber heute bin ich ziemlich weit und ich möchte am liebsten nächsten Dienstag gegen Lyon am Maximum meiner Möglichkeiten sein, um eine Top-Leistung abrufen zu können. Darauf freue ich mich besonders.

Vor der Champions-League-Partie gegen Lyon muss der FC Bayern noch nach Hannover.

Ribéry: Absolut – und da müssen wir nach dem Debakel gegen Bremen noch eine Trotz-Reaktion. Wir haben das Ziel eine gute Partie abzuliefern um viel Selbstvertrauen zu tanken. Persönlich hoffe ich am Samstag gleich von Beginn an dabei zu sein.

Haben Sie mit Jürgen Klinsmann über Ihre Position gesprochen?

Ribéry: Ja. Für mich gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder auf der linken Seite im Mittelfeld wie letzte Saison, oder hinter den zwei Spitzen im Zentrum.

Interview: Etienne Faubourg

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Quelle: tz

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