"Es wird von Woche zu Woche einfacher"

Bayern: Kein Problem mit Doppelbelastung

+
John Bryant (l.)

Oft liegen zwischen zwei Spielen nur 48 Stunden. Den Bayern-Basketballern bleibt also nur wenig Zeit für Regeneration. Trotzdem, John Bryant & Co. sehen in der Doppelbelastung aus Bundesliga und Euroleague kein Problem.

Bundesliga und Euroleague. Die Bayern-Basketballer haben momentan einen vollen Terminkalender. Zwischen dem Euroleague-Spiel am vergangenen Freitag gegen Siena und der BBL-Partie am Sonntag gegen Bremerhaven lagen nicht einmal 48 Stunden. Viel Zeit für Regeneration bleibt da nicht.

FCB-Center John Bryant: „Natürlich ist die Doppelbelastung durch zwei Wettbewerbe inklusive Reisen nicht zu unterschätzen. Aber man gewöhnt sich daran. Von Woche zu Woche wird es einfacher.“ Eine Entschuldigung für schwache Leistungen sei das noch lange nicht, so der 26-Jährige. Und auch Kollege Yassin Idbihi stimmt zu: „Dass wir auch in der Euroleague spielen, ist eine große Chance für das Team. Sich mit den besten Teams Europas zu messen, bringt uns weiter.“

Am Donnerstag wartet wieder ein großer Name auf die Roten Riesen: Titelverteidiger Piräus Olympiakos empfängt Coach Svetislav Pesic und sein Team um 20.15 Uhr (live bei Sport1) in Athen. Das Maximum zu geben, werde da nicht reichen, so Pesic. Die Spieler müssten über sich hinauswachsen.

An diese Ansprüche sind Bryant & Co. längst gewöhnt. Besonders nach dem schwachen Auftritt gegen Bremerhaven – es reichte trotzdem zu einem 79:70-Sieg – wollen sich die Münchner wieder von einer besseren Seite zeigen. Macolm Delaney: „Es ist wichtig, dass wir uns immer über 40 Minuten gut präsentieren. Dass wir zwei Spiele pro Woche haben, spielt dabei keine Rolle.“ Als Spieler ziehe man sowieso die Partien dem Training vor, so Delaney. Damit unterstreicht der US-Guard ein weiteres Mal das häufig geäußerte Statement seines Trainers. Pesic: „Die Einstellung des Teams stimmt!“

Lena Meyer

Auch interessant

Kommentare