Rote Riesen auf Erfolgskurs

"Bayern-Express rollt und rollt und rollt"

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Nezugang John Bryant in Aktion

München - Der FC Bayern grüßt auch in der Basketball-Bundesliga als ungeschlagener Tabellenführer. Beim schärfsten Titelkonkonkurrenten Bamberg besteht aber keine Angst vor einem Durchmarsch.

Die Analyse fiel nicht schwer. „Der Bayern-Express rollt und rollt und rollt“ verbreitete die Basketball Bundesliga (BBL) blitzschnell über ihren Twitter-Kanal, als die Münchner ihren fünften Sieg im fünften Spiel eingefahren hatten. Die nachgestellte Frage an die Internetgemeinde drängte sich geradezu auf. „Wer kann die Männer von der Isar stoppen?“

Spannung gab es am Sonntag von der ersten bis zur letzten Sekunde keine. Mit 97:65 (49:29) wurden die Frankfurt Skyliners abgefertigt. Schon aus dem Fußball bekannte Anzeichen von Angst vor einem etwaigen Durchmarsch von Bayern München gibt es trotz des erneut starken Auftritts aber keine - zumindest beim größten Titelkonkurrenten. „Ich glaube nicht, dass es langweilig wird“, sagte Manager Wolfgang Heyder von Meister Brose Baskets Bamberg dem SID mit Blick auf die makellose Bilanz des Tabellenführers: „Die Saison ist nicht zu Ende.“

Auch der Titelverteidiger, dem am Sonntag im Rahmen des 5. Spieltags beim 86:74 (46:40) bei den Eisbären Bremerhaven der dritte Erfolg gelang, hat schon in München verloren. Nach einem Duell auf Augenhöhe, mit unglücklichem Ausgang. Allein deshalb ist Heyder nicht bereit, dem neu erwachsenen Gegner das Feld zu überlassen: „Wir wollen auf jeden Fall weiter mitmischen. Wir haben das Potenzial, mit Bayern mitzuspielen.“ Sein Team befinde sich allerdings noch „in der Findungsphase“. Es bleibe Zeit, „zumal es im Basketball Play-offs gibt“.

Der Großangriff aus München, angeschoben von Klub-Präsident Uli Hoeneß höchstpersönlich, ist in der Bundesliga durchweg gut angekommen. Wegen des großen Namens, wegen der internationalen Strahlkraft und wegen der Hoffnung, dass sich durch das Bayern-Engagement das Interesse an der BBL vergrößert.

Alle 17 Konkurrenten wollen dauerhaft von den Bayern profitieren, deshalb gibt es für Heyder auch keinen Grund, sich über einseitige Spiele und drohende Dominanz ähnlich wie im Fußball Gedanken zu machen - oder sich gar zu beklagen. „Wer A sagt, der muss auch B sagen“, stellte der 56-Jährige klar: „Man kann nicht sagen, dass man sich freut, wenn die Bayern einsteigen, um dann überrascht zu sein, wenn sie viel Geld in die Hand nehmen und alles versuchen, Erster zu werden.“

Grund zur Sorge sieht Heyder nicht. Überrascht von der Siegesserie des vor zwei Jahren aufgestiegenen Rivalen, der in der vergangenen Woche auch sein Euroleague-Debüt beim polnischen Meister Stelmet Zielona Gora (94:73) souverän gemeistert hatte, ist der Geschäftsführer ebenfalls nicht. Er habe schließlich „immer gesagt, dass die Bayern eine sehr starke Mannschaft haben“.

Die Hoffnung, dass der Bundesliga-Spitzenreiter wegen der Doppel-Belastung durch die Teilnahme an der Königsklasse Euroleague eventuell Probleme bekommt, gebe es nicht. „Die Bayern haben einen breiten, tief besetzten Kader. So wie wir“, meint Heyder.

Bonn und Bamberg haben es geschafft, den Bayern das Leben schwer zu machen. Dagegen gingen Ludwigsburg (71:95), Bayreuth (70:103) und eben Frankfurt unter. Es wäre zwar zu viel gesagt, dass Skyliners-Coach Gordon Herbert den Abend in München genoss, als Basketball-Liebhaber gefiel es dem Kanadier aber. „Es tut gut zu sehen, wie der FC Bayern spielt“, sagte Herbert anerkennend. Hoeneß war von der Leistung total begeistert: „Die Mannschaft gewinnt nicht nur, sie spielt sehr spektakulär Basketball.“

Lob von allen Seiten, dazu eine perfekte Bilanz. Erfolgstrainer Sevtislav Pesic sah reichlich Gründe, die Euphorie etwas zu bremsen. „Wir dürfen diesen Sieg nicht überbewerten. Es gibt noch viele Sachen, die wir entwickeln müssen“, mahnte der Serbe: „Uns erwarten noch schwierige Aufgaben.“ Weiter geht es am Freitag (20. 15 Uhr) mit dem ersten Euroleague-Heimspiel gegen Italiens Meister Montepaschi Siena.

Wieder mal Fußball-Prominenz bei den Bayern Baskets

Wieder mal Fußball-Prominenz bei den Bayern Baskets

Unter den Augen von Bastian Schweinsteiger und Co. haben die Bayern Baskets am Sonntag Abend im Audi Dome gegen die Frankfurt Skyliners um Bundesliga-Punkte gekämpft. Sehen Sie hier Bilder. © dpa
Unter den Augen von Bastian Schweinsteiger und Co. haben die Bayern Baskets am Sonntag Abend im Audi Dome gegen die Frankfurt Skyliners um Bundesliga-Punkte gekämpft. Sehen Sie hier Bilder. © Christina Pahnke / sampics
Unter den Augen von Bastian Schweinsteiger und Co. haben die Bayern Baskets am Sonntag Abend im Audi Dome gegen die Frankfurt Skyliners um Bundesliga-Punkte gekämpft. Sehen Sie hier Bilder. © dpa
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Unter den Augen von Bastian Schweinsteiger und Co. haben die Bayern Baskets am Sonntag Abend im Audi Dome gegen die Frankfurt Skyliners um Bundesliga-Punkte gekämpft. Sehen Sie hier Bilder. © Christina Pahnke / sampics
Unter den Augen von Bastian Schweinsteiger und Co. haben die Bayern Baskets am Sonntag Abend im Audi Dome gegen die Frankfurt Skyliners um Bundesliga-Punkte gekämpft. Sehen Sie hier Bilder. © Christina Pahnke / sampics
Unter den Augen von Bastian Schweinsteiger und Co. haben die Bayern Baskets am Sonntag Abend im Audi Dome gegen die Frankfurt Skyliners um Bundesliga-Punkte gekämpft. Sehen Sie hier Bilder. © Christina Pahnke / sampics
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Unter den Augen von Bastian Schweinsteiger und Co. haben die Bayern Baskets am Sonntag Abend im Audi Dome gegen die Frankfurt Skyliners um Bundesliga-Punkte gekämpft. Sehen Sie hier Bilder. © dpa
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Unter den Augen von Bastian Schweinsteiger und Co. haben die Bayern Baskets am Sonntag Abend im Audi Dome gegen die Frankfurt Skyliners um Bundesliga-Punkte gekämpft. Sehen Sie hier Bilder. © dpa

SID

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