Je'Kel Foster: „Die Familie bedeutet mir so viel“

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Je'Kel Foster hofft auf eine baldige Rückkehr nach seiner Sprunggelenksverletzung.

München - Die tz traf Je'Kel Foster zum Interview. Der 28-Jährige spricht über seine Familie, über die Genesung seiner Sprunggelenksverletzung und die Chancen gegen Ulm.

Die beiden größten Fans von FCB-Basketballer Je’Kel Foster (28),  seine Frau Ayra (26) und Sohn Jekei (6 Monate) unterstützen den Amerikaner, wo sie nur können. So oft es geht, pendeln die zwei zwischen den USA und Deutschland. Gerade jetzt ist das eine große Stütze, schließlich arbeitet Foster nach seiner Verletzung hart an einem Comeback. Die tz traf die gesamte Familie vor dem Spiel in Ulm (Mittwoch, 18.00, Sport1 live).

Herr Foster, seit ein paar Tagen sind Sie alle wieder vereint, Ihre Frau Ayra ist mit Jekei zurück in München.

Je’Kel: Das bedeutet mir wirklich unglaublich viel. Es macht vieles einfacher, wenn man seine größten Unterstützer um sich hat. Leider können sie nicht die gesamte Zeit mit mir in München wohnen, weil meine Frau ein Geschäft in den Staaten hat.

Ayra: Ich führe eine Event-Agentur in Dallas (Texas) – plane beispielsweise Hochzeiten und Partys. Aber es ist schön, dass ich trotzdem mit Jekei hin- und herreisen kann, wir die meiste Zeit bei Je’Kel wohnen. Natürlich ist es sehr hart, wenn wir dann wieder getrennt sind. Aber wir versuchen einfach, das Beste daraus zu machen, eine Balance zu finden. Es ist schwierig, aber wir kriegen das hin.

Momentan arbeiten Sie, Herr Foster, nach Ihrer Bänderverletzung an einem Comeback. Wie läuft’s?

Je’Kel:  Ich habe noch ein wenig Schmerzen, aber sie sind nicht stark. Ich freue mich einfach sehr darauf, wieder spielen zu können. Deshalb arbeite ich jeden Tag hart, um zurück zu kommen.

Haben Sie einen Zeitpunkt ins Auge gefasst?

Je’Kel: Die Ärzte haben mir noch kein festes Datum gegeben. Ich denke also immer an den nächsten Schritt, den ich zu tun habe. Aber ich wünsche mir natürlich, dass es so schnell wie möglich klappt. Es ist sehr schwierig, auf der Bank zu sitzen. Es gab einige Spielsituationen, in denen ich meine Teamkollegen hätte unterstützen können. Damit meine ich nicht, dass wir automatisch gewonnen hätten, wenn ich dabei gewesen wäre, aber ich hätte helfen können.

Neue Dienstwagen für die Bayern-Basketballer

Neue Dienstwagen für die Bayern-Basketballer

Die Bayern-Basketballer durften sich über nagelneue Dienstwagen freuen © Ruiz
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Darius Hall und Steffen Hamann © Ruiz
Steffen Hamann, Darius Hall und Aleksandar Nadjfeji © Ruiz
Dirk Bauermann © Ruiz
Bastian Doreth © Ruiz
Steffen Hamann, Darius Hall und Aleksandar Nadjfeji © Ruiz
Dirk Bauermann freut sich © Ruiz
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Ihr Fehlen wurde in den Auswärtspartien deutlich. Was läuft da falsch?

Je’Kel: Uns fehlt ein kleines Erfolgserlebnis – auwärts haben wir noch kein großes Team geschlagen. Wenn wir aber erst einmal ein Top-Spiel gewonnen haben, dann wird sich das Blatt wenden, da bin ich mir sicher.

Vielleicht gelingt das heute gegen Ulm. Werden Sie alle sich das Spiel ansehen?

Ayra: Je’Kel wird mitfahren, Jekei und ich bleiben in München. Dafür sind wir bei den Heimspielen mit dabei. Jekei liebt die Atmosphäre in der Halle. Und natürlich sieht er seinem Vater gern beim Spielen zu.

Klingt, als könnte er einmal seinen Papa ablösen.

Ayra: Das ist wirklich sehr gut möglich. Jekei ist nun sechs Monate alt, der Arzt sagt aber, er hat die Größe eines zehn Monate alten Kindes. Das passt also schon mal. Später kann er natürlich selbst entscheiden, was er machen will, aber wir würden uns unglaublich freuen, wenn es Basketball wird.

Interview: Lena Meyer

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