Wirbel vor neuer Formel-1-Saison

„Er nannte ihn einen Idioten“: Ärger bei Chef von Mick Schumacher

Sohn von Michael Schumacher: Mick Schumacher.
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Sohn von Michael Schumacher: Mick Schumacher.

Die neue Formel-1-Saison steht vor der Tür. Bei Mick Schumachers Team Haas gibt es aber schon vor dem ersten Rennen mächtig Aufregung.

Kannapolis - Die neue Formel-1-Saison rückt immer näher! Die ersten Teams haben ihre Autos schon vorgestellt, spätestens im März zieht die Konkurrenz dann nach. Die Zeit drängt, schließlich sind es bis zum Start in Bahrain nur noch gut vier Wochen. Bis es so weit ist, steht aber noch viel Arbeit an.

Natürlich auch bei Haas. Die US-Amerikaner starten mit zwei neuen Fahrern, die Ära Magnussen-Grosjean ist beendet. Mit Nikita Mazepin und Mick Schumacher sollen zwei Jungstars nun die Kohlen aus dem Feuer holen. Und Haas sorgte auch schon weit vor dem ersten Rennen für Schlagzeilen - allerdings nicht im positiven Sinne.

Formel 1: Boss von Mick Schumacher nennt weitere Details zum Mazepin-Skandal

Denn der Russe Mazepin leistete sich einen Skandal, sein Grapsch-Video ging um die Welt. Darin ist zu sehen, wie er eine Frau in einem Auto unsittlich berührt. Die Reaktionen darauf waren heftig, viele Fans forderten sofort Mazepins Rauswurf - der 21-Jährige hat ohnehin ein Heißsporn-Image. Dass sein Vater Milliardär ist und auch noch Sponsor von Haas werden soll, liefert irgendwie einen faden Beigeschmack.

Jenes Video von Nikita Mazepin löste bei den Verantwortlichen des US-Rennstalls natürlich Wut aus - und nun enthüllt Gene Haas weitere Details. „Ich glaube, Günther (Steiner, Teamchef von Haas, d. Red.) nannte ihn einen Idioten“, sagte der Besitzer gegenüber Racer. „Er erklärte ihm, dass man sich solche Dinge nicht erlauben könne und es völlig inakzeptabel war.“

Mick Schumacher: Unruhe vor Formel-1-Premiere bei Haas

Bei den Bossen hofft man nun natürlich, dass Mazepin seine Lektion gelernt hat und sich keinen weiteren Fehltritt erlaubt. Andernfalls wäre es wohl nur noch sehr schwer zu rechtfertigen, ihn nicht vor die Tür zu setzen. Ihn direkt nach dem Erscheinen des Videos rauszuwerfen, „erschien uns auch nicht als der richtige Weg“, gab Haas zu. Steiner schrieb zuletzt in seiner Kolumne bei The Race: „Er hat sich entschuldigt und er weiß, dass er etwas Falsches getan hat.“

Der Südtiroler hofft garantiert, dass sich der „Idiot“ künftig ordentlich benimmt. Vielleicht kann sich der Russe ja etwas von Mick Schumacher abschauen - der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher bekam bislang ausschließlich lobende Worte von seinem Arbeitgeber. (akl)

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