Kick it like Beckham

tz-Reporter Carlos Menzel begleitete den verletzten FCB-Basketballer Beckham Wyrick samt Freundin Johanna bei ihrem Besuch in der ­Allianz Arena. Die Nürnbergerin musste Wyricks Späße über sich ergehen lassen, der Club verlor ­bekanntlich mit 0:3
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tz-Reporter Carlos Menzel begleitete den verletzten FCB-Basketballer Beckham Wyrick samt Freundin Johanna bei ihrem Besuch in der ­Allianz Arena. Die Nürnbergerin musste Wyricks Späße über sich ergehen lassen, der Club verlor ­bekanntlich mit 0:3

München - Und schon wieder eine Hiobs-Botschaft für die Bayern. Diesmal hat es Beckham erwischt: vier Wochen Pause! Wie bitte? Becks bei den Bayern? Genau Beckham Wyrick – und der spielt bei den Basketballern.

 Der Small Forward zog sich beim 100:90-Sieg in Kirchheim einen Außenbandriss zu. Ist jetzt Trübsal blasen angesagt? Von wegen! Becks packte sich seine Freundin Johanna und machte sich auf in die Allianz Arena! Die tz begleitete ihn dabei und zeigte dem Amerikaner die ganz große Attraktion Münchens – den FC Bayern, Abteilung Fußball!

Kick it like Beckham…

Wyrick war noch nicht einmal an seinem Sitzplatz angekommen, da machte er schon ganz große Augen. „Das ist ja der Wahnsinn, wie bei einem Major-League-Baseball-Spiel in den USA!“, sagte er voller Ehrfurcht. „Das Flutlicht, der Rasen, die Fans – das ist einzigartig. Bislang kannte ich nur das Leverkusener Stadion, aber die Arena ist schon ein anderes Kaliber. Überhaupt nicht zu vergleichen!“

Wir stimmen zu, Herr Wyrick. Auch was die Stimmung in der Arena betrifft, war Becks hin und weg: „Ich finde es ja schon überragend, wie unsere Fans in der Eishalle Stimmung machen. Aber hier ist es der schiere Wahnsinn. Die Fans sind so laut und feuern ihre Mannschaft über die gesamten neunzig Minuten an. Viele der Fußball-Fans kommen ja auch zu unseren Spielen und singen teilweise noch eine halbe Stunde nach dem Spiel weiter, wenn wir gewinnen. Das ist super!“

Kein Wunder, dass die Fans gut drauf waren. Die Bayern schlugen den Club mit 3:0 und die Verletzten Breno und Franck Ribéry kehrten aus dem Lazarett wieder auf den Rasen zurück. Das entging auch dem Korbjäger nicht. Wyrick: „Es war wichtig, dass wir Ribéry endlich wieder auf dem Platz gesehen haben. Ich finde ihn großartig. Er ist so schnell und wendig, das macht schon Spaß, ihm zuzuschauen. Ich finde aber auch die Nummer 44 toll. Wie heißt er gerade nochmal? Genau, Timoschtschuk! Ein Kämpfer, das gefällt mir.“

Soso, da kennt sich aber einer aus! Und auch beim Jubeln machte Becks eine gute Figur. Bei jedem Tor streckte er den Zeigefinger in bester Basketballmanier in die Höhe. Im Gegensatz zu Freundin Johanna. Die gebürtige Nürnbergerin drückte natürlich dem Club die Daumen und fand es überhaupt nicht lustig, dass ihre bessere Hälfte bei jedem Tor jubeln musste. Frechheit! Da grinste Lausbub Wyrick: „Nun ja, ich hab’ sie ja auch bei jedem Tor ein wenig veräppelt. Das fand sie natürlich nicht so lustig. Als es dann 3:0 stand, wusste ich, dass das Maß voll war. Insgeheim habe ich gehofft, dass die Nürnberger wenigstens ein Tor machen, damit ich eine ruhigere Nacht habe. Jetzt muss ich sie eben zum Essen ausführen, da bleibt mir wohl nichts anderes übrig.“ Na dann, wir wünschen einen guten Appetit…

J. Carlos Menzel Lopez

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