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Basketballer des FC Bayern besiegen St. Petersburg im Eurocup-Top16

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Bsketball EuroCup : FC Bayern vs Vilnius
Center Devin Booker in Aktion. © Christina Pahnke / sampics

Die Basketballer des FC Bayern München haben im Eurocup-Top16 den zweiten Sieg im dritten Spiel eingefahren.

München - Am Mittwoch Abend ging es für die Münchner um mehr als nur einen Sieg. Das EuroCup-Heimspiel gegen St. Petersburg war gleich von doppelter Bedeutung. Zum einen sollte die Chance auf ein Weiterkommen in die nächste Runde gefestigt werden. Zum anderen sollte der Grundstein für einen Erfolg im Pokalviertelfinale am kommenden Sonntag gegen Meister Bamberg gelegt werden. FCB-Geschäftsführer Marko Pesic sagte vorab zur tz: „Eine gute Leistung gegen St. Petersburg ist wichtig, um in den Rhythmus für das Pokalspiel zu kommen.“

Die geforderte gute Leistung zeigten die FCB-Basketballer. Das Team von Sasa Djordjevic schlug St. Petersburg mit 95:78 (55:52) – und feierte damit eine Premiere. In der vorherigen Saison waren beide Duelle gegen das russische Spitzenteam verloren worden.

Bester Werfer vor 5257 Zuschauern, darunter die Fußball-Stars Javi Martinez, Miroslav Klose, Ex-FCB-Coach Svetislav Pesic, Ehrenpräsident Bernd Rauch und Präsident Uli Hoeneß, war Devin Booker mit 27 Punkten. Aber auch seine Kollegen wussten zu überzeugen. Die Münchner zeigten einen starken Teambasketball, brachten es insgesamt auf 30 Assists. Zum Vergleich: St. Petersburg hatte 12. „Wir haben über vier Viertel hart und als Team gespielt. Das war ein sehr wichtiger Sieg“, erklärte Booker nach dem Spiel.

Der Start war ausgeglichen. Die ersten Punkte gehörten den Bayern, die Gäste legten allerdings sofort nach und präsentierten sich besonders treffsicher aus der Distanz. Mitte des ersten Viertels gelang es den Münchnern dann, die Oberhand zu gewinnen (20:12). Allen voran Cunningham und Booker zeigten starke Aktionen. St. Petersburg gab sich aber noch lange nicht geschlagen. Die Gäste legten einen Gang zu, sodass es für die Bayern nur mit einem kleinen Vorsprung in den zweiten Abschnitt ging (29:26).

Und da wurde es richtig spannend. Vor allem Kyle Kuric machte es den Hausherren schwer. Die Nummer 24 der Russen überzeugte mit starken Wurfquoten und brachte es allein in der ersten Hälfte auf 19 Punkte und insgesamt auf 31. Doch die Münchner ließen sich nicht einschüchtern. Zudem drehte Booker noch einmal richtig auf. Er traf im gesamten Spiel 71 Prozent seiner Würfe aus dem Feld! Mit 55:52 aus Bayern-Sicht ging es in die Pause.

Und aus dieser kehrten die Münchner noch einmal stärker zurück. Booker, Milan Macvan & Co. hielten das Tempo hoch und bauten ihre Führung immer weiter aus (74:63). St. Petersburg wurde plötzlich fahrig. Den Gästen unterliefen immer wieder Fehler (80:67 aus Bayern-Sicht).

Die Sache war gelaufen. Zwar versuchten die Gäste noch einmal alles, jedoch ohne Chance. Die Münchner erkämpften sich einen verdienten 95:78-Erfolg und können selbstbewusst in das Spiel gegen den Meister gehen.

Lena Meyer

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