3. Liga

Eintracht Braunschweig erster Aufsteiger - Münster steigt ab

Die Spieler von Eintracht Braunschweig feiern den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
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Die Spieler von Eintracht Braunschweig feiern den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Einen Spieltag vor Schluss ist im Aufstiegskampf der 3. Fußball-Liga die erste Entscheidung gefallen. Weitere fünf Teams können sich noch Hoffnungen machen. Für Preußen Münster steht der Abstieg fest.

Braunschweig (dpa) - Im spannenden Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga steht mit Eintracht Braunschweig einen Spieltag vor Schluss der erste Aufsteiger fest.

Die Niedersachsen gewannen am Mittwoch mit 3:2 (2:1) gegen Waldhof Mannheim, während die Konkurrenten Würzburger Kickers, FC Ingolstadt und MSV Duisburg patzten.

Dabei profitierte die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen vor allem von einem späten Tor des nicht aufstiegsberechtigten Spitzenreiters FC Bayern München II zum 2:2 gegen Duisburg. "Wir können es noch nicht so richtig realisieren, dass da am Ende noch der Ausgleich in München fällt", sagte Antwerpen nach der Partie auf Magentasport. "Ich denke, wir werden eine lange Nacht haben." Mit 64 Punkten sind die Braunschweiger nicht mehr von einem der direkten Aufstiegsplätze zu verdrängen.

Dahinter machen sich noch eine Reihe von Teams berechtigte Hoffnungen auf die 2. Liga. Beste Karten besitzen die Würzburger Kickers. Sie unterlagen Viktoria Köln zwar mit 1:5 (0:0), haben mit 63 Zählern allerdings mindestens Relegationsplatz vier sicher, den weiterhin der FC Ingolstadt - trotz eines 0:2 gegen den 1. FC Magdeburg - belegt. Auch der MSV Duisburg (59 Punkte), Hansa Rostock (59, 1:0 gegen KFC Uerdingen) und 1860 München (58, 4:2 bei SG Sonnenhof Großaspach) kämpfen noch um den Aufstieg.

Auch am Tabellenende sind noch nicht alle Entscheidungen gefallen. Während Preußen Münster nach dem 0:3 (0:1) gegen den SV Meppen als dritter Absteiger nach Großaspach und dem FC Carl Zeiss Jena feststeht, wird der vierte Abstiegsplatz zwischen dem FSV Zwickau und dem Chemnitzer FC ausgespielt.

Die deutliche bessere Ausgangslage hat der FSV. Die Zwickauer konnten sich im direkten Duell mit 2:1 durchsetzen und ziehen mit 43 Punkten am sächsischen Konkurrenten vorbei. Der Klassenverbleib entscheidet sich am letzten Spieltag im Fernduell. Der CFC (41 Punkte) muss am Samstag gegen Hansa Rostock gewinnen sowie auf eine Zwickauer Niederlage in Mannheim hoffen.

Gerettet sind der 1. FC Magdeburg nach einem 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den FC Ingolstadt und der Hallesche FC (1:1 gegen Kaiserslautern).

© dpa-infocom, dpa:200701-99-640417/3

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