Nächster Würzburger

Vom FC Bayern: Dallas Mavericks holen Kleber

Maximilian Kleber wechselt in die amerikanische NBA.
+
Maximilian Kleber wechselt in die amerikanische NBA.

Basketballer Maximilian Kleber wechselt vom FC Bayern zu den Dallas Mavericks in die NBA und wird Teamkollege von Superstar Dirk Nowitzki.

München/Dallas - Superstar Dirk Nowitzki bekommt bei den Dallas Mavericks Unterstützung aus seiner Heimatstadt. Der NBA-Klub hat den Würzburger Maximilian Kleber verpflichtet. Dies bestätigte Bundesligist Bayern München, der bisherige Klub des Basketball-Nationalspielers, am Donnerstag.

Mit der Chance in der NBA zu spielen, gehe für ihn ein "Kindheitstraum in Erfüllung", sagte Kleber: "Ich denke, dafür hat jeder Verständnis. Zudem ist das jetzt in Dallas noch einmal eine ganz besondere Situation, da ich in Dirk den wohl besten Mentor habe, den man sich vorstellen kann."

Kleber wurde wie Nowitzki (39), 2011 NBA-Champion mit Dallas und das Gesicht der Franchise, in Würzburg geboren. Beide haben dort ihre Profikarriere gestartet und spielen auf der Power-Forward-Position. Gut möglich, dass Kleber in der neuen Saison als Ersatzmann für Nowitzki zu Einsatz kommt.

Kleber vierter Deutscher in der NBA

Der hochveranlagte Kleber ist aktuell der vierte Deutsche mit einem NBA-Vertrag neben dem 13-maligen Allstar Nowitzki, Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Paul Zipser (Chicago Bulls). Zudem steht Daniel Theis vor der Unterschrift bei Rekordmeister Boston Celtics.

Kleber muss sich in Dallas aber erst noch für einen Kaderplatz empfehlen. Nach Informationen des US-Senders ESPN hat sich der 25-Jährige mit dem Ex-Meister aus Texas auf einen nur teilweise garantierten Minimalvertrag über zwei Jahre geeinigt. Damit könnten die Mavs den Deutschen noch vor Saisonbeginn kostengünstig wieder aussortieren, sollte er in der Vorbereitungsphase nicht überzeugen. Bundestrainer Chris Fleming hat den 2,07-m-Mann allerdings gerade erst in sein 17-köpfiges Aufgebot für die Vorbereitung auf die EM (31. August bis 17. September) nominiert.

SID/dpa

Kommentare