FCB-Baskets vor dem ersten Euroleague-Spiel

Bryant: So muss es jetzt weiter gehen!

John Bryant, Center, FC Bayern Basketball
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FCB-Center John Bryant (r.), hier beim Spiel gegen Bamberg

Am Sonntag knackte er im Spiel gegen Bayreuth die 100-Punkte-Marke. Nun spricht FCB-Center John Bryant über Schwächen und Stärken seines Teams und wirft einen Blick auf das erste Euroleague-Spiel gegen Zielona Gora.

Vier Siege in vier Spielen, Platz eins der Tabelle. Für die Bayern-Basketballer läuft es. Am Sonntag wurde daheim gegen Bayreuth sogar die 100-Punkte-Marke geknackt. Star-Center John Bryant sorgte für die entscheidenden Treffer. So soll es auch in der Euroleague weitergehen. Das erste Spiel steigt am Freitag Abend beim polnischen Verein Zielona Gora. Die tz sprach mit John Bryant.

Herr Bryant, das nächste Spiel findet bereits am Freitag statt. Im ersten Gruppenspiel der Euroleague treffen Sie auswärts auf Zielona Gora. Wie wichtig sind da die Siege, in der Bundesliga?
Bryant:

Sehr wichtig! Die Siege haben auf jeden Fall unser Selbstvertrauen gestärkt. Wir hatten keinen optimalen Start in der Vorbereitungsphase. Jetzt – in der regulären Saison haben sich alle noch mal fokussiert.

In der Vorbereitung haben Sie bereits gegen Zielona Gora gespielt und gewonnen. Ein Vorteil?
Bryant:

Das ist sicherlich eine gute Ausgangssituation für uns. Trotzdem wird es auf keinen Fall ein einfaches Spiel werden. Der Kader wurde noch einmal aufgestockt und man weiß nie, was einen bei einem Auswärtsspiel erwartet.

Sie selbst sind gut drauf, beim Spiel gegen Bayreuth sorgten Sie für den hundersten Punkt.
Bryant:

Es hat mich sehr gefreut, dass ich gegen Ende der Partie die Chance dazu von Coach Pesic bekommen habe. Wir haben so noch einmal zu unserem Rhythmus gefunden und konnten das Spiel gut abschließen.

Die erste Halbzeit lief eher mäßig. Nach der Pause wirkte Ihr Team wie ausgewechselt. Was hat der Trainer Ihnen in der Kabine gesagt?
Bryant:

Der Coach hat uns in der Halbzeitpause deutlich gemacht, dass wir ein wenig verloren aussehen und zu relaxed spielen. Er hat uns gesagt, dass wir uns unbedingt verbessern und zu unserem Spiel finden müssen. Ich denke, das ist uns auch gelungen.

Sind Sie nach den vorherigen drei Siegen zu nachlässig in die Partie gestartet?
Bryant:

Es ist immer schwer zu sagen, woran so etwas liegt. Jeder Spieler ist unterschiedlich. Natürlich ist es wichtig, dass man sich auch nach drei Siegen in Folge wieder zu hundert Prozent reinhängt und alles gibt. Ich denke, das haben alle verstanden – und so gehen wir auch das kommende Spiel an. Dieses Mal dann mit vier Siegen im Gepäck.

Nun sind Sie bereits einige Wochen in München. Haben Sie sich eingelebt?
Bryant:

Ja, jeden Tag ein wenig mehr. Die Stadt und die Fans hier sind toll. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, viel zu unternehmen und mir anzusehen. Schließlich sind wir die meiste Zeit im Audi ­Dome. Aber das werde ich noch nachholen. Im Team und beim Verein fühle ich mich sehr wohl! Ich denke, ich fange langsam an, zu meinem Rhythmus zu finden und dem Team zu helfen, weitere Siege zu holen.

Interview: Lena Meyer

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